AMD Zen 6: "Olympic-Ridge"-CPUs wohl mit bis zu 24 Kernen und 7 GHz
AMDs kommende Zen-6-Prozessoren werfen ihre Schatten voraus. Ein frischer Leak enthüllt nun Details zu den Kern-Konfigurationen der "Olympic Ridge"-CPUs. Nutzer dürfen demnach bis zu 24 Kerne und hohe Taktraten erwarten, bei gleichzeitiger AM5-Kompatibilität.
Im technischen Fokus steht dabei ein veränderter Aufbau der Chiplets. Während AMD seit der Zen-2-Architektur auf maximal acht Kerne pro CCD setzte, scheint das Unternehmen die Dichte nun auf zwölf Kerne pro Einheit zu steigern. Das ermöglicht eine breitere Skalierung der Leistungsklassen, die vom Einsteigerbereich bis hin zu High-End-Workstations reicht. Ein solcher Schritt würde die Latenzen bei Modellen mit zwölf Kernen verringern, da diese künftig auf einem einzigen Die Platz finden könnten.
Wie der Hardware-Leaker HXL auf X schreibt, sind insgesamt sieben verschiedene Konfigurationen geplant. Die Liste unterteilt sich in Prozessoren mit einem oder zwei CCDs, was AMDs flexible Fertigungsstrategie unterstreicht. Auf welchen Quellen diese Informationen basieren, ist jedoch unklar.
Für Enthusiasten werden Dual-CCD-Modelle erwartet. Durch die Kombination zweier Chiplets entstehen laut den Berichten CPUs mit 16, 20 und bis zu 24 Kernen. Die Konfiguration mit 24 Recheneinheiten setzt sich aus zwei vollwertigen Zwölf-Kern-Dies zusammen. Das stellt einen deutlichen Sprung gegenüber dem bisherigen Maximum von 16 Kernen bei der Ryzen-9-Serie dar. Damit positioniert sich AMD direkt gegen Intels kommende Nova-Lake-Generation, die ebenfalls massive Architekturänderungen verspricht.
Reichen euch die aktuellen 16 Kerne noch aus oder sehnt ihr das Upgrade auf 24 Recheneinheiten herbei? Schreibt uns eure Meinung zu den Gerüchten gerne in die Kommentare!
Siehe auch:
AMD plant massive Kern-Offensive
AMD bereitet mit Zen 6 gerade eine umfassende Neuausrichtung seiner Desktop-Prozessoren vor. Unter dem Codenamen "Olympic Ridge" sollen die kommenden CPUs nicht nur Architekturverbesserungen mitbringen, sondern auch die Anzahl der Rechenkerne signifikant erhöhen. Denn aktuellen Informationen zufolge plant der Hersteller für die erwartete Ryzen-10000-Serie Modelle mit 6 bis 24 Kernen, die weiterhin auch auf der etablierten AM5-Plattform laufen sollen. Damit würde AMD erstmals seit der Einführung des Ryzen 9 3950X im Jahr 2019 die maximale Kernanzahl im Consumer-Segment wieder anheben.Im technischen Fokus steht dabei ein veränderter Aufbau der Chiplets. Während AMD seit der Zen-2-Architektur auf maximal acht Kerne pro CCD setzte, scheint das Unternehmen die Dichte nun auf zwölf Kerne pro Einheit zu steigern. Das ermöglicht eine breitere Skalierung der Leistungsklassen, die vom Einsteigerbereich bis hin zu High-End-Workstations reicht. Ein solcher Schritt würde die Latenzen bei Modellen mit zwölf Kernen verringern, da diese künftig auf einem einzigen Die Platz finden könnten.
Wie der Hardware-Leaker HXL auf X schreibt, sind insgesamt sieben verschiedene Konfigurationen geplant. Die Liste unterteilt sich in Prozessoren mit einem oder zwei CCDs, was AMDs flexible Fertigungsstrategie unterstreicht. Auf welchen Quellen diese Informationen basieren, ist jedoch unklar.
Neue Konfigurationen im Detail
Im Einstiegs- und Mittelklassebereich soll es Chips mit sechs, acht, zehn und zwölf Kernen auf einem einzigen Die geben. Besonders die Variante mit zehn Kernen wäre ein Novum für die Ryzen-Familie, da diese Konfiguration bisher technisch nicht mit einem einzigen Acht-Kern-CCD umsetzbar war. Die Nutzung von teilweise deaktivierten Zwölf-Kern-Chiplets erlaubt es AMD, die Ausbeute in der Fertigung zu optimieren und defekte Einheiten als Modelle mit sechs oder acht Kernen zu verkaufen.Für Enthusiasten werden Dual-CCD-Modelle erwartet. Durch die Kombination zweier Chiplets entstehen laut den Berichten CPUs mit 16, 20 und bis zu 24 Kernen. Die Konfiguration mit 24 Recheneinheiten setzt sich aus zwei vollwertigen Zwölf-Kern-Dies zusammen. Das stellt einen deutlichen Sprung gegenüber dem bisherigen Maximum von 16 Kernen bei der Ryzen-9-Serie dar. Damit positioniert sich AMD direkt gegen Intels kommende Nova-Lake-Generation, die ebenfalls massive Architekturänderungen verspricht.
Fertigung und Takt
Neben der Kernzahl könnten auch die Taktraten steigen. Gerüchte sprechen davon, dass AMD intern bereits die Marke von sieben Gigahertz anvisiert. Gefertigt werden die Chips voraussichtlich im fortschrittlichen Zwei-Nanometer-Verfahren oder einem verbesserten Drei-Nanometer-Prozess. Das dürfte neben der reinen Rechenleistung auch die Energieeffizienz verbessern. Da AMD die Kompatibilität mit bestehenden AM5-Plattformen zugesagt hat, können auch Besitzer aktueller Mainboards auf eine Aufrüstmöglichkeit hoffen.Reichen euch die aktuellen 16 Kerne noch aus oder sehnt ihr das Upgrade auf 24 Recheneinheiten herbei? Schreibt uns eure Meinung zu den Gerüchten gerne in die Kommentare!
Zusammenfassung
- AMDs kommende Zen-6-Prozessoren tragen den Codenamen Olympic Ridge
- Olympic-Ridge-CPUs sollen bis zu 24 Kerne bei AM5-Kompatibilität bieten
- Erstmals seit dem Ryzen 9 3950X im Jahr 2019 würde die Kernanzahl steigen
- Zwölf Kerne pro Chiplet ermöglichen eine deutlich breitere Skalierung
- Angeblich sieben verschiedene Konfigurationen mit einem oder zwei CCDs
- Taktraten von bis zu sieben Gigahertz werden wohl intern anvisiert
- Fertigung im Zwei-Nanometer- oder verbesserten Drei-Nanometer-Verfahren erwartet
Siehe auch:
- CPU-Marktanteile: AMD unaufhaltsam - Intel weiter mit Abwärtstrend
- Ryzen 9000: ASRock mit Stellungnahme zu sterbenden AMD-Prozessoren
- Ryzen-Killer: Erneute Berichte zu toten AMD-CPUs auf ASRock-Boards
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