Elektroautos bei Pannen schneller wieder flott als Verbrenner
Die Befürchtung, dass eine Panne bei einem Elektroauto deutlich schwieriger zu handhaben ist als bei klassischen Verbrennern, bestätigt sich nicht. Es ist sogar das Gegenteil der Fall, wie aktuelle Daten zeigen.
Laut einer im Dezember durchgeführten Umfrage von Autotrader und der AA unter Verbrauchern sorgen sich 44 Prozent der Befragten vor Pannen oder komplizierten Reparaturen am Straßenrand, wenn sie über den Umstieg auf ein Elektroauto nachdenken. Besonders ausgeprägt ist die Sorge bei älteren Menschen: In der Altersgruppe 75+ gaben 56 Prozent an, Bedenken zu haben. Regionale Unterschiede zeigen sich ebenfalls: Im Nordosten Großbritanniens liegt die Quote der Besorgten bei 52 Prozent. Frauen äußerten insgesamt etwas mehr Vorbehalte als Männer (46 gegenüber 41 Prozent).
Die internen Einsatzstatistiken der AA-Pannenhelfer zeichnen jedoch ein anderes Bild: Elektroautos können im Pannenfall häufiger direkt am Einsatzort wieder flottgemacht werden als Fahrzeuge mit herkömmlichem 12-Volt-Bordnetz. Gerade die viel zitierte Angst vor leeren Batterien relativiert sich laut AA deutlich. Fälle, in denen EVs tatsächlich ohne Ladung liegen bleiben, machen nur einen geringen und rückläufigen Anteil der Einsätze aus.
Parallel dazu wächst die öffentliche Ladeinfrastruktur weiter. Die Initiative "Electric Cars: The Facts", die von Autotrader, ChargeUK und der SMMT betrieben und vom Verkehrsministerium unterstützt wird, meldet inzwischen 87.796 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Die Zahl der Schnell- und Ultraschnelllader ist auf 17.935 gestiegen.
Zugleich verringert sich der Preisunterschied zwischen neuen Elektro- und Benzinfahrzeugen weiter: Er liegt laut den Initiatoren nur noch bei 17 Prozent - ein deutlicher Rückgang gegenüber 25 Prozent zu Jahresbeginn 2025. Die Entwicklung ist unter anderem auch der Tatsache geschuldet, dass die Automobilhersteller inzwischen auch zunehmend günstigere Modelle für den Massenmarkt in den Handel bringen.
Siehe auch:
Leere Batterie ist selten
Nach Daten des britischen Automobilklubs AA, können Elektrofahrzeuge im Pannenfall häufiger direkt vor Ort repariert werden als Benzin- oder Dieselautos. Damit stellt sich eine der verbreitetsten Befürchtungen potenzieller Käufer als unbegründet heraus, wie AM Online berichtet.Laut einer im Dezember durchgeführten Umfrage von Autotrader und der AA unter Verbrauchern sorgen sich 44 Prozent der Befragten vor Pannen oder komplizierten Reparaturen am Straßenrand, wenn sie über den Umstieg auf ein Elektroauto nachdenken. Besonders ausgeprägt ist die Sorge bei älteren Menschen: In der Altersgruppe 75+ gaben 56 Prozent an, Bedenken zu haben. Regionale Unterschiede zeigen sich ebenfalls: Im Nordosten Großbritanniens liegt die Quote der Besorgten bei 52 Prozent. Frauen äußerten insgesamt etwas mehr Vorbehalte als Männer (46 gegenüber 41 Prozent).
Die internen Einsatzstatistiken der AA-Pannenhelfer zeichnen jedoch ein anderes Bild: Elektroautos können im Pannenfall häufiger direkt am Einsatzort wieder flottgemacht werden als Fahrzeuge mit herkömmlichem 12-Volt-Bordnetz. Gerade die viel zitierte Angst vor leeren Batterien relativiert sich laut AA deutlich. Fälle, in denen EVs tatsächlich ohne Ladung liegen bleiben, machen nur einen geringen und rückläufigen Anteil der Einsätze aus.
Grundlagen werden besser
Auch die Werkstätten im Vereinigten Königreich scheinen zunehmend auf die Elektromobilität vorbereitet. Einer aktuellen Erhebung des Branchenverbands SMMT zufolge sind mittlerweile mehr als 81 Prozent der Kfz-Betriebe in der Lage, Elektrofahrzeuge zu warten.Parallel dazu wächst die öffentliche Ladeinfrastruktur weiter. Die Initiative "Electric Cars: The Facts", die von Autotrader, ChargeUK und der SMMT betrieben und vom Verkehrsministerium unterstützt wird, meldet inzwischen 87.796 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Die Zahl der Schnell- und Ultraschnelllader ist auf 17.935 gestiegen.
Zugleich verringert sich der Preisunterschied zwischen neuen Elektro- und Benzinfahrzeugen weiter: Er liegt laut den Initiatoren nur noch bei 17 Prozent - ein deutlicher Rückgang gegenüber 25 Prozent zu Jahresbeginn 2025. Die Entwicklung ist unter anderem auch der Tatsache geschuldet, dass die Automobilhersteller inzwischen auch zunehmend günstigere Modelle für den Massenmarkt in den Handel bringen.
Zusammenfassung
- Elektroautos können bei Pannen häufiger vor Ort repariert werden als Verbrenner
- 44 Prozent der Befragten haben Bedenken wegen möglicher Pannen bei E-Autos
- Die gefürchteten leeren Batterien machen nur einen kleinen Teil der Pannenfälle aus
- Über 81 Prozent der britischen Werkstätten können inzwischen Elektrofahrzeuge warten
- Die öffentliche Ladeinfrastruktur wächst mit inzwischen 87796 zugänglichen Punkten
- Der Preisunterschied zwischen E-Autos und Verbrennern ist auf 17 Prozent gesunken
- Automobilhersteller bringen zunehmend günstigere Elektromodelle auf den Markt
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Christian Kahle
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