Absolventen buhen Ex-Google-CEO Schmidt bei KI-Rede gnadenlos aus
Der Ex-Google-Chef Eric Schmidt erlebte bei einer Abschlussfeier in Arizona ein Fiasko und wurde lautstark ausgebuht. Die Absolventen protestierten vehement gegen seine Rede über Künstliche Intelligenz und den drohenden Jobverlust.
Schmidt erklärte, dass die Angst der jungen Generation vor schwindenden Arbeitsplätzen, einer unsicheren politischen Lage und dem Klimawandel rational sei. Zudem zog er Parallelen zur Entwicklung des Computers und der sozialen Netzwerke. Die Plattformen hätten zwar Menschen verbunden, gleichzeitig aber den öffentlichen Diskurs verschlechtert und Polarisierung gefördert.
Ein Sprecher der Universität verteidigte die Einladung des Managers und verwies auf dessen Verdienste im Technologie- und Forschungssektor. Der Vorfall in Arizona ist kein Einzelfall. Auch andere Redner, die sich auf Abschlussfeiern positiv zur Automatisierung äußerten, sahen sich zuletzt mit ähnlichen Reaktionen konfrontiert.
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Eklat bei Abschlussfeier in Arizona
Der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt sah sich während einer Rede an der University of Arizona mit lautstarkem Protest konfrontiert. Als der Tech-Manager vor den Absolventen über die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz sprach, wurde er wiederholt vom Publikum ausgebuht, und zwar heftig. Viele Studenten zeigten offen ihren Unmut über die technologischen Entwicklungen, die ihren bevorstehenden Einstieg in den Arbeitsmarkt begleiten.Schmidt erklärte, dass die Angst der jungen Generation vor schwindenden Arbeitsplätzen, einer unsicheren politischen Lage und dem Klimawandel rational sei. Zudem zog er Parallelen zur Entwicklung des Computers und der sozialen Netzwerke. Die Plattformen hätten zwar Menschen verbunden, gleichzeitig aber den öffentlichen Diskurs verschlechtert und Polarisierung gefördert.
Der Unmut der Studenten kommt nicht von ungefähr: Umfragen zeigen, dass etwa die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung besorgt auf den wachsenden Einfluss von KI blickt. Trotz der negativen Reaktionen forderte Schmidt die Absolventen auf, sich der Technologie nicht zu verschließen. Die Frage sei nicht, ob KI die Welt verändere, sondern ob die heutige Generation die Entwicklung aktiv mitgestalte.
Weitere Gründe für den Protest
Neben dem Thema KI gab es laut Berichten noch einen weiteren Grund für den Unmut einiger Anwesender. Im vergangenen Jahr wurden gegen Schmidt Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe laut, die im März durch ein Schiedsverfahren beigelegt wurden. Schmidts Anwälte erklärten dabei, dass die Anschuldigungen frei erfunden seien.Ein Sprecher der Universität verteidigte die Einladung des Managers und verwies auf dessen Verdienste im Technologie- und Forschungssektor. Der Vorfall in Arizona ist kein Einzelfall. Auch andere Redner, die sich auf Abschlussfeiern positiv zur Automatisierung äußerten, sahen sich zuletzt mit ähnlichen Reaktionen konfrontiert.
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Zusammenfassung
- Der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt wurde bei einer Rede ausgebuht
- Studenten protestierten gegen den wachsenden Einfluss von KI-Technik
- Schmidt bezeichnete die Sorgen vor Jobverlusten als durchaus rational
- Er verglich die aktuelle KI-Entwicklung mit sozialen Netzwerken heute
- Zusätzliche Kritik gab es wegen früherer Vorwürfe gegen den Manager
- Trotz Kritik verteidigte die Universität Arizona den geladenen Redner
- Ähnliche Proteste gegen Automatisierung gab es zuletzt öfter in den USA
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