SwiftKey für Android & iOS:
Anmeldung mit Microsoft-Konto bald Pflicht
Wer das alternative Software-Keyboard SwiftKey unter Android oder iOS nutzt, muss sich künftig mit einem Microsoft-Konto anmelden. Die bei der Verwendung von SwiftKey anfallenden Daten eines Nutzers werden zudem bei Microsoft OneDrive hinterlegt.
Was bisher nicht Pflicht war, wird für die SwiftKey-User ab Ende Mai also zur Pflicht, meldet Windows Central. Gleichzeitig sollen die Daten, die bei SwiftKey-Usern während der Verwendung anfallen, dann immer bei Microsofts Cloud-Speicher OneDrive gespeichert werden. Gemeint sind damit Ergänzungen des internen Wörterbuchs der App und ähnliche Informationen.
SwiftKey erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit und wurde hunderte Millionen Mal von Nutzern von iOS und Android gleichermaßen heruntergeladen. Das Software-Keyboard bzw. Teile seiner Technologie sind inzwischen auch im Onscreen-Keyboard von Windows integriert worden.
Dass Microsoft erst jetzt die Verwendung eines MS-Kontos zum Standard macht, ist im Grunde überraschend, schließlich hatte der US-Softwarekonzern das Team hinter SwiftKey schon 2016 übernommen. Zuvor hatte man Windows für mobile Endgeräte wie Smartphones endgültig aufgegeben und das Geschäft mit Smartphones nach der milliardenschweren aber letztlich strategisch kapital gescheiterten Übernahme des Mobilgerätegeschäfts von Nokia eingestellt.
Siehe auch:
- SwiftKey verlangt ab dem 31. Mai 2026 ein Microsoft-Konto zur Nutzung
- Nutzerdaten werden künftig in Microsofts Cloud-Speicher OneDrive abgelegt
- Wörterbuchergänzungen und ähnliche Daten werden in der Cloud gesichert
- Anmeldung über Apple- und Google-Konten wird bald nicht mehr möglich sein
- Microsoft wirbt mit besserem Datenschutz und geräteübergreifendem Zugriff
- SwiftKey wurde hunderte Millionen Mal auf Android und iOS heruntergeladen
- Microsoft übernahm das SwiftKey-Team bereits im Jahr 2016 von den Gründern
Kein SwiftKey ohne MS-Account
Microsoft will ab dem 31. Mai 2026 grundsätzlich eine Anmeldung der Nutzer von SwiftKey mit einem Microsoft-Account verlangen. In einer E-Mail werden die betroffenen Anwender aktuell über eine entsprechende Anforderung informiert, wenn sie nicht ohnehin schon ein Microsoft-Konto zur Nutzung von SwiftKey verwenden.Was bisher nicht Pflicht war, wird für die SwiftKey-User ab Ende Mai also zur Pflicht, meldet Windows Central. Gleichzeitig sollen die Daten, die bei SwiftKey-Usern während der Verwendung anfallen, dann immer bei Microsofts Cloud-Speicher OneDrive gespeichert werden. Gemeint sind damit Ergänzungen des internen Wörterbuchs der App und ähnliche Informationen.
Apple- und Google-Konten nicht mehr nutzbar
Bisher wurden für die Anmeldung bei SwiftKey auch Apple- und Google-Konten unterstützt. Microsoft wirbt unter anderem damit, dass die Daten der Nutzer bei OneDrive "sicherer" abgelegt werden und man von "erweiterten Maßnahmen zum Schutz der Privatsphäre" und einem "erleichterten Zugriff" auf die Daten von verschiedenen Geräten profitieren kann.SwiftKey erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit und wurde hunderte Millionen Mal von Nutzern von iOS und Android gleichermaßen heruntergeladen. Das Software-Keyboard bzw. Teile seiner Technologie sind inzwischen auch im Onscreen-Keyboard von Windows integriert worden.
Dass Microsoft erst jetzt die Verwendung eines MS-Kontos zum Standard macht, ist im Grunde überraschend, schließlich hatte der US-Softwarekonzern das Team hinter SwiftKey schon 2016 übernommen. Zuvor hatte man Windows für mobile Endgeräte wie Smartphones endgültig aufgegeben und das Geschäft mit Smartphones nach der milliardenschweren aber letztlich strategisch kapital gescheiterten Übernahme des Mobilgerätegeschäfts von Nokia eingestellt.
Siehe auch:
- Großes Microsoft SwiftKey-Update ersetzt Bing durch Copilot
- SwiftKey startet Sticker- und Bilder-Erstellung mit KI-Unterstützung
- SwiftKey für Android: Der verhasste Bing-Button ist nun entfernbar
- Microsoft SwiftKey-Tastatur: Bing-Chatbot mit KI hilft beim Schreiben
- Microsoft bringt SwiftKey für iOS überraschend wieder zurück
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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