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Pilot will per Google Maps ältestes Mysterium der Luftfahrt gelöst haben
Ein erfahrener Pilot will das Wrack der seit 1937 verschollenen Flugpionierin Amelia Earhart auf Satellitenbildern von Google Earth entdeckt haben. Justin Myers lokalisierte auf einem Pazifik-Atoll ein Objekt mit exakt passenden Maßen. Doch es gibt auch Probleme.
Anstatt das Gebiet willkürlich abzusuchen, versetzte sich Myers in die Lage von Earhart und ihrem Navigator Fred Noonan. Er analysierte, wo er selbst eine zweimotorige Maschine notlanden würde, wenn der Treibstoff fehlt und die Orientierung verloren geht. Dabei fokussierte er sich auf flache Riffabschnitte für eine sichere Bruchlandung. In einem dieser Bereiche entdeckte er dann Anomalien, die sich von der natürlichen Umgebung abheben.
Wie Myers gegenüber Popular Mechanics erklärte, stieß er auf ein dunkles, gerades Objekt. Bei der Vermessung mittels der Software zeigte sich eine Länge von zwölf Metern. Das entspricht exakt der Rumpflänge der Lockheed Model 10E Electra, mit der Earhart unterwegs war. Weitere Analysen der Bilder ließen Objekte erkennen, die wie ein Sternmotor und ein Fahrwerksreifen wirken.
Earhart und Noonan verschwanden am 2. Juli 1937 beim Versuch, als erste Frau die Erde am Äquator zu umrunden. Die modifizierte Maschine verfügte über Zusatztanks im Rumpf, um die Distanz von 4100 Kilometern über den Pazifik zu bewältigen. Nachdem der Funkkontakt nahe der Howlandinsel abgebrochen war, fehlte von den beiden jede Spur. Nikumaroro liegt südlich der geplanten Route.
Eine endgültige Bestätigung des Fundes steht noch aus. Kürzlich veröffentlichte das Unternehmen Deep Sea Vision Sonarbilder, die vermeintlich die Umrisse der Maschine zeigten. Eine Expedition enttarnte den Fund jedoch als natürliche Felsformation. Offizielle Stellen signalisierten bislang allerdings kein Interesse an einer Untersuchung. Myers räumt ein, dass es ein anderes Flugzeug sein könnte, bleibt aber von einem Wrack überzeugt.
Haltet ihr solche Entdeckungen via Google Earth für plausibel oder ist das nur Wunschdenken? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
Siehe auch:
Virtueller Fund auf Pazifikinsel
Das Verschwinden der legendären Luftfahrtpionierin Amelia Earhart beschäftigt Historiker seit fast 90 Jahren. Nun meldet sich Justin Myers, ein Pilot mit 25 Jahren Flugerfahrung, zu Wort und sorgt durchaus für hochgezogene Augenbrauen. Er ist nämlich überzeugt, auf Satellitenaufnahmen von Google Earth die Überreste eines Flugzeugs identifiziert zu haben. Das Wrack soll auf dem Atoll Nikumaroro im Pazifischen Ozean liegen. Seine Vorgehensweise unterschied sich von bisherigen Suchen, da er seine fliegerische Expertise zur Lokalisierung nutzte.Anstatt das Gebiet willkürlich abzusuchen, versetzte sich Myers in die Lage von Earhart und ihrem Navigator Fred Noonan. Er analysierte, wo er selbst eine zweimotorige Maschine notlanden würde, wenn der Treibstoff fehlt und die Orientierung verloren geht. Dabei fokussierte er sich auf flache Riffabschnitte für eine sichere Bruchlandung. In einem dieser Bereiche entdeckte er dann Anomalien, die sich von der natürlichen Umgebung abheben.
Wie Myers gegenüber Popular Mechanics erklärte, stieß er auf ein dunkles, gerades Objekt. Bei der Vermessung mittels der Software zeigte sich eine Länge von zwölf Metern. Das entspricht exakt der Rumpflänge der Lockheed Model 10E Electra, mit der Earhart unterwegs war. Weitere Analysen der Bilder ließen Objekte erkennen, die wie ein Sternmotor und ein Fahrwerksreifen wirken.
Earhart und Noonan verschwanden am 2. Juli 1937 beim Versuch, als erste Frau die Erde am Äquator zu umrunden. Die modifizierte Maschine verfügte über Zusatztanks im Rumpf, um die Distanz von 4100 Kilometern über den Pazifik zu bewältigen. Nachdem der Funkkontakt nahe der Howlandinsel abgebrochen war, fehlte von den beiden jede Spur. Nikumaroro liegt südlich der geplanten Route.
Indizien sprechen für Flugzeug
Nikumaroro hieß früher Gardner Island und gilt seit Jahrzehnten als möglicher Absturzort. Funkpeilungen nach dem Verschwinden wurden aus dieser Richtung vermutet. Vor Ort fanden Forscher in der Vergangenheit bereits Artefakte wie Schuhcreme oder Plexiglas, die in die damalige Zeit passen.Eine endgültige Bestätigung des Fundes steht noch aus. Kürzlich veröffentlichte das Unternehmen Deep Sea Vision Sonarbilder, die vermeintlich die Umrisse der Maschine zeigten. Eine Expedition enttarnte den Fund jedoch als natürliche Felsformation. Offizielle Stellen signalisierten bislang allerdings kein Interesse an einer Untersuchung. Myers räumt ein, dass es ein anderes Flugzeug sein könnte, bleibt aber von einem Wrack überzeugt.
Haltet ihr solche Entdeckungen via Google Earth für plausibel oder ist das nur Wunschdenken? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Pilot Justin Myers will Earharts Wrack auf Google Earth gefunden haben
- Amelia Earhart verschwand am 2. Juli 1937 bei einer Weltumrundung
- Das entdeckte Objekt liegt auf dem Pazifik-Atoll Nikumaroro
- Myers nutzte seine 25-jährige Flugerfahrung für die Analyse
- Das Objekt misst zwölf Meter und passt zur Lockheed Electra
- Nikumaroro gilt seit Jahrzehnten als möglicher Absturzort Earharts
- Eine offizielle Bestätigung des Fundes steht bis heute noch aus
Siehe auch:
- An Deck joggender Offizier verriet per App Standort von Flugzeugträger
- Brand und Toiletten-Chaos plagen den modernsten US-Flugzeugträger
- Kawasaki EC-2: Das "hässlichste Flugzeug der Welt" hebt erstmals ab
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