Ryzen-Killer: Erneute Berichte zu toten AMD-CPUs auf ASRock-Boards
ASRock-Mainboards stehen erneut im Verdacht, Ryzen-Prozessoren von AMD irreversibel zu beschädigen. Nutzer melden plötzliche Ausfälle des Ryzen 5 9600X, die an frühere Spannungsprobleme erinnern. Selbst BIOS-Updates bieten keinen Schutz.
Betroffen sind nach jetzigem Kenntnisstand vorrangig Platinen der 600er- sowie der neueren 800er-Serie, die speziell für die Ryzen-9000-Generation optimiert wurden. Anwender schildern übereinstimmend, dass ihre Systeme plötzlich den Dienst versagen. Ein verlässliches Indiz für den Hardware-Tod ist dabei das dauerhafte Leuchten der Debug-LEDs für den DRAM oder die CPU auf dem Mainboard. Standardisierte Fehlerdiagnosen, wie der Tausch des Arbeitsspeichers oder BIOS-Updates, blieben in den dokumentierten Fällen erfolglos, was den Verdacht auf einen irreparablen physischen Schaden an den Prozessoren erhärtet.
Ein weiterer Anwender berichtet von seinem System mit einem ASRock B850M Pro RS, das acht Monate lang fehlerfrei lief, bevor der Ryzen 9600X plötzlich ausfiel und einen CPU-Austausch im Rahmen eines Garantie-Verfahrens unumgänglich machte. Auch der Nutzer "GamerGoblin" meldete mehrere Defekte. Diese Berichte legen den Schluss nahe, dass ein tieferliegendes Problem in der Spannungsversorgung oder der Kommunikation zwischen Chipsatz und CPU vorliegen könnte. Spekulationen zielen erneut auf die SoC-Spannung, die bereits bei den Problemen der Vergangenheit eine zentrale Rolle spielte.
Es scheint, dass die Kombination aus ASRock-Boards der 800er-Serie und aktuellen Zen-5-CPUs momentan erneut eine genauere Beobachtung erfordert. Solange keine offizielle Stellungnahme von ASRock oder AMD vorliegt, ist es eventuell ratsam, die anliegenden Spannungen mit Diagnose-Tools wie HWiNFO manuell zu prüfen und gegebenenfalls konservative Einstellungen im BIOS zu wählen, um eine potenzielle Beschädigung der CPU zu vermeiden.
Nutzt ihr aktuell eine Kombination aus ASRock-Mainboard und Ryzen-CPU und konntet Auffälligkeiten beobachten? Oder ist das alles nur Panikmache? Wir sind gespannt auf eure Berichte und Meinungen in den Kommentaren!
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Erneute Ausfälle bei ASRock
Nachdem erst vor wenigen Wochen Berichte über ausfallende AMD-CPUs auf Mainboards von Asus für Schlagzeilen sorgten, die der Hersteller momentan untersucht, gibt es nun Hinweise auf ähnliche Hardwareschäden bei einem weiteren Hersteller. Aktuell stehen erneut Boards von ASRock im Mittelpunkt, wobei insbesondere der Ryzen 5 9600X von den Defekten betroffen zu sein scheint. Die Parallelen zu den gravierenden Vorfällen des vergangenen Jahres, bei denen zu hohe Spannungen Prozessoren beschädigten, scheinen demnach immer noch nicht komplett behoben zu sein. Die Ausfälle treten Berichten zufolge unvermittelt auf, teilweise erst nach Monaten des fehlerfreien Betriebs, und resultieren meist in einem Totalverlust der CPU.Betroffen sind nach jetzigem Kenntnisstand vorrangig Platinen der 600er- sowie der neueren 800er-Serie, die speziell für die Ryzen-9000-Generation optimiert wurden. Anwender schildern übereinstimmend, dass ihre Systeme plötzlich den Dienst versagen. Ein verlässliches Indiz für den Hardware-Tod ist dabei das dauerhafte Leuchten der Debug-LEDs für den DRAM oder die CPU auf dem Mainboard. Standardisierte Fehlerdiagnosen, wie der Tausch des Arbeitsspeichers oder BIOS-Updates, blieben in den dokumentierten Fällen erfolglos, was den Verdacht auf einen irreparablen physischen Schaden an den Prozessoren erhärtet.
Details zu den Hardware-Defekten
Wie Diskussionen auf Reddit (via Wccftech) zeigen, meldeten sich innerhalb des letzten Monats mindestens vier Anwender mit nahezu identischen Schadensbildern. Besonders schwerwiegend erscheint der Fall des Nutzers "Shelcreature", der auf einem ASRock B850M Pro-A Wifi gleich zwei Prozessoren verlor. Der erste Ausfall ereignete sich im Oktober 2025. Das daraufhin installierte Austauschexemplar hielt lediglich drei Monate durch, bevor es ebenfalls den Dienst quittierte. Zum Zeitpunkt des zweiten Ausfalls soll bereits die BIOS-Version v3.50 installiert gewesen sein. Sie wurde im September 2025 veröffentlicht und hatte eigentlich das Ziel, die Systemstabilität zu verbessern.Ein weiterer Anwender berichtet von seinem System mit einem ASRock B850M Pro RS, das acht Monate lang fehlerfrei lief, bevor der Ryzen 9600X plötzlich ausfiel und einen CPU-Austausch im Rahmen eines Garantie-Verfahrens unumgänglich machte. Auch der Nutzer "GamerGoblin" meldete mehrere Defekte. Diese Berichte legen den Schluss nahe, dass ein tieferliegendes Problem in der Spannungsversorgung oder der Kommunikation zwischen Chipsatz und CPU vorliegen könnte. Spekulationen zielen erneut auf die SoC-Spannung, die bereits bei den Problemen der Vergangenheit eine zentrale Rolle spielte.
Nicht nur X3D-CPUs betroffen
Während in der Vergangenheit oft die empfindlicheren X3D-Modelle mit ihrem gestapelten 3D V-Cache betroffen waren, zeigt die aktuelle Welle an Defekten beim Ryzen 9600X eine neue Qualität. Es trifft hier Standard-Modelle der 65-Watt-Klasse, die üblicherweise als robust und thermisch unkritisch gelten. Die Problematik scheint sich zudem nicht exklusiv auf diese SKU zu beschränken. So existieren Hinweise, dass auch der Ryzen 7 9700X, die High-End-Variante 9950X sowie Prozessoren der älteren Ryzen-7000-Serie auf entsprechenden ASRock-Platinen ähnliche Schicksale erleiden.Es scheint, dass die Kombination aus ASRock-Boards der 800er-Serie und aktuellen Zen-5-CPUs momentan erneut eine genauere Beobachtung erfordert. Solange keine offizielle Stellungnahme von ASRock oder AMD vorliegt, ist es eventuell ratsam, die anliegenden Spannungen mit Diagnose-Tools wie HWiNFO manuell zu prüfen und gegebenenfalls konservative Einstellungen im BIOS zu wählen, um eine potenzielle Beschädigung der CPU zu vermeiden.
Nutzt ihr aktuell eine Kombination aus ASRock-Mainboard und Ryzen-CPU und konntet Auffälligkeiten beobachten? Oder ist das alles nur Panikmache? Wir sind gespannt auf eure Berichte und Meinungen in den Kommentaren!
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Zusammenfassung
- ASRock-Mainboards stehen erneut im Verdacht, Ryzen-CPUs zu beschädigen
- Selbst als robust geltende 65-Watt-Modelle sind von den Problemen betroffen
- Nutzer berichten von defekten Ryzen 5 9500X, teils nach monatelangem Betrieb
- Plötzliche Ausfälle erinnern an frühere Spannungsprobleme bei Ryzen-Prozessoren
- Defekte treten auf 600er- und 800er- ASRock-Modellen auf
- Mehrere Nutzer berichten von identischen Schadensfällen trotz BIOS-Updates
- Ein manuelles Überprüfen der Spannungswerte mit Tools wie HWiNFO wird empfohlen
Siehe auch:
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