Android-Monopol: Google muss 4,1 Mrd. Euro EU-Strafe wirklich zahlen
Die von der EU-Kommission verhängte Milliardenstrafe gegen den US-Internetkonzern Google bzw. dessen Mutterkonzern Alphabet hat nach einem jetzt gefällten Urteil des EU-Gerichtshofs Bestand. Google soll jetzt 4,1 Milliarden Euro zahlen.
Ursprünglich hatten die Wettbewerbshüter der EU-Kommission schon 2018 entschieden, dass Google mit der im Rahmen der Nutzungsabkommen und offiziellen Zertifizierung rund um das mobile Betriebssystem Android durch die dabei erzwungene Vorinstallation der Google Suche, des Browsers Chrome und der Google Play-Dienste gegen das Wettbewerbsrecht verstößt.
Ursprünglich betrug die Höhe der von der EU verhängten Geldstrafe sogar 4,34 Milliarden Euro. Zuletzt hatte aber ein anderes Gericht im Jahr 2022 entschieden, die Summe auf 4,1 Milliarden Euro zu reduzieren, woraufhin Google den Streit mit den Wettbewerbshütern vor den EU-Gerichtshof brachte.
Für Google kommt das Urteil des obersten Gerichts der Europäischen Union zu einer Zeit, in der das Unternehmen dabei ist, Milliardensummen in den Ausbau seiner Rechenzentren und den so erfolgenden Aufbau massiver KI-Kapazitäten zu investieren.
Die Marktmacht von Google und die Dominanz von Android im Smartphone-Markt sind auch in anderen Ländern immer wieder ein Thema, das die Wettbewerbsbehörden auf den Plan ruft. In den USA fiel bereits im August 2024 die Entscheidung, dass Google mit der Kombination aus seinem Werbegeschäft, der Internet-Suche und Android auf mobilen Endgeräten ein Monopol geschaffen und damit gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen hat. Aktuell läuft in diesem Fall allerdings noch die Berufung.
Siehe auch:
EU-Gerichtshof bestätigt Monopol rund um Android
Das höchste Gericht der Europäischen Union hat die von der EU bereits 2018 verhängte Monopolstrafe gegen Google bestätigt. Das Unternehmen verlor das Berufungsverfahren vor dem in Luxemburg ansässigen EU-Gerichtshof heute und muss jetzt die gigantische Summe von 4,1 Milliarden Euro zahlen.Ursprünglich hatten die Wettbewerbshüter der EU-Kommission schon 2018 entschieden, dass Google mit der im Rahmen der Nutzungsabkommen und offiziellen Zertifizierung rund um das mobile Betriebssystem Android durch die dabei erzwungene Vorinstallation der Google Suche, des Browsers Chrome und der Google Play-Dienste gegen das Wettbewerbsrecht verstößt.
EU: Google behindert Wettbewerb durch Bündelung
Google verhindert damit nach Meinung der EU auch, dass die Smartphone-Hersteller alternative Betriebssysteme auf ihren Geräten installieren. Grundsätzlich unterbinden die Verträge von Google aber vor allem die Installation von alternativen App-Stores, Browsern und Such-Apps vor der Auslieferung durch den jeweiligen Hersteller.Ursprünglich betrug die Höhe der von der EU verhängten Geldstrafe sogar 4,34 Milliarden Euro. Zuletzt hatte aber ein anderes Gericht im Jahr 2022 entschieden, die Summe auf 4,1 Milliarden Euro zu reduzieren, woraufhin Google den Streit mit den Wettbewerbshütern vor den EU-Gerichtshof brachte.
Für Google kommt das Urteil des obersten Gerichts der Europäischen Union zu einer Zeit, in der das Unternehmen dabei ist, Milliardensummen in den Ausbau seiner Rechenzentren und den so erfolgenden Aufbau massiver KI-Kapazitäten zu investieren.
Die Marktmacht von Google und die Dominanz von Android im Smartphone-Markt sind auch in anderen Ländern immer wieder ein Thema, das die Wettbewerbsbehörden auf den Plan ruft. In den USA fiel bereits im August 2024 die Entscheidung, dass Google mit der Kombination aus seinem Werbegeschäft, der Internet-Suche und Android auf mobilen Endgeräten ein Monopol geschaffen und damit gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen hat. Aktuell läuft in diesem Fall allerdings noch die Berufung.
Zusammenfassung
- Der EuGH bestätigt eine Milliardenstrafe gegen Google in der EU
- Das Urteil verpflichtet Google zur Zahlung von 4,1 Milliarden Euro
- Grund ist der Missbrauch der Marktmacht beim Betriebssystem Android
- Google behindert laut EU den fairen Wettbewerb durch Vorinstallationen
- Bereits 2018 verhängte die EU die Strafe wegen unlauterer Praktiken
Siehe auch:
- EU-Parlament wirft Google raus und setzt auf europäische Alternative
- Preisvergleich-Streit: Google soll 465 Millionen Euro an Idealo zahlen
- Google versprach EU-Firmen zig Millionen Euro, damit Microsoft blutet
- Strafe für Google: Leistungsschutzrecht kostet 250 Millionen Euro
- Europäische Verlage wollen Milliardenbetrag von Google haben
Themen:
Das Google Pixel 8 im Preisvergleich
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Android-Videos
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- Oscal PV800 Pro: Günstiger, heller Beamer mit Kompromissen im Test
- ThinkTab X11: Lenovos Tablet für harte Umgebungen im Test
- Samsungs Galaxy-S26-Serie: Welches Smartphone ist das Richtige?
- Magcubic HY310: Billiger Beamer versagt im Test bei Bild und Ton
Neue Android-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Union und SPD wollen Informationsfreiheitsgesetz faktisch abschaffen
- Media Markt und Saturn: 15 tolle Angebote, die sich wirklich lohnen
- Sabotage bei Subnautica 2: Entwickler gewinnen Krimi um 250 Mio. $
- USA planen nach 50 Jahren das Ende des Verbots von Überschallflügen
- Android-Monopol: Google muss 4,1 Mrd. Euro EU-Strafe wirklich zahlen
- Bioshocking: KI-Browser denken, sie spielen - und verraten Passwörter
- Kult-Comeback bei Media Markt: Igloo Retro-Kühlboxen im Angebot
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen