Umstieg auf Elektroautos nimmt weltweit weiter Fahrt auf
Während sich die CDU gerade dafür feiert, das Ende der alten Verbrenner-Technologie weiter herauszuzögern, nimmt der Umstieg auf die Elektromobilität weltweit weiter Fahrt auf. Es gibt aber teils deutliche regionale Unterschiede.
Europa erwies sich im November als wichtigste Wachstumsregion. Die Verkäufe von Elektrofahrzeugen legten dort im Jahresvergleich um 36 Prozent zu. Reine Batterieautos verzeichneten ein Plus von 35 Prozent, Plug-in-Hybride sogar von 39 Prozent. Insgesamt wurden in Europa seit Jahresbeginn 3,8 Millionen Elektrofahrzeuge verkauft, was einem Zuwachs von 33 Prozent entspricht.
Besonders bemerkenswert war die Entwicklung in Frankreich, das nach Monaten rückläufiger Zahlen wieder leichtes Wachstum erreichte. Ausschlaggebend waren unter anderem neue Modelle, stärkere Aktivitäten großer Hersteller wie Volkswagen und Renault sowie das staatliche "Leasing social"-Programm, das Haushalten mit geringerem Einkommen den Umstieg auf E-Autos erleichtern soll. Auch Italien meldete einen Rekordmonat mit knapp 25.000 verkauften Elektrofahrzeugen, gestützt durch ein neues Förderprogramm zum Austausch alter Verbrenner. In Großbritannien wurde der Kreis der förderfähigen Modelle erweitert, wodurch mehr Käufer Zugang zu staatlichen Zuschüssen erhielten.
China bleibt trotz eines verlangsamten Wachstums der mit Abstand größte Einzelmarkt. Dort stiegen die EV-Verkäufe im November moderat, seit Jahresbeginn wurden 11,6 Millionen Fahrzeuge abgesetzt. Ein zentrales Thema ist der Export: Der Hersteller BYD meldete einen neuen Rekord bei Auslandsverkäufen und baut seine Präsenz vor allem in Europa, Südostasien und Südamerika stark aus.
Insgesamt zeigt sich: Die weltweite Nachfrage nach Elektrofahrzeugen wächst weiter, doch staatliche Förderprogramme und regulatorische Rahmenbedingungen entscheiden zunehmend darüber, in welchen Regionen dieses Wachstum besonders stark ausfällt.
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Europa geht voran
Der weltweite Markt für Elektrofahrzeuge (EV) ist im November weiter deutlich gewachsen. Nach Daten des Marktforschungsunternehmens Benchmark Mineral Intelligence wurden im November rund 2 Millionen Elektroautos verkauft. Damit summieren sich die globalen EV-Verkäufe von Januar bis November auf 18,5 Millionen Fahrzeuge, das ist ein Plus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.Europa erwies sich im November als wichtigste Wachstumsregion. Die Verkäufe von Elektrofahrzeugen legten dort im Jahresvergleich um 36 Prozent zu. Reine Batterieautos verzeichneten ein Plus von 35 Prozent, Plug-in-Hybride sogar von 39 Prozent. Insgesamt wurden in Europa seit Jahresbeginn 3,8 Millionen Elektrofahrzeuge verkauft, was einem Zuwachs von 33 Prozent entspricht.
Besonders bemerkenswert war die Entwicklung in Frankreich, das nach Monaten rückläufiger Zahlen wieder leichtes Wachstum erreichte. Ausschlaggebend waren unter anderem neue Modelle, stärkere Aktivitäten großer Hersteller wie Volkswagen und Renault sowie das staatliche "Leasing social"-Programm, das Haushalten mit geringerem Einkommen den Umstieg auf E-Autos erleichtern soll. Auch Italien meldete einen Rekordmonat mit knapp 25.000 verkauften Elektrofahrzeugen, gestützt durch ein neues Förderprogramm zum Austausch alter Verbrenner. In Großbritannien wurde der Kreis der förderfähigen Modelle erweitert, wodurch mehr Käufer Zugang zu staatlichen Zuschüssen erhielten.
Nur USA schwächeln
Deutlich verhaltener fiel die Entwicklung in Nordamerika aus. In den USA zogen die Verkaufszahlen im November zwar leicht an, blieben aber unter dem Niveau der Monate mit bundesweiten Steuervergünstigungen für E-Autos, die Ende September ausgelaufen waren. Zwar konnten einzelne Marken Zugewinne verbuchen, insgesamt stagnierte der Markt aber. Zusätzlich sorgten politische Weichenstellungen für Unsicherheit: Die Lockerung der US-Verbrauchsstandards für Neufahrzeuge reduziert den Druck auf Hersteller, stärker in Elektromobilität zu investieren. Branchenbeobachter sehen darin einen möglichen Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Regionen.China bleibt trotz eines verlangsamten Wachstums der mit Abstand größte Einzelmarkt. Dort stiegen die EV-Verkäufe im November moderat, seit Jahresbeginn wurden 11,6 Millionen Fahrzeuge abgesetzt. Ein zentrales Thema ist der Export: Der Hersteller BYD meldete einen neuen Rekord bei Auslandsverkäufen und baut seine Präsenz vor allem in Europa, Südostasien und Südamerika stark aus.
Insgesamt zeigt sich: Die weltweite Nachfrage nach Elektrofahrzeugen wächst weiter, doch staatliche Förderprogramme und regulatorische Rahmenbedingungen entscheiden zunehmend darüber, in welchen Regionen dieses Wachstum besonders stark ausfällt.
Zusammenfassung
- Weltweiter Elektroautomarkt wächst auf 18,5 Millionen Fahrzeuge bis November
- Europa verzeichnet stärkstes Wachstum mit 36 Prozent mehr Elektrofahrzeugen
- Frankreich zeigt wieder Aufwärtstrend durch neue Modelle und staatliche Förderung
- Nordamerikanischer Markt stagniert nach Auslaufen der Steuervergünstigungen
- China bleibt größter Einzelmarkt mit 11,6 Millionen verkauften E-Fahrzeugen
- Staatliche Förderungen und Regulierungen beeinflussen regionale Wachstumsraten
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