X führt neue Limits ein:
Wer nicht zahlt, darf kaum noch posten
Elon Musks Social-Media-Plattform X zieht die Zügel für kostenlose Nutzer an. Wer nicht für ein Abonnement bezahlt, wird ab sofort stark eingeschränkt und darf im Vergleich zu vorher kaum noch Beiträge veröffentlichen.
So hat der Kurznachrichtendienst harte Einschränkungen für unbestätigte Accounts eingeführt. Nutzer ohne kostenpflichtiges Abonnement dürfen ab sofort nur noch 50 eigene Beiträge und 200 Antworten pro Tag veröffentlichen. Zuvor lag das Limit für alle Anwender mit 2400 Posts pro Tag deutlich darüber. Die neue Regelung betrifft Millionen von Menschen weltweit, die den Dienst bisher kostenlos genutzt haben.
Neben den Beiträgen reglementiert X weitere Funktionen. Direktnachrichten sind auf 500 pro Tag begrenzt, während das Limit für das Folgen neuer Profile bei 400 liegt. Selbst Änderungen der E-Mail-Adresse sind auf vier pro Stunde beschränkt.
Die aktuellen Limits werden in noch kleinere, halbstündige Intervalle unterteilt. Wer viele Beiträge in sehr kurzer Zeit plant, kann vorübergehend blockiert werden, selbst wenn das Tageslimit noch nicht erreicht wurde. Das könnte die Rolle der Plattform als Echtzeit-Nachrichtenkanal für globale Ereignisse stark schwächen.
Beobachter vermuten hinter dem Schritt vor allem finanzielle Motive. Das blaue Verifizierungssymbol auf der Plattform bestätigt seit der Übernahme durch Elon Musk nicht mehr die Identität einer Person, sondern dient als Nachweis für ein Abonnement. Um die Sperren zu umgehen, bleibt Anwendern nur der Abschluss eines kostenpflichtigen Abos. Das Premium-Abonnement kostet derzeit acht Euro im Monat.
Die neuen Limits greifen stark in den Alltag auf der Plattform ein. Steckt hier tatsächlich der Plan dahinter, Bots einzuschränken, oder geht es vordergründig darum, mehr Geld mit Abos zu verdienen? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Harte Grenzen für Gratis-Nutzer
Die Social-Media-Plattform X sorgt einmal mehr für Kontroversen. Nachdem die französische Justiz schon Anfang Februar die Büros des Unternehmens in Paris durchsucht und im Anschluss ein Strafverfahren eingeleitet hatte, wurde Musk im März auch noch für schuldig befunden, Twitter-Investoren bei seiner Übernahme der Internetplattform getäuscht zu haben. Jetzt sorgt der Kurznachrichtendienst mit einer neuen Regelung auch noch bei vielen seiner Nutzer für Empörung.So hat der Kurznachrichtendienst harte Einschränkungen für unbestätigte Accounts eingeführt. Nutzer ohne kostenpflichtiges Abonnement dürfen ab sofort nur noch 50 eigene Beiträge und 200 Antworten pro Tag veröffentlichen. Zuvor lag das Limit für alle Anwender mit 2400 Posts pro Tag deutlich darüber. Die neue Regelung betrifft Millionen von Menschen weltweit, die den Dienst bisher kostenlos genutzt haben.
Neben den Beiträgen reglementiert X weitere Funktionen. Direktnachrichten sind auf 500 pro Tag begrenzt, während das Limit für das Folgen neuer Profile bei 400 liegt. Selbst Änderungen der E-Mail-Adresse sind auf vier pro Stunde beschränkt.
Die aktuellen Limits werden in noch kleinere, halbstündige Intervalle unterteilt. Wer viele Beiträge in sehr kurzer Zeit plant, kann vorübergehend blockiert werden, selbst wenn das Tageslimit noch nicht erreicht wurde. Das könnte die Rolle der Plattform als Echtzeit-Nachrichtenkanal für globale Ereignisse stark schwächen.
Technische Gründe oder Abo-Zwang?
Wie X in einem Beitrag im Hilfe-Center X erklärt, sollen die neuen Beschränkungen automatisierten Spam durch Bots verhindern und damit die Server entlasten. Das reduziere Ausfallzeiten und Fehlermeldungen. Von den Beschränkungen sind auch API-Anfragen von Drittanbieter-Anwendungen betroffen. Wer die Grenze erreicht, erhält ironischerweise eine automatische Fehlermeldung und muss warten, bis er oder sie wieder posten kann.Beobachter vermuten hinter dem Schritt vor allem finanzielle Motive. Das blaue Verifizierungssymbol auf der Plattform bestätigt seit der Übernahme durch Elon Musk nicht mehr die Identität einer Person, sondern dient als Nachweis für ein Abonnement. Um die Sperren zu umgehen, bleibt Anwendern nur der Abschluss eines kostenpflichtigen Abos. Das Premium-Abonnement kostet derzeit acht Euro im Monat.
Unklare Regeln für Abonnenten
Es herrscht jedoch Verwirrung um die genauen Bedingungen. Da das günstigste Basis-Abonnement für drei Euro monatlich kein blaues Häkchen bzw. keine Verifizierung beinhaltet, ist unklar, ob das neue Beitrags-Limit für diese zahlenden Kunden ebenfalls greift. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres führte das Netzwerk Funktionen ein, um Bot-Netzwerke zu bekämpfen.Die neuen Limits greifen stark in den Alltag auf der Plattform ein. Steckt hier tatsächlich der Plan dahinter, Bots einzuschränken, oder geht es vordergründig darum, mehr Geld mit Abos zu verdienen? Teilt eure Meinung gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- X schränkt kostenlose Nutzer drastisch ein - nur noch 50 Beiträge pro Tag
- Zum Vergleich: Das vorherige Limit lag bei 2400 Posts pro Tag
- Direktnachrichten auf 500 pro Tag begrenzt, neuen Profilen folgen auf 400 limitiert
- Offiziell sollen die Einschränkungen Server entlasten und Bot-Spam reduzieren
- Beobachter vermuten hinter dem Schritt vor allem finanzielle Motive
- Premium-Abonnement kostet derzeit 8 Euro monatlich - Basis-Abo 3 Euro
- Verwirrung darüber, ob auch Basis-Abonnenten von den Limits betroffen sind
- Änderungen könnten die Rolle von X als Echtzeit-Nachrichtenkanal schwächen
Siehe auch:
- Elon Musk scheitert mit Kartellklage gegen Werbeboykott bei Twitter/X
- X im Visier der Justiz: Pariser Büros durchsucht, Elon Musk vorgeladen
- Sexuelle Deepfakes auf X: EU startet Untersuchung gegen Musks Grok
- X verprellt Handy-Nutzer: Musks Dienst verliert Platz 1 an Konkurrenten
- Elon Musks KI Grok wegen sexualisierter Deepfakes in der Kritik
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