Dem Boom folgt Ernüchterung:
KI bringt vielen Firmen keine Vorteile
Trotz milliardenschwerer Investitionen bleibt der wirtschaftliche Nutzen von Künstlicher Intelligenz (KI) für viele Unternehmen weiterhin überschaubar. Der Einsatz der Technologie zeigte bei den meisten Unternehmen keine positiven Effekte.
Die Ergebnisse dämpfen damit die hohen Erwartungen, die von den Anbietern rund um KI geschürt werden. Zwar betont PwC, dass sich Unternehmen noch am Anfang der KI-Entwicklung befänden, doch die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Nur zwölf Prozent der Führungskräfte berichten von gleichzeitig sinkenden Kosten und steigenden Erlösen. Rund 56 Prozent sehen überhaupt keinen messbaren Effekt. Zwar konnte etwa ein Viertel der Unternehmen tatsächlich Kosten reduzieren, nahezu ebenso viele verzeichneten jedoch steigende Ausgaben.
Auch die Verbreitung von KI-Anwendungen ist bislang begrenzt. Selbst in Bereichen mit vergleichsweise hoher Nutzung, etwa bei der Nachfragegenerierung, im Kundenservice oder in der Produktentwicklung, setzt jeweils nur etwa ein Fünftel der Unternehmen KI in größerem Umfang ein. Eine frühere PwC-Studie hatte zudem ergeben, dass lediglich 14 Prozent der Beschäftigten täglich mit generativer KI arbeiten.
Andere Studien zeichnen ein ähnliches Bild wie die PwC-Umfrage. So kam eine Untersuchung des MIT zu dem Schluss, dass lediglich fünf Prozent der Unternehmen KI erfolgreich im großen Maßstab eingeführt haben. Eine weitere Analyse zeigte kürzlich, dass der Einsatz von KI-Chatbots Versicherungsvertretern im Schnitt nur wenige Minuten Arbeitszeit pro Tag einspart.
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Äußerst durchwachsen
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC hat insgesamt 4454 Unternehmenslenker weltweit zu ihren Erfahrungen in dem Bereich befragt. Demnach gab mehr als die Hälfte Firmenchefs an, durch den Einsatz von KI-Systemen weder höhere Umsätze erzielt noch Kosten gesenkt zu haben.Die Ergebnisse dämpfen damit die hohen Erwartungen, die von den Anbietern rund um KI geschürt werden. Zwar betont PwC, dass sich Unternehmen noch am Anfang der KI-Entwicklung befänden, doch die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Nur zwölf Prozent der Führungskräfte berichten von gleichzeitig sinkenden Kosten und steigenden Erlösen. Rund 56 Prozent sehen überhaupt keinen messbaren Effekt. Zwar konnte etwa ein Viertel der Unternehmen tatsächlich Kosten reduzieren, nahezu ebenso viele verzeichneten jedoch steigende Ausgaben.
Auch die Verbreitung von KI-Anwendungen ist bislang begrenzt. Selbst in Bereichen mit vergleichsweise hoher Nutzung, etwa bei der Nachfragegenerierung, im Kundenservice oder in der Produktentwicklung, setzt jeweils nur etwa ein Fünftel der Unternehmen KI in größerem Umfang ein. Eine frühere PwC-Studie hatte zudem ergeben, dass lediglich 14 Prozent der Beschäftigten täglich mit generativer KI arbeiten.
Fortgang ungewiss
Trotz dieser ernüchternden Bilanz fordert PwC weitere Investitionen. Isolierte Einzelprojekte lieferten häufig keinen messbaren Mehrwert, so die Argumentation. Nachhaltige Erfolge seien eher durch unternehmensweite KI-Strategien zu erzielen, die klar an Geschäftszielen ausgerichtet wären. Kritiker merken allerdings an, dass Pilotprojekte gerade dazu dienen, Risiken zu begrenzen und die Praxistauglichkeit neuer Technologien zu testen, bevor sie großflächig eingeführt werden.Andere Studien zeichnen ein ähnliches Bild wie die PwC-Umfrage. So kam eine Untersuchung des MIT zu dem Schluss, dass lediglich fünf Prozent der Unternehmen KI erfolgreich im großen Maßstab eingeführt haben. Eine weitere Analyse zeigte kürzlich, dass der Einsatz von KI-Chatbots Versicherungsvertretern im Schnitt nur wenige Minuten Arbeitszeit pro Tag einspart.
Zusammenfassung
- Wirtschaftlicher Nutzen von KI bleibt für viele Unternehmen überschaubar
- Mehr als die Hälfte der Firmenchefs verzeichnet keine positiven Effekte
- Nur zwölf Prozent berichten von sinkenden Kosten und steigenden Erlösen
- Etwa ein Viertel der Unternehmen konnte durch KI-Einsatz Kosten reduzieren
- Nur etwa ein Fünftel setzt KI in größerem Umfang in spezifischen Bereichen ein
- Lediglich 14 Prozent der Beschäftigten arbeiten täglich mit generativer KI
- PwC fordert trotz ernüchternder Bilanz weitere Investitionen in KI-Strategien
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Christian Kahle
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