Speicherkrise: Dell hebt Preise vieler Laptops um bis zu 30 Prozent an
Dell bereitet offenbar extreme Preissteigerungen bei seinen Fertig-PCs vor. Aus internen Dokumenten soll laut einem Medienbericht hervorgehen, dass Dell bereits ab dem 17. Dezember beginnen wird, die Preise für viele Laptop-Modelle um bis zu 30 Prozent zu erhöhen. Noch soll dies aber nur Business-Geräte betreffen.
Laut Dokumenten, die Business Insider vorliegen, steigen die Preise der Corporate-Systeme ab dem morgigen Tag bei Dell um bis zu 30 Prozent. Als Grund dafür wird einmal mehr der starke Anstieg der Preise beim Einkauf von DRAM- und NAND-Speicherchips, die auf Arbeitsspeicherriegeln und in Solid-State-Drives (SSDs) verwendet werden, genannt. Überdies erhöht Dell aber auch die Preise für bestimmte Monitore für professionelle Anwender und manche GPU-Upgrades.
Als Beispiele für die bevorstehenden Preissteigerungen bei Dell nennt der Bericht die Geräte der Serien Dell Pro und Dell Pro Max mit 32 Gigabyte Arbeitsspeicher, die ab dem 17. Dezember jeweils 130 bis 230 Dollar teurer werden. Bei Workstations und anderen Laptops, die sogar die maximale RAM-Ausstattung mit 128 Gigabyte mitbringen, steigen die Preise je nach Modell um 520 bis 765 US-Dollar, heißt es.
Zuletzt machte das Commercial-Geschäft bei Dell laut dem Bericht etwa 85 Prozent des gesamten Umsatzes mit Client-PCs aus. Das Endkundengeschäft ist also im Vergleich mit 15 Prozent Anteil an den Client-Verkäufen eher klein. Der Konzern muss also mit einem deutlichen Umsatzrückgang aus dem wichtigen Geschäftsbereich rechnen. Schließlich dürften die Kunden steigende Preise und gleichzeitig schwindende Nachlässe für Großabnehmer nicht einfach so hinnehmen.
Die Gewinnmarge im ohnehin hart umkämpften Geschäft mit PC-Systemen soll laut der Quelle des Berichts, die von Business Insider zitiert wurde, trotz der Preiserhöhungen stark schrumpfen, da Dell die höheren Komponentenkosten nicht vollständig an die Kunden durchreicht. Die aktuelle Marktlage sei schlicht "noch nie dagewesen", hieß es weiter.
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Dell erhöht Preise im wichtigen Commercial-Bereich
Die Speicherkrise erreicht praktisch mit sofortiger Wirkung auch den PC-Markt. Bereits ab dem 17. Dezember 2025 wird der US-Computerkonzern Dell offenbar die Preise für seine gesamte Palette an sogenannten "Commercial"-Laptops anheben und damit um 10 bis 30 Prozent steigern. Gemeint sind damit Geräte, die Dell an Firmen und große Unternehmen verkauft, nicht die für Verbraucher konzipierten Modelle.Laut Dokumenten, die Business Insider vorliegen, steigen die Preise der Corporate-Systeme ab dem morgigen Tag bei Dell um bis zu 30 Prozent. Als Grund dafür wird einmal mehr der starke Anstieg der Preise beim Einkauf von DRAM- und NAND-Speicherchips, die auf Arbeitsspeicherriegeln und in Solid-State-Drives (SSDs) verwendet werden, genannt. Überdies erhöht Dell aber auch die Preise für bestimmte Monitore für professionelle Anwender und manche GPU-Upgrades.
Dell kann auch die höheren Preise nicht garantieren
Dell warnte die Commercial-Kunden laut dem Bericht auch, dass man selbst bei einer sofort erfolgenden Bestellung nicht garantieren kann, dass die aktuell gelisteten Preise im Zuge der Abwicklung neuer Ordern gehalten werden können. Im Grunde können die Firmenkunden also nicht sicher sein, dass sie bei der Anschaffung neuer Systeme nicht sogar noch höhere Preise zahlen müssen.Als Beispiele für die bevorstehenden Preissteigerungen bei Dell nennt der Bericht die Geräte der Serien Dell Pro und Dell Pro Max mit 32 Gigabyte Arbeitsspeicher, die ab dem 17. Dezember jeweils 130 bis 230 Dollar teurer werden. Bei Workstations und anderen Laptops, die sogar die maximale RAM-Ausstattung mit 128 Gigabyte mitbringen, steigen die Preise je nach Modell um 520 bis 765 US-Dollar, heißt es.
Kosten für SSDs steigen ebenfalls
Weil auch die SSD-Preise enorm zulegen, steigen die Preise für Systeme mit entsprechenden Speichermedien bei Dell ebenfalls. Ist zum Beispiel eine 1-Terabyte-SSD verbaut, müssen Commercial-Kunden ab morgen zwischen 55 und 135 Dollar mehr zahlen. Während die Preiserhöhungen zunächst nur Commercial-Kunden von Dell betreffen, werden sie für die Firma selbst wohl zu einem gigantischen Problem.Zuletzt machte das Commercial-Geschäft bei Dell laut dem Bericht etwa 85 Prozent des gesamten Umsatzes mit Client-PCs aus. Das Endkundengeschäft ist also im Vergleich mit 15 Prozent Anteil an den Client-Verkäufen eher klein. Der Konzern muss also mit einem deutlichen Umsatzrückgang aus dem wichtigen Geschäftsbereich rechnen. Schließlich dürften die Kunden steigende Preise und gleichzeitig schwindende Nachlässe für Großabnehmer nicht einfach so hinnehmen.
Die Gewinnmarge im ohnehin hart umkämpften Geschäft mit PC-Systemen soll laut der Quelle des Berichts, die von Business Insider zitiert wurde, trotz der Preiserhöhungen stark schrumpfen, da Dell die höheren Komponentenkosten nicht vollständig an die Kunden durchreicht. Die aktuelle Marktlage sei schlicht "noch nie dagewesen", hieß es weiter.
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Zusammenfassung
- Dell erhöht ab 17. Dezember 2025 die Preise für Business-Laptops um 10-30%
- Preisanstieg betrifft bisher nur Geräte für Firmenkunden, nicht Verbrauchermodelle
- DRAM- und NAND-Speicherchips-Krise ist Hauptursache für die drastische Erhöhung
- Laptops mit 32 GB RAM werden um 130-230 Dollar teurer, mit 128 GB um bis zu 765$
- Auch SSD-Preise steigen: 1-TB-Modelle kosten zwischen 55 und 135 Dollar mehr
- Commercial-Geschäft macht etwa 85 % von Dells Client-PC-Umsatz aus
- Trotz Preiserhöhungen schrumpft die Gewinnmarge wegen höherer Komponentenkosten
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