PencilWash: Dyson enthüllt neuen Bodenreiniger ganz ohne Saugkraft
Der Dyson PencilWash wirkt wie ein Hightech-Staubsauger, verzichtet aber vollständig auf einen Saugmotor und Filter. Statt Luftstrom nutzt das schlanke Gerät eine rotierende Walze zur feuchten Reinigung von Hartböden.
Das Gerät verzichtet dabei vollständig auf einen sperrigen Korpus oder einen externen Wassertank am Stiel. Stattdessen haben die Ingenieure die gesamte Antriebstechnik, inklusive Motor und Energiespeicher, in den Griff integriert, der lediglich einen Durchmesser von 38 Millimetern aufweist.
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Das Gesamtgewicht des PencilWash beläuft sich auf 2,2 Kilogramm. Durch die tief liegende Gewichtsverteilung am Bodenkopf soll sich das gefühlte Gewicht in der Hand während der Nutzung jedoch auf etwa 0,38 Kilogramm reduzieren - erste Tests bleiben dahingehend abzuwarten.
Ein zentrales Merkmal ist die Beweglichkeit: Ein Gelenk am Übergang zum Reinigungskopf ermöglicht es, den Stiel um bis zu 170 Grad zu neigen. Dadurch lässt sich der Reiniger fast komplett flach auf den Boden legen und erreicht eine Bauhöhe von nur 15 Zentimetern. Das soll die Reinigung unter tiefen Möbelstücken wie Sofas oder Kommoden, die für herkömmliche Wischsauger oft unzugänglich sind, vereinfachen.
Der Verzicht auf ein Gebläse bringt konstruktionsbedingte Vorteile mit sich. Da keine Abluft erzeugt wird, entfällt die Notwendigkeit für komplexe Filtersysteme. Laut den Angaben des Herstellers eliminiert es das Risiko von verstopften Filtern, die bei unsachgemäßer Wartung von Nasssaugern oft zu unangenehmen Gerüchen durch Bakterienbildung führen können. Auch das Risiko, dass feiner Staub durch die Abluft im Raum aufgewirbelt wird, besteht bei diesem rein mechanischen Verfahren nicht.
Ein Frischwassertank mit einem Fassungsvermögen von 300 Millimetern ist direkt im Bodenkopf verbaut und befeuchtet die rotierende Mikrofaserwalze kontinuierlich. Ähnlich kennen wir es auch von diversen Saugrobotern mit Wischfunktion. Das Volumen mag im Vergleich zu großen Wischsaugern gering erscheinen, ist jedoch auf die kompakte Bauform und die gezielte Dosierung abgestimmt.
Zur Wartung gehört eine Reinigungsstation, in der das Gerät geladen und die Walze gesäubert wird. Da der Schmutzwasserbehälter direkt am Kopf sitzt, lässt er sich vergleichsweise einfach entnehmen und ausspülen.
Der Verkaufsstart erfolgt in den USA am 17. März für 349 Dollar. Damit positioniert sich der Nassreiniger preislich deutlich unter dem Schwestermodell PencilVac, das aktuell rund 600 Dollar kostet. Während für Großbritannien bereits eine Veröffentlichung Ende Februar angekündigt ist, liegen für den deutschen Markt noch keine konkreten Informationen zum Euro-Preis oder dem exakten Erscheinungstermin vor.
Nutzt ihr bereits reine Nassreiniger ohne Saugfunktion oder bevorzugt ihr Kombi-Geräte für die Bodenpflege? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!
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Siehe auch:
Nassreinigung im Schlankformat
Dyson erweitert sein Produktportfolio für die Bodenpflege um den PencilWash. Der neue Nassreiniger greift das Designkonzept des im Vorjahr eingeführten PencilVac auf, transferiert die schlanke Bauweise jedoch auf das Segment der feuchten Hartbodenreinigung. Während der PencilVac als besonders leichter Trockensauger positioniert wurde, zielt das neue Modell auf Anwender, die Fliesen, Parkett oder Laminat ohne großen Kraftaufwand wischen möchten.Das Gerät verzichtet dabei vollständig auf einen sperrigen Korpus oder einen externen Wassertank am Stiel. Stattdessen haben die Ingenieure die gesamte Antriebstechnik, inklusive Motor und Energiespeicher, in den Griff integriert, der lediglich einen Durchmesser von 38 Millimetern aufweist.
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Das Gesamtgewicht des PencilWash beläuft sich auf 2,2 Kilogramm. Durch die tief liegende Gewichtsverteilung am Bodenkopf soll sich das gefühlte Gewicht in der Hand während der Nutzung jedoch auf etwa 0,38 Kilogramm reduzieren - erste Tests bleiben dahingehend abzuwarten.
Ein zentrales Merkmal ist die Beweglichkeit: Ein Gelenk am Übergang zum Reinigungskopf ermöglicht es, den Stiel um bis zu 170 Grad zu neigen. Dadurch lässt sich der Reiniger fast komplett flach auf den Boden legen und erreicht eine Bauhöhe von nur 15 Zentimetern. Das soll die Reinigung unter tiefen Möbelstücken wie Sofas oder Kommoden, die für herkömmliche Wischsauger oft unzugänglich sind, vereinfachen.
Verzicht auf Saugmotor und Filter
Technisch grenzt sich das Modell deutlich von den bekannten Geräten der V-Serie oder dem größeren WashG1 ab. Wie Dyson im Rahmen der Produktvorstellung gegenüber Medienvertretern (via The Verge) ausführte, arbeitet der PencilWash gänzlich ohne Saugkraft. Das bedeutet, dass kein Luftstrom erzeugt wird, um Flüssigkeiten aufzunehmen. Stattdessen basiert die Reinigungsleistung ausschließlich auf Hydratation und der mechanischen Rotation der Walze. Die nimmt den Schmutz auf, bevor eine Abstreifkante das verunreinigte Wasser in einen separaten Schmutzwasserbehälter leitet.Der Verzicht auf ein Gebläse bringt konstruktionsbedingte Vorteile mit sich. Da keine Abluft erzeugt wird, entfällt die Notwendigkeit für komplexe Filtersysteme. Laut den Angaben des Herstellers eliminiert es das Risiko von verstopften Filtern, die bei unsachgemäßer Wartung von Nasssaugern oft zu unangenehmen Gerüchen durch Bakterienbildung führen können. Auch das Risiko, dass feiner Staub durch die Abluft im Raum aufgewirbelt wird, besteht bei diesem rein mechanischen Verfahren nicht.
Ein Frischwassertank mit einem Fassungsvermögen von 300 Millimetern ist direkt im Bodenkopf verbaut und befeuchtet die rotierende Mikrofaserwalze kontinuierlich. Ähnlich kennen wir es auch von diversen Saugrobotern mit Wischfunktion. Das Volumen mag im Vergleich zu großen Wischsaugern gering erscheinen, ist jedoch auf die kompakte Bauform und die gezielte Dosierung abgestimmt.
Akkulaufzeit, Wartung und Preise
Am oberen Ende des Stiels ist ein wechselbarer Akku platziert. Dyson gibt eine Laufzeit von bis zu 30 Minuten an, was laut internen Tests ausreichen soll, um eine Bodenfläche von bis zu 100 Quadratmetern zu reinigen. Für Nutzer mit größeren Wohnflächen besteht die Möglichkeit, die Einsatzzeit durch einen optionalen Zweitakku zu verdoppeln.Zur Wartung gehört eine Reinigungsstation, in der das Gerät geladen und die Walze gesäubert wird. Da der Schmutzwasserbehälter direkt am Kopf sitzt, lässt er sich vergleichsweise einfach entnehmen und ausspülen.
Der Verkaufsstart erfolgt in den USA am 17. März für 349 Dollar. Damit positioniert sich der Nassreiniger preislich deutlich unter dem Schwestermodell PencilVac, das aktuell rund 600 Dollar kostet. Während für Großbritannien bereits eine Veröffentlichung Ende Februar angekündigt ist, liegen für den deutschen Markt noch keine konkreten Informationen zum Euro-Preis oder dem exakten Erscheinungstermin vor.
Nutzt ihr bereits reine Nassreiniger ohne Saugfunktion oder bevorzugt ihr Kombi-Geräte für die Bodenpflege? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!
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Zusammenfassung
- Dyson PencilWash: Schlanker Nassreiniger ohne Saugfunktion für Hartböden
- Mit 2,2 kg Gesamtgewicht und nur 0,38 kg gefühltem Gewicht sehr handlich
- Neigbarer Stiel bis 170 Grad für einfache Reinigung unter niedrigen Möbeln
- Reinigungsprinzip basiert auf rotierender Walze statt Luftstrom-Technologie
- 300 ml Frischwassertank im Bodenkopf versorgt die Mikrofaserwalze
- Akkulaufzeit von 30 Minuten reicht für bis zu 100 Quadratmeter Fläche
- US-Verkaufsstart am 17. März 2026 zum Preis von 349 Dollar (ca. 295 Euro)
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