Uber Air startet bald Betrieb:
Flugtaxis sind per App in Dubai buchbar

Uber und Joby Aviation bringen den Traum vom fliegenden Taxi endlich in die Realität. Ab 2026 können Nutzer in Dubai elektrische Flüge direkt über die reguläre Uber-App buchen. Der Dienst soll eine nahtlose Reisekette bieten und preislich überraschend attraktiv sein.
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Uber integriert Flugtaxis: Start in Dubai geplant

Der Traum vom fliegenden Taxi rückt für Endanwender in greifbare Nähe, auch wenn sie dafür in die Vereinigten Arabischen Emirate reisen müssen. Uber und Joby Aviation haben angekündigt, den Dienst Uber Air noch im Jahr 2026 offiziell zu starten. Als erster Markt wurde Dubai auserkoren. Nutzer der Uber-App können dort künftig nicht nur Autos, sondern auch vollelektrische Flüge buchen. Das Ziel ist eine nahtlose Reisekette: Ein Uber Black bringt den Passagier zum Vertiport, wo der Umstieg in das Fluggerät erfolgt.

Das Konzept verspricht eine erhebliche Zeitersparnis in verstopften Metropolen. Die Buchung erfolgt über die gewohnte Oberfläche: Gibt ein Nutzer eine qualifizierte Route ein, erscheint die Option "Uber Air powered by Joby". Der gesamte Prozess wird in einer einzigen Transaktion abgewickelt. Preislich soll sich das Angebot laut Unternehmensangaben etwa auf dem Niveau einer Black-Fahrt bewegen, auch wenn das angesichts der Betriebskosten ambitioniert wirkt.

Joby Aviation zeigt einen Testflug auf der Dubai Airshow

Technische Daten

Bei den Maschinen handelt es sich um elektrisch betriebene Senkrechtstarter (eVTOL). Die Flugtaxis bieten Platz für vier Passagiere sowie einen professionellen Piloten. Technisch setzen die Ingenieure auf sechs kippbare Propeller, die einen vertikalen Start ermöglichen und im Reiseflug für Vortrieb sorgen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 322 Kilometern pro Stunde, während eine Akkuladung Reichweiten von bis zu 160 Kilometern ermöglicht.

Ein zentraler Aspekt für die Akzeptanz ist die Lärmemission. Wie Uber und Joby in einer gemeinsamen Pressemitteilung darlegen, wurde das akustische Profil so entwickelt, dass es sich unauffällig in die Geräuschkulisse einer Großstadt einfügt. Zudem sind diverse Systemredundanzen verbaut, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten.

Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen reicht bis ins Jahr 2019 zurück. Joby übernahm 2021 die Uber-Sparte Elevate. Ein interessantes Detail: Uber investierte damals selbst weitere 75 Millionen Dollar in den Partner. Diese Schritte sollen die Expansion in Märkte wie New York und Los Angeles vorbereiten. Allerdings stehen dem Start in den USA noch Hürden im Weg. Die Zertifizierung durch die US-Bundesluftfahrtbehörde FAA befindet sich zwar in der finalen Phase, ist aber noch nicht vollständig abgeschlossen.

Nicht alle Experten teilen den Optimismus. Wie NBC News im vergangenen November schrieb, äußerte sich der Luftfahrtexperte Robert Ditchey kritisch zur Sicherheit in dicht besiedelten Gebieten. Er warnte vor Absturzrisiken und bezweifelte, dass die Taxis ohne staatliche Subventionen profitabel sind. Ob sich das Modell langfristig durchsetzt, wird der Pilotbetrieb in den Emiraten sicherlich zeigen.

Würdet ihr in ein solches Flugtaxi steigen, um den Stau zu umgehen, oder bleibt ihr lieber am Boden? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

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