Hypernova: Metas neue Smart-Brille soll günstiger werden als erwartet
Metas nächste Smart Glasses mit integriertem Display sollen deutlich günstiger werden als erwartet. Statt 1400 US-Dollar könnte das "Hypernova"-Modell nun für 800 US-Dollar (etwa 685 Euro) auf den Markt kommen. Meta sieht so bessere Verkaufschancen.
Die Preisanpassung soll laut Gurman darauf zurückzuführen sein, dass Meta bereit ist, niedrigere Gewinnmargen zu akzeptieren, um die Nachfrage anzukurbeln. Die Strategie kennt man bereits von anderen Meta-Produkten wie der Quest 2 oder den Ray-Ban Meta Brillen, die beide durch attraktive Preise erfolgreich wurden.
Meta hat in der Vergangenheit wiederholt bewiesen, dass aggressive Preisstrategien bei Hardware-Produkten funktionieren können - oft werden Verluste bei der Hardware durch Software-Services und Datensammlung kompensiert.
Zur Steuerung soll ein neurales Armband mitgeliefert werden, das Handgesten und Handbewegungen über sEMG-Technologie (surface ElectroMyoGraphy) erkennt. Die Technologie misst elektrische Signale der Muskeln und kann dadurch bereits kleinste Handbewegungen registrieren, bevor sie sichtbar werden. Meta hatte diese Technologie bereits 2019 durch die Übernahme des Start-ups CTRL-labs für geschätzt eine Milliarde US-Dollar erworben.
Die Brillen werden auf einer angepassten Android-Version laufen, möglicherweise jedoch ohne eigenen App-Store. Zusätzlich sind Touch- und Wischgesten am Brillenrahmen für die Bedienung vorgesehen. Die Integration verschiedener Eingabemethoden soll sicherstellen, dass Nutzer auch ohne das Armband grundlegende Funktionen verwenden können.
Die integrierte Kamera, das monokulare Display im rechten Glas und das sEMG-Armband sollen den höheren Preis rechtfertigen und den Funktionsumfang erheblich erweitern. Im Vergleich zu Apples Vision Pro für 3500 US-Dollar (etwa 2991 Euro) wären die Meta-Brillen immer noch ein Bruchteil des Preises. Auch Google hatte mit den Google Glass bereits 2013 versucht, Smart Glasses zu etablieren, scheiterte jedoch unter anderem am hohen Preis von 1500 US-Dollar und Datenschutzbedenken.
Was haltet ihr von Metas Preisstrategie für die neuen Smart Glasses? Seht ihr 800 US-Dollar als angemessen für die gebotene Technik, oder sollten sie noch günstiger sein?
Preissenkung für bessere Marktchancen
Meta plant offenbar eine deutliche Preissenkung für seine kommenden Smart Glasses mit integriertem Display. Ursprünglich sollten die unter dem Codenamen "Hypernova" entwickelten Brillen zwischen 1300 und 1400 US-Dollar (etwa 1111 bis 1196 Euro) kosten. Bloomberg-Journalist Mark Gurman berichtet nun jedoch, dass Meta den Preis auf etwa 800 US-Dollar (etwa 685 Euro) reduzieren möchte - und das inklusive des sEMG-Armbands für die Gestensteuerung.Die Preisanpassung soll laut Gurman darauf zurückzuführen sein, dass Meta bereit ist, niedrigere Gewinnmargen zu akzeptieren, um die Nachfrage anzukurbeln. Die Strategie kennt man bereits von anderen Meta-Produkten wie der Quest 2 oder den Ray-Ban Meta Brillen, die beide durch attraktive Preise erfolgreich wurden.
Meta hat in der Vergangenheit wiederholt bewiesen, dass aggressive Preisstrategien bei Hardware-Produkten funktionieren können - oft werden Verluste bei der Hardware durch Software-Services und Datensammlung kompensiert.
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Technische Ausstattung der Celeste-Brillen
Die "Celeste" genannten Smart Glasses sollen ein monokulares Display im rechten Brillenglas erhalten, das Informationen nur für das rechte Auge anzeigt. Das Display soll besonders deutlich sichtbar sein, wenn der Träger nach unten blickt - eine Designentscheidung, die darauf abzielt, die Ablenkung im Alltag zu minimieren. Angetrieben von Qualcomm-Chips, werden die Brillen Apps für Fotoaufnahmen, Medienbetrachtung, Karten und Benachrichtigungen unterstützen.Zur Steuerung soll ein neurales Armband mitgeliefert werden, das Handgesten und Handbewegungen über sEMG-Technologie (surface ElectroMyoGraphy) erkennt. Die Technologie misst elektrische Signale der Muskeln und kann dadurch bereits kleinste Handbewegungen registrieren, bevor sie sichtbar werden. Meta hatte diese Technologie bereits 2019 durch die Übernahme des Start-ups CTRL-labs für geschätzt eine Milliarde US-Dollar erworben.
Die Brillen werden auf einer angepassten Android-Version laufen, möglicherweise jedoch ohne eigenen App-Store. Zusätzlich sind Touch- und Wischgesten am Brillenrahmen für die Bedienung vorgesehen. Die Integration verschiedener Eingabemethoden soll sicherstellen, dass Nutzer auch ohne das Armband grundlegende Funktionen verwenden können.
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Marktpositionierung und Konkurrenz
Mit 800 US-Dollar würden sich die Meta-Brillen deutlich über den aktuellen Smart Glasses positionieren, die zwischen 269 und 649 US-Dollar kosten. Die kürzlich vorgestellten Viture Luma Pro kosten beispielsweise 499 US-Dollar (etwa 426 Euro). Dennoch wäre der Preis deutlich attraktiver als die ursprünglich geplanten über 1000 US-Dollar, was eine ähnliche Situation wie beim Meta Quest Pro vermieden hätte, das mit 1500 US-Dollar als zu teuer galt.Die integrierte Kamera, das monokulare Display im rechten Glas und das sEMG-Armband sollen den höheren Preis rechtfertigen und den Funktionsumfang erheblich erweitern. Im Vergleich zu Apples Vision Pro für 3500 US-Dollar (etwa 2991 Euro) wären die Meta-Brillen immer noch ein Bruchteil des Preises. Auch Google hatte mit den Google Glass bereits 2013 versucht, Smart Glasses zu etablieren, scheiterte jedoch unter anderem am hohen Preis von 1500 US-Dollar und Datenschutzbedenken.
Marktstart und Verfügbarkeit
Die Meta Connect 2025 findet am 17. und 18. September statt und gilt als wahrscheinlicher Termin für die offizielle Vorstellung der Celeste-Brillen. Laut Toms Guide sollen Vorbestellungen kurz nach der Ankündigung starten, mit einem Marktstart im Oktober. Die Veranstaltung wird traditionell genutzt, um neue Hardware-Produkte und Software-Updates für das Meta-Ökosystem zu präsentieren.Was haltet ihr von Metas Preisstrategie für die neuen Smart Glasses? Seht ihr 800 US-Dollar als angemessen für die gebotene Technik, oder sollten sie noch günstiger sein?
Zusammenfassung
- Meta senkt den Preis für "Hypernova"-Smart Glasses auf etwa 800 US-Dollar
- Brillen erhalten monokulares Display im rechten Glas für Informationsanzeige
- Steuerung erfolgt durch neurales sEMG-Armband und Gesten am Brillenrahmen
- Angepasstes Android-System mit Apps für Fotos, Medien und Benachrichtigungen
- Preisreduzierung soll die Nachfrage ankurbeln, trotz niedrigerer Gewinnmargen
- Offizielle Vorstellung vermutlich auf der Meta Connect am 17. und 18. September
- Mit 800 US-Dollar deutlich günstiger als ursprünglich geplante 1400 US-Dollar
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