Xbox-Chefin: "Xbox Game Pass ist zu teuer" - Großer Umbau steht an

In einem geleakten internen Memo an die Belegschaft spricht Xbox-Chefin Asha Sharma davon, dass der aktuelle Game Pass zu teuer sei. Abonnenten könnten bald von günstigeren und flexibleren Abos profitieren, da Microsoft wohl einen großen Umbau plant.
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Umbau beim Xbox Game Pass naht

Seit ihrer Übernahme der Xbox-Sparte als neue CEO hat Asha Sharma bereits einige Veränderungen angekündigt. In einer internen Nachricht an die Belegschaft kritisiert die Xbox-Chefin jetzt die aktuelle Preisgestaltung des hauseigenen Spiele-Abonnements. Das Memo legt nahe, dass Microsoft das Angebot grundlegend umstrukturieren möchte. Sharma erklärt den Mitarbeitern, dass das Abonnement für die Spieler zu teuer geworden sei. Langfristig müsse das Unternehmen ein flexibleres System etablieren, um am Markt zu bestehen.

Ein Umbau soll den Kunden wohl mehr Auswahlmöglichkeiten bieten und sich besser an individuelle Vorlieben anpassen. Ein Vorteil einer solchen Flexibilisierung wäre, dass Gelegenheitsspieler günstigere Einstiegstarife nutzen könnten, die nur bestimmte Genres abdecken. Premium-Inhalte könnten in teurere Stufen ausgelagert werden. Konkrete Details zur neuen Struktur nannte die Managerin aber noch nicht. Schon zuvor machten jedoch Nachrichten über ein Bundle mit Netflix und einen neuen Tarif mit dem Codenamen Triton die Runde.


Enorme Preissteigerungen

Wie The Verge berichtet, reagiert die Führungsebene damit auf die jüngsten Entwicklungen des Dienstes. Der Game Pass startete im Jahr 2017 für zehn Euro im Monat. Nach der Integration von Xbox Live Gold und der Umbenennung in Game Pass Ultimate stiegen die Kosten kontinuierlich an.

Im vergangenen Jahr gab es für Neukunden schließlich einen massiven Preissprung um 50 Prozent auf 27 Euro pro Monat. Der drastische Anstieg der Abogebühren geht primär auf die teure Übernahme von Activision Blizzard und die Integration von Call of Duty im Sommer 2024 zurück.

Harter Wettbewerb

Die Nachfolgerin des langjährigen Xbox-Veteranen Phil Spencer zeigt nun, dass sie alte Strategien aufbrechen möchte. Der Game Pass galt lange Zeit als wichtigstes Zugpferd der gesamten Xbox-Sparte. Microsoft investierte Milliarden in die Akquise von Entwicklerstudios, um das Portfolio mit großen Titeln zu stärken. Dennoch verlangsamte sich das Wachstum der Abonnentenzahlen in den letzten Jahren deutlich.

Besonders auf dem PC und im Bereich des Cloud-Gaming stieß das Modell zuletzt an seine Grenzen. Die Konkurrenz durch Plattformen wie Steam oder PlayStation Plus von Sony erschwert die Neukundengewinnung zusätzlich. Durch flexiblere Preismodelle und mögliche Kooperationen mit anderen Streaming-Anbietern versucht Microsoft in Zukunft wohl, neue Zielgruppen zu erschließen und die Rentabilität des kostenintensiven Abonnements langfristig zu sichern.

Wie bewertet ihr eine möglicherweise flexiblere Preisstruktur für den Game Pass? Teilt eure Gedanken dazu gerne in den Kommentaren. Wir freuen uns auf eure Meinungen!

Zusammenfassung
  • Xbox-Chefin Asha Sharma hält den aktuellen Game Pass für zu teuer
  • Ein geleaktes internes Memo an die Belegschaft enthüllt die Kritik
  • Microsoft plant wohl einen grundlegenden Umbau des Abomodells
  • Flexiblere Tarife sollen sich besser an individuelle Vorlieben anpassen
  • Der Preis stieg zuletzt um fünfzig Prozent auf 27 Euro pro Monat
  • Die teure Übernahme von Activision Blizzard trieb die Kosten hoch
  • Konkurrenz durch Steam und PlayStation Plus erschwert das Wachstum

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