Metas neue Display-Ray-Ban-Brille spielt jetzt Doom
Die Meta Ray-Ban Display gibt es seit rund sieben Monaten. Sie ist Metas erste Brille mit integriertem Display. Jetzt öffnet Meta sie für Entwickler - und schon taucht darauf ein unerwarteter Kandidat auf: der Spieleklassiker "Doom".
Das Display ist nur für das rechte Auge sichtbar und bietet ein diagonales Sichtfeld von 20 Grad. Für längere Spielesessions ist die Brille damit kaum gedacht, als technischer Machbarkeitsnachweis ist der Versuch aber ein bemerkenswerter Schritt.
Dass ausgerechnet "Doom" wieder als Demo herhalten muss, passt zur langen Geschichte des Spiels als Bastelobjekt für ungewöhnliche Geräte. Der Ego-Shooter lief schon auf einfachen Editoren und sogar auf In-Ear-Kopfhörern und Schwangerschaftstests.
Für Entwickler eröffnet Meta übrigens zwei Wege. Einer führt über das Meta Wearables Device Access Toolkit, ein SDK für iOS und Android. Damit lassen sich bestehende Smartphone-Apps auf das Brillendisplay erweitern, etwa um Text, Bilder oder Videowiedergabe anzuzeigen. Entwickelt wird dabei mit Swift für iOS und Kotlin für Android.
Der zweite Weg sind Web Apps. Diese Anwendungen werden mit HTML, CSS und JavaScript gebaut, im Browser getestet und später per URL auf der Brille gestartet. Meta sieht darin vor allem eine Lösung für schnelles Prototyping und schlanke Anwendungen. Auf Bewegungs- und Orientierungsdaten, GPS-Daten des Smartphones, Eingaben des Neural Band und lokalen Speicher können Entwickler dabei ebenfalls zugreifen.
Noch sind beide Entwicklungswege nur als Developer Preview verfügbar. Anwendungen lassen sich also bauen und testen, aber nicht regulär an Endnutzer verteilen. Weitere Informationen stellt Meta auf seiner Entwicklerseite für Wearables bereit.
Siehe auch:
Portierung für Smart Glasses
Der Entwickler Timur Abdrakhimov hat sich dran gesetzt und demonstriert nun "Doom" auf der Ray Ban Display. Gesteuert wird das Spiel dabei über Fingerbewegungen, die das Meta Neural Band in Befehle umsetzt.Das Display ist nur für das rechte Auge sichtbar und bietet ein diagonales Sichtfeld von 20 Grad. Für längere Spielesessions ist die Brille damit kaum gedacht, als technischer Machbarkeitsnachweis ist der Versuch aber ein bemerkenswerter Schritt.
Dass ausgerechnet "Doom" wieder als Demo herhalten muss, passt zur langen Geschichte des Spiels als Bastelobjekt für ungewöhnliche Geräte. Der Ego-Shooter lief schon auf einfachen Editoren und sogar auf In-Ear-Kopfhörern und Schwangerschaftstests.
Für Entwickler eröffnet Meta übrigens zwei Wege. Einer führt über das Meta Wearables Device Access Toolkit, ein SDK für iOS und Android. Damit lassen sich bestehende Smartphone-Apps auf das Brillendisplay erweitern, etwa um Text, Bilder oder Videowiedergabe anzuzeigen. Entwickelt wird dabei mit Swift für iOS und Kotlin für Android.
Der zweite Weg sind Web Apps. Diese Anwendungen werden mit HTML, CSS und JavaScript gebaut, im Browser getestet und später per URL auf der Brille gestartet. Meta sieht darin vor allem eine Lösung für schnelles Prototyping und schlanke Anwendungen. Auf Bewegungs- und Orientierungsdaten, GPS-Daten des Smartphones, Eingaben des Neural Band und lokalen Speicher können Entwickler dabei ebenfalls zugreifen.
Noch sind beide Entwicklungswege nur als Developer Preview verfügbar. Anwendungen lassen sich also bauen und testen, aber nicht regulär an Endnutzer verteilen. Weitere Informationen stellt Meta auf seiner Entwicklerseite für Wearables bereit.
Zusammenfassung
- Meta öffnet Ray-Ban Display für Entwickler als Developer Preview
- Doom-Port zeigt technische Möglichkeiten auf der smarten Brille
- Display nur für rechtes Auge, Sichtfeld 20 Grad diagonal
- Zwei Entwicklungswege: natives SDK oder Web-Apps mit HTML und JS
- Fingerschrift, Videoaufnahme und KI-Funktionen jetzt für alle Nutzer
Siehe auch:
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