Angriff auf chinesischen Supercomputer:
Petabytes an Militärdaten geklaut
Einem oder mehreren Angreifern ist es wohl gelungen, mehrere Petabyte an geheimen Daten von einem staatlich betriebenen chinesischen Supercomputer zu entwenden. Der Datensatz wird jetzt zum Kauf angeboten und soll unter anderem Militär- und Regierungsdaten enthalten.
Das NSCC betreibt dort den "Tianhe-3" genannten Supercomputer und Serverfarmen, mit denen man aufwendige High-Performance-Computing-Aufgaben im Auftrag von mehr als 6000 Klienten aus allen Teilen Chinas bearbeitet. Zu den "Kunden" gehören zahlreiche Firmen und Regierungsbehörden sowie Bildungseinrichtungen und militärische Stellen des Landes.
Die Daten stammen angeblich von "Top-Organisationen" des Landes, darunter staatliche Luftfahrtkonzerne und die Nationale Universität für Verteidigungstechnologie. Der Auszug des Datensatzes enthält unter anderem Dokumente, die in chinesischer Sprache als "geheim" gekennzeichnet sind. Außerdem sind technische Daten, animierte Simulationen und Renderings diverser Waffensysteme wie Bomben und Raketen Teil des Pakets, heißt es.
Allein für den Auszug des Datensatzes verlangt die Quelle allerdings tausende US-Dollar, während für das gesamte Paket, das wie erwähnt über 10 Petabyte groß sein soll, mehrere Hunderttausend Dollar fällig werden sollen. Der Angriff soll unter Ausnutzung einer "kompromittierten VPN-Domain" gelungen sein.
Nach dem erfolgreichen Eindringen in das Netzwerk rund um den Supercomputer in Tianjin sollen die großen Datenmengen innerhalb von sechs Monaten mit Hilfe eines "Botnetzes" abgegriffen worden sein. Die Daten sollen nach Meinung der von CNN befragten Experten vor allem für Geheimdienste und Militärs aus dem Ausland außerhalb Chinas attraktiv sein, weshalb man davon ausgeht, dass diese durchaus versuchen, das Datenpaket zu erwerben.
Siehe auch:
National Supercomputing Center (NSCC) gehackt
Bereits Anfang Februar 2026 wurde in einem Telegram-Kanal ein Auszug aus einem angeblich mehr als 10 Petabyte großen Datensatz veröffentlicht, der aus einem Angriff auf das National Supercomputing Center (NSCC) im chinesischen Tianjin stammen soll.Das NSCC betreibt dort den "Tianhe-3" genannten Supercomputer und Serverfarmen, mit denen man aufwendige High-Performance-Computing-Aufgaben im Auftrag von mehr als 6000 Klienten aus allen Teilen Chinas bearbeitet. Zu den "Kunden" gehören zahlreiche Firmen und Regierungsbehörden sowie Bildungseinrichtungen und militärische Stellen des Landes.
Massenweise Militär- & Forschungsdaten entwendet
Der von einem Nutzer namens "FlamingChina" veröffentlichte Auszug des Datensatzes soll nach Angaben von Sicherheitsexperten, die der US-Nachrichtensender CNN konsultiert hat, authentisch sein. Zu dem Paket gehören nach Angaben der Quelle Forschungsdaten aus Bereichen wie Luft- und Raumfahrt, Militärforschung, Bioinformatik, Fusionssimulation und diversen anderen Forschungsfeldern.Die Daten stammen angeblich von "Top-Organisationen" des Landes, darunter staatliche Luftfahrtkonzerne und die Nationale Universität für Verteidigungstechnologie. Der Auszug des Datensatzes enthält unter anderem Dokumente, die in chinesischer Sprache als "geheim" gekennzeichnet sind. Außerdem sind technische Daten, animierte Simulationen und Renderings diverser Waffensysteme wie Bomben und Raketen Teil des Pakets, heißt es.
Allein für den Auszug des Datensatzes verlangt die Quelle allerdings tausende US-Dollar, während für das gesamte Paket, das wie erwähnt über 10 Petabyte groß sein soll, mehrere Hunderttausend Dollar fällig werden sollen. Der Angriff soll unter Ausnutzung einer "kompromittierten VPN-Domain" gelungen sein.
Nach dem erfolgreichen Eindringen in das Netzwerk rund um den Supercomputer in Tianjin sollen die großen Datenmengen innerhalb von sechs Monaten mit Hilfe eines "Botnetzes" abgegriffen worden sein. Die Daten sollen nach Meinung der von CNN befragten Experten vor allem für Geheimdienste und Militärs aus dem Ausland außerhalb Chinas attraktiv sein, weshalb man davon ausgeht, dass diese durchaus versuchen, das Datenpaket zu erwerben.
Zusammenfassung
- Angriff auf Chinas Supercomputer Tianhe 3 im NSCC in Tianjin gemeldet
- Mehr als zehn Petabyte an geheimen Daten wurden wohl entwendet
- Datensatz enthält Militär-, Regierungs- und Forschungsdaten Chinas
- Ein Nutzer namens FlamingChina bot die Daten auf Telegram zum Kauf an
- Sicherheitsexperten halten den veröffentlichten Auszug für authentisch
- Eindringen gelang über eine kompromittierte VPN-Domain ins Netzwerk
- Datenabgriff erfolgte über sechs Monate mithilfe eines Botnetzes
Siehe auch:
- AMD erhält Zuschlag für neue Supercomputer - USA geben 1 Mrd. Dollar
- Quantencomputer: Google jetzt 13.000 mal schneller als Supercomputer
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- Supercomputer: Tesla beendet sein Dojo-Projekt und löst Team auf
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