Nokia 123 Shield: HMD bringt toughes 2G-Handy - Erbe des Nokia 3210?

Die finnischen Erben von Nokias Mobilgerätegeschäft HMD haben mit dem Nokia 123 Shield eine Art Nachfolger des legendären Nokia 3210 vorgestellt. Das klassische Handy hat ein widerstandsfähiges Gehäuse und soll damit in die Fußstapfen des großen Vorbilds treten.
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HMD

Widerstandsfähig, aber nicht ganz wasserdicht

HMD hat das Nokia 123 Shield vorgestellt, bei dem es sich um ein klassisches Feature-Phone im Bartype-Design handelt. Der Hersteller wirbt damit, dass es sich um das günstigste wasser- und staubresistente Handy aus seiner Produktion handelt und für eine zuverlässige Gesprächsqualität optimiert wurde.

Zwar nennt man in den Marketing-Materialien keine Angabe zum IP-Rating, doch in einer Fußnote ist davon die Rede, dass das Gerät die Anforderungen der "IP65-Zertifizierung nach IEC-Standard 60529" erfüllt. Damit ist das Nokia 123 Shield gegen Regen, Spritzwasser, Sand und Staub geschützt, gilt aber nicht als wasserdicht. Nokia 123 ShieldNokia 123 Shield HMD gibt an, dass das Nokia 123 Shield von Grund auf für die Verwendung durch im Freien tätige Menschen entwickelt wurde. Das Gehäuse besitzt deshalb eine Art Anti-Rutsch-Design, um sicher in der Hand zu liegen. Gummiabdeckungen schützen zudem den Kopfhöreranschluss und den Lade-Port.

Im Vergleich zu anderen günstigen 2G-Telefonen soll das Nokia 123 Shield zudem klarere Telefonate und eine stabilere Verbindung bieten. Wer sich in Deutschland für das Gerät interessiert, muss bedenken, dass hierzulande die Abschaltung der öffentlich nutzbaren 2G-Netze ab dem Jahr 2028 vorgesehen ist. Das neue HMD-Handy dürfte dann praktisch nutzlos werden.

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Unter der Haube steckt mit dem Unisoc SC6531E ein einfaches ARM-SoC aus chinesischer Fertigung in Verbindung mit jeweils vier Megabyte RAM und Festspeicher, wobei der Anwender eine MicroSD-Karte mit bis zu 32 Gigabyte einsetzen kann, um so mehr internen Speicher zur Verfügung zu haben.

Auf der Front kommt ein 2,4 Zoll großes LCD-Panel mit QVGA-Auflösung zum Einsatz, während hinten eine ganz einfache Kamera mit QVGA-Auflösung und LED-Blitz verbaut ist. Der Hersteller gibt an, dass die LED auch als Taschenlampe dienen kann und dreimal so hell leuchtet wie der Blitz des hauseigenen Nokia 110.

Das Nokia 123 Shield besitzt einen vom Nutzer leicht austauschbaren 1750-mAh-Akku, der über einen USB-C-Anschluss mit Energie versorgt werden kann. Die Standby-Akkulaufzeit gibt HMD mit 19 Tagen an, wobei knapp 28 Stunden Gesprächsdauer möglich sein sollen. Es gibt darüber hinaus zwei SIM-Slots, einen 3,5-mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer und Headsets sowie die Möglichkeit, UKW-Radio zu empfangen.

Zum Marktstart wird das Nokia 123 Shield nur in den Farben Dunkelgrün und Violett angeboten. Einen Preis nennt der Hersteller bisher nicht, eine Reihe von bulgarischen Händlern listet das Gerät aber bereits zu Preisen ab gut 35 Euro.

Zusammenfassung
  • HMD präsentiert das robuste Nokia 123 Shield für den Außeneinsatz
  • Dank IP65-Zertifizierung ist das Handy vor Staub und Regen geschützt
  • Es hat einen UniSOC-Prozessor sowie vier Megabyte RAM und Festspeicher
  • Der wechselbare Akku bietet 1750 mAh Kapazität und wird per USB-C geladen
  • Das einfache Feature-Phone soll bei ersten Händlern rund 35 Euro kosten

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