Xbox-Exodus: Microsoft will mehrere First-Party Spielestudios schließen
Microsoft hat offenbar die Schließung von mindestens drei wichtigen hauseigenen Spiele-Entwicklungsstudios beschlossen. Konkret sollen Compulsion Games, Ninja Theory und Double Fine betroffen sein. Die Teams versuchen angeblich, sich in die Unabhängigkeit zu retten.
Konkret will Microsoft angeblich Compulsion Games, Ninja Theory und Double Fine dicht machen. Ninja Theory wurde durch die "Hellblade"-Serie bekannt, während Compulsion Games mit "We Happy Few" und "South of Midnight" auf sich aufmerksam machte. Double Fine wurde unter anderem durch die "Psychonauts"-Serie, "Brutal Legen" und "Keeper" Spiele-Fans ein Begriff.
Wie das US-Spielemagazin Kotaku mittlerweile berichtet, versuchen die Entwickler-Studios zumindest teilweise, einer Schließung entgegenzutreten. Es gebe derzeit aktiver Verhandlungen mit dem Mutterkonzern Microsoft, bei denen es um eine wie auch immer geartete Abspaltung der Teams gehen soll. Letztlich wollen die Studios Compulsion Games und Double Fine so einen Weg finden, wie sie künftig unabhängig weiter arbeiten können, heißt es.
Vermutlich trugen die jetzt von der Schließung bedrohten Teams nicht in einem ausreichenden Maß zum Umsatz der Xbox-Sparte bei. Die Spielebranche wird seit einiger Zeit von einer Vielzahl von Entlassungen gebeutelt, weil die wirtschaftliche Lage vieler Anbieter alles andere als rosig ist, wie zum Beispiel Ubisoft immer wieder mit Studio-Schließungen und Entlassungen demonstriert hat.
Siehe auch:
Mindestens drei bekannte Studios betroffen
Plötzlich geht scheinbar alles viel schneller, als man vielleicht vermutet hätte. Microsoft soll laut einem Bericht des US-Wirtschaftsdiensts Bloomberg entschieden haben, eine Reihe der unter dem Dach der Xbox Game Studios vereinten Entwickler-Teams für Spiele zu schließen. Angeblich sind drei bekannte Studios betroffen, wobei auch noch weitere Teams dazukommen könnten.Konkret will Microsoft angeblich Compulsion Games, Ninja Theory und Double Fine dicht machen. Ninja Theory wurde durch die "Hellblade"-Serie bekannt, während Compulsion Games mit "We Happy Few" und "South of Midnight" auf sich aufmerksam machte. Double Fine wurde unter anderem durch die "Psychonauts"-Serie, "Brutal Legen" und "Keeper" Spiele-Fans ein Begriff.
Studios kämpfen ums Überleben
Die geplanten Studio-Schließungen dürften Teil der Bemühungen der neuen Xbox-Chefin Asha Sharma sein, den in der letzten Woche angekündigten "Reset" der Spielesparte von MIcrosoft umzusetzen. Gemeint ist damit, dass man das Spieleökosystem des Konzerns wieder attraktiver machen will. Gleihczeitig versucht Sharma aber wohl auch, die Kosten massiv zu senken, um die Xbox-Abteilung wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen.Wie das US-Spielemagazin Kotaku mittlerweile berichtet, versuchen die Entwickler-Studios zumindest teilweise, einer Schließung entgegenzutreten. Es gebe derzeit aktiver Verhandlungen mit dem Mutterkonzern Microsoft, bei denen es um eine wie auch immer geartete Abspaltung der Teams gehen soll. Letztlich wollen die Studios Compulsion Games und Double Fine so einen Weg finden, wie sie künftig unabhängig weiter arbeiten können, heißt es.
Vermutlich trugen die jetzt von der Schließung bedrohten Teams nicht in einem ausreichenden Maß zum Umsatz der Xbox-Sparte bei. Die Spielebranche wird seit einiger Zeit von einer Vielzahl von Entlassungen gebeutelt, weil die wirtschaftliche Lage vieler Anbieter alles andere als rosig ist, wie zum Beispiel Ubisoft immer wieder mit Studio-Schließungen und Entlassungen demonstriert hat.
Zusammenfassung
- Microsoft plant die Schließung von mindestens drei Xbox-Erstparteistudios: Compulsion Games, Ninja Theory und Double Fine
- Ninja Theory ist bekannt durch die "Hellblade"-Serie, Compulsion Games durch "We Happy Few" und Double Fine durch "Psychonauts"
- Die neue Xbox-Chefin Asha Sharma setzt einen umfassenden "Reset" der Spielesparte um, um die Xbox-Abteilung profitabel zu machen
- Compulsion Games und Double Fine verhandeln aktuell über eine Abspaltung, um künftig unabhängig weiterarbeiten zu können
- Die betroffenen Studios sollen nicht ausreichend zum Umsatz der Xbox-Sparte beigetragen haben, was die Schließungen begründet
- Die Spielebranche leidet unter zahlreichen Entlassungen und Studio-Schließungen, auch Ubisoft demonstriert diese Krise regelmäßig
Siehe auch:
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Xbox-Sparte könnte zum Verkauf stehen: Microsoft soll Optionen prüfen
- Spielen mit Werbepausen: Plant Microsoft den großen Xbox-Umbruch?
- Microsoft-Baustelle Xbox: Erst großer Hype, jetzt Massenentlassungen
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