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Neue Chefin beendet Xbox-Kampagne, weil sie sich nicht "nach Xbox anfühlt"
Monatelang wollte Microsoft die Marke Xbox von der klassischen Konsole entkoppeln und als Cloud-Dienst etablieren. Doch die Spielerschaft lehnte das Konzept rigoros ab. Nun zieht die neue Geschäftsführung endgültig den Stecker.
Das Konzept stieß bei der Spielerschaft weltweit auf wenig Gegenliebe. Viele Fans befürchteten, dass das Unternehmen die Entwicklung eigener Geräte zugunsten reiner Softwaredienste einstellen könnte. Sharma betonte in einer internen Mitteilung, dass physische Konsolen weiterhin das Fundament der Marke bilden. Das Vertrauen der Kernzielgruppe müsse durch klare Botschaften zurückgewonnen werden.
Wie Windows Central berichtet, verschlang die Kampagne ein Marketingbudget von rund 50 Millionen Dollar (etwa 43 Millionen Euro). Die Anzeigen waren unter anderem auf dem Times Square in New York sowie bei großen Sportveranstaltungen zu sehen.
Der finanzielle Aufwand rechtfertigte am Ende jedoch nicht die negative Resonanz aus der Community. Das frei gewordene Budget soll laut internen Plänen direkt in die Forschung und Entwicklung fließen. Zahlreiche Mitarbeiter arbeiten in Redmond bereits an der nächsten Konsolengeneration.
Zusätzlich plant das Unternehmen eine Umstrukturierung der Entwickler, die für das Betriebssystem der Xbox zuständig sind. Die Benutzeroberfläche soll entschlackt werden und sich wieder stärker an den Bedürfnissen lokaler Spieler orientieren. Integrationen von Drittanbieter-Apps wie Netflix oder Spotify rücken dabei in den Hintergrund. Spiele sollen wieder spürbar im Mittelpunkt stehen.
Mit dem klaren Bekenntnis zur Hardware möchte Sharma nun die Weichen für die Zukunft stellen. Analysten werten den Schritt als wichtiges Signal an den Markt. Es zeigt, dass Microsoft trotz der enormen Investitionen in die Cloud-Infrastruktur weiterhin an das traditionelle Geschäftsmodell mit dedizierten Heimkonsolen glaubt und den direkten Konkurrenzkampf mit Sony nicht aufgibt oder scheut.
Was denkt ihr über das Ende der Werbekampagne? Wünscht ihr euch mehr Fokus auf Konsolen oder streamt ihr Spiele lieber? Teilt eure Meinung mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Rückkehr zu den Hardware-Wurzeln
Asha Sharma, die kürzlich ernannte Geschäftsführerin von Microsoft Gaming, hat die umstrittene Werbekampagne This is an Xbox offiziell beendet. Das Ende 2024 von ihrer Vorgängerin Sarah Bond initiierte Konzept sollte die Marke von der klassischen Konsole entkoppeln. Im Zentrum der Anzeigen standen Fremdgeräte wie Fernseher von Samsung oder Laptops, auf denen Nutzer Spiele über das Internet streamen können.Das Konzept stieß bei der Spielerschaft weltweit auf wenig Gegenliebe. Viele Fans befürchteten, dass das Unternehmen die Entwicklung eigener Geräte zugunsten reiner Softwaredienste einstellen könnte. Sharma betonte in einer internen Mitteilung, dass physische Konsolen weiterhin das Fundament der Marke bilden. Das Vertrauen der Kernzielgruppe müsse durch klare Botschaften zurückgewonnen werden.
This Is An Xbox - Video zur Werbekampagne von Microsoft
Wie Windows Central berichtet, verschlang die Kampagne ein Marketingbudget von rund 50 Millionen Dollar (etwa 43 Millionen Euro). Die Anzeigen waren unter anderem auf dem Times Square in New York sowie bei großen Sportveranstaltungen zu sehen.
Der finanzielle Aufwand rechtfertigte am Ende jedoch nicht die negative Resonanz aus der Community. Das frei gewordene Budget soll laut internen Plänen direkt in die Forschung und Entwicklung fließen. Zahlreiche Mitarbeiter arbeiten in Redmond bereits an der nächsten Konsolengeneration.
Zusätzlich plant das Unternehmen eine Umstrukturierung der Entwickler, die für das Betriebssystem der Xbox zuständig sind. Die Benutzeroberfläche soll entschlackt werden und sich wieder stärker an den Bedürfnissen lokaler Spieler orientieren. Integrationen von Drittanbieter-Apps wie Netflix oder Spotify rücken dabei in den Hintergrund. Spiele sollen wieder spürbar im Mittelpunkt stehen.
Fokus auf lokale Rechenleistung
In den vergangenen zwei Jahren hatte das Unternehmen versucht, Abonnements für den Xbox-Game-Pass durch das Streaming auf externe Geräte zu pushen. Eine eigens dafür entwickelte App auf Geräten wie dem Amazon-Fire-TV-Stick sollte neue Zielgruppen erschließen. Allerdings blieben die Nutzerzahlen der Cloud-Dienste weit hinter den Erwartungen der Geschäftsleitung zurück.Mit dem klaren Bekenntnis zur Hardware möchte Sharma nun die Weichen für die Zukunft stellen. Analysten werten den Schritt als wichtiges Signal an den Markt. Es zeigt, dass Microsoft trotz der enormen Investitionen in die Cloud-Infrastruktur weiterhin an das traditionelle Geschäftsmodell mit dedizierten Heimkonsolen glaubt und den direkten Konkurrenzkampf mit Sony nicht aufgibt oder scheut.
Was denkt ihr über das Ende der Werbekampagne? Wünscht ihr euch mehr Fokus auf Konsolen oder streamt ihr Spiele lieber? Teilt eure Meinung mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Asha Sharma beendet die umstrittene Kampagne "This is an Xbox"
- Die Kampagne sollte Xbox von der klassischen Konsole entkoppeln
- Spieler befürchteten ein Ende eigener Konsolenhardware bei Xbox
- Das Marketingbudget der Kampagne betrug rund 50 Millionen Dollar
- Freigewordene Mittel fließen nun in Forschung und Entwicklung
- Die Benutzeroberfläche der Xbox soll entschlackt und vereinfacht werden
- Microsoft hält trotz Cloud-Investitionen am Konsolengeschäft fest
Siehe auch:
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