NASA führt Falltests durch, um sicherere Flugtaxi-Designs zu schaffen

Am Langley Research Center führte die NASA kürzlich einen spektakulären Crashtest mit einem Flugtaxi-Modell durch. Aus knapp elf Metern Höhe wurde der Rumpf fallen lassen, um die Sicherheit neuer Leichtbaumaterialien zu testen.
Drohne, Taxi, Helikopter, eVTOL, Flugtaxi, Volocopter, Passagierdrohne, Passagiere, Lufttaxi, Autonomes Fliegen, passagier, Fluggerät, Volocity, Joby Aviation, VTOL, E-volo, Autonome Drohne, Luftmobilität, Ehang, Luft-Taxi, Air-Taxi, Lilium Jet, Miethelikopter, Opener BlackFly, Pipistrel, Wisk Cora, CityAirbus

Sicherheitstest aus großer Höhe

Ende Juni führten Forscher am Langley Research Center in Hampton, Virginia, einen spektakulären Crashtest durch, nun werden dazu Video und erste Ergebnisse veröffentlicht: Ein maßstabsgetreuer Flugtaxi-Rumpf wurde aus knapp elf Meter Höhe fallen lassen. Der Test fand an der Landing and Impact Research Facility statt, wo das Luftfahrzeug von einer hohen Stahlkonstruktion abgeworfen wurde.

Das Experiment beinhaltete eine Zehn-Grad-Drehung des Flugtaxis während des Absturzes, um eine von der US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) geforderte Zertifizierungsbedingung für fortschrittliche Luftmobilitätsfahrzeuge zu replizieren. Diese spezielle Testanordnung simuliert realistische Absturzszenarien, wie sie bei einem unkontrollierten Landeanflug auftreten könnten.

NASA zeigt Falltest eines Flugtaxisrumpfes, um ihn sicherer zu machen

Nach Angaben der NASA sollen diese Versuche die Entwicklung von Sicherheitsvorschriften für fortschrittliche Luftmobilitätsfahrzeuge unterstützen und zu sichereren Designs führen. Mit diesem und anderen Experimenten wollen die Wissenschaftler der Industrie dabei helfen, die Crashsicherheit von Flugzeugdesigns zu bewerten, bevor sie einen kommerziellen Flugbetrieb aufnehmen.

Realitätsnahe Testbedingungen

Der Flugzeugrumpf verfügte über energieabsorbierende Unterböden, ähnlich den Knautschzonen in Autos, die wie vorgesehen zusammendrückten, um die Sitze im Inneren zu schützen. Diese innovativen Materialien sind speziell für die Anforderungen von Elektroflugzeugen entwickelt worden, da diese aufgrund ihrer Batterien andere Gewichtsverteilungen aufweisen als herkömmliche Flugzeuge.

Zusätzlich simulierten die Forscher Batteriekomponenten unter dem Boden, um Beschleunigungskräfte zu messen. Dies ist besonders wichtig, da Lithium-Ionen-Batterien bei einem Aufprall beschädigt werden und im schlimmsten Fall Feuer fangen können.

Die Landing and Impact Research Facility, an der der Test stattfand, ist eine einzigartige Einrichtung, die ursprünglich für Apollo-Mondlandefähren-Tests entwickelt wurde. Das 240 Fuß (ca. 73 m) hohe Gerüst kann Fahrzeuge mit bis zu 30.000 Pfund (ca. 14 t) Gewicht fallen lassen und dabei verschiedene Aufprallwinkel und -geschwindigkeiten simulieren.

Was haltet ihr von der Zukunft der Flugtaxis? Seht ihr sie als realistische Alternative zum Stadtverkehr oder bleibt es eine teure Spielerei für Wohlhabende?

Zusammenfassung
  • NASA testete Flugtaxi-Modell durch Abwurf aus elf Metern Höhe
  • Crashtests mit spezieller Zehn-Grad-Drehung für FAA-Zertifizierung
  • Energieabsorbierende Unterböden schützten Sitze ähnlich wie Knautschzonen
  • Simulation von Batteriekomponenten zur Messung von Beschleunigungskräften
  • Testanlage stammt ursprünglich aus der Zeit der Apollo-Mondlandefähren
  • Experimente sollen der Industrie bei Entwicklung sicherer Flugtaxi-Designs helfen

Siehe auch:


Bresser National Geographic
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!