Nvidia: Neuer GeForce-Treiber bringt 17 Jahre alte Grafikfunktion zurück
Nach dem Wegfall der Unterstützung für PhysX auf der RTX-50-Serie bringt Nvidia mit seinem neuesten Game-Ready-Treiber das Feature überraschend zurück. Allerdings profitieren nur ausgewählte Spiele. Daneben gibt es Fehlerbehebungen und Leistungsverbesserungen.
Die Last musste seitdem vollständig von der CPU getragen werden, was selbst auf Systemen mit modernen Hochleistungsprozessoren zu teils drastischen Performance-Einbrüchen und niedrigen Bildraten führte. Mit dem heute veröffentlichten Game-Ready-Treiber in der Version 591.44 macht Nvidia jetzt aber einen kleinen Rückzieher.
Folgende Spiele werden ab sofort wieder vollständig beschleunigt:
Der erste Teil der Batman-Saga, Batman: Arkham Asylum, soll laut Entwicklerangaben ebenfalls unterstützt werden. Das entsprechende Update kommt allerdings erst in der ersten Jahreshälfte 2026. Wie Nvidia im Rahmen der Treiber-Dokumentation bestätigt, ist die Rückkehr von PhysX eine direkte Reaktion auf das anhaltende Feedback der Spieler.
Nvidia erkannte das Potenzial, übernahm Ageia im Jahr 2008 und integrierte die Funktionalität direkt in die CUDA-Kerne der eigenen GeForce-Karten. Das machte die separate PPU überflüssig, band die fortschrittlichen Effekte aber exklusiv an Nvidia-Hardware.
Zusätzlich wurden diverse Fehler behoben, darunter spezifische Grafikartefakte in The Witcher 3 und Stabilitätsprobleme bei der Videobearbeitung in Adobe Premiere Pro. Der Treiber kann ab sofort über die offizielle Nvidia-Website oder die Nvidia-App bezogen werden.
Spielt ihr noch regelmäßig ältere Titel mit PhysX-Effekten oder ist das Feature für euch mittlerweile irrelevant? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
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Siehe auch:
Rückkehr der Physik-Effekte für RTX 50
Besitzer der aktuellen Grafikkarten-Generation von Nvidia sahen sich seit Februar dieses Jahres mit einem unerwarteten Hindernis konfrontiert, wenn sie in die Welt älterer Spiele-Klassiker eintauchen wollten. Denn Nvidia beendete damals den PhysX-Support für 32-Bit-Anwendungen auf GeForce-RTX-50-Grafikkarten. Damit konnten populäre Titel, die auf PhysX setzen, ihre Berechnungen nicht länger effizient auf die GPU auslagern.Die Last musste seitdem vollständig von der CPU getragen werden, was selbst auf Systemen mit modernen Hochleistungsprozessoren zu teils drastischen Performance-Einbrüchen und niedrigen Bildraten führte. Mit dem heute veröffentlichten Game-Ready-Treiber in der Version 591.44 macht Nvidia jetzt aber einen kleinen Rückzieher.
Unterstützung für neun spezifische Spiele
Der neue Treiber implementiert eine sogenannte "Custom Support"-Ebene, die die Hardware-Beschleunigung für eine handverlesene Auswahl an Titeln emuliert und wiederherstellt. Anstatt die 32-Bit-CUDA-Unterstützung global im Treiber zu reaktivieren, hat man individuelle Anpassungsprofile für neun der populärsten PhysX-Spiele erstellt. Damit erreichen diese Titel auf der RTX-50-Serie wieder die gewohnte Leistung, inklusive wehender Stoffbanner, dichter Nebelschwaden und realistischer Partikeleffekte.Folgende Spiele werden ab sofort wieder vollständig beschleunigt:
- Alice: Madness Returns
- Assassin's Creed IV: Black Flag
- Batman: Arkham City
- Batman: Arkham Origins
- Borderlands 2
- Mafia II
- Metro 2033
- Metro: Last Light
- Mirror's Edge
Der erste Teil der Batman-Saga, Batman: Arkham Asylum, soll laut Entwicklerangaben ebenfalls unterstützt werden. Das entsprechende Update kommt allerdings erst in der ersten Jahreshälfte 2026. Wie Nvidia im Rahmen der Treiber-Dokumentation bestätigt, ist die Rückkehr von PhysX eine direkte Reaktion auf das anhaltende Feedback der Spieler.
Hintergrund: Das Erbe von Ageia
Die Geschichte von PhysX ist dabei ein interessantes Stück Hardware-Historie. Denn die Technologie stammte ursprünglich vom Unternehmen Ageia. Die Firma entwickelte damals keine Software-Lösung, sondern eine dedizierte Steckkarte: die Physik-Prozessorkarte (PPU). Spiele nutzten diese Zusatzkarte, um Effekte darzustellen, die CPUs damals überforderten.Nvidia erkannte das Potenzial, übernahm Ageia im Jahr 2008 und integrierte die Funktionalität direkt in die CUDA-Kerne der eigenen GeForce-Karten. Das machte die separate PPU überflüssig, band die fortschrittlichen Effekte aber exklusiv an Nvidia-Hardware.
Generelle Spiele-Optimierungen
Abseits der Retro-Pflege bereitet das jetzige Treiber-Update moderne Systeme auch auf aktuelle Blockbuster vor. Das Update liefert notwendige Optimierungen für den Start von Battlefield 6: Winter Offensive sowie für Call of Duty: Black Ops 7. Insbesondere in Verbindung mit der Upscaling-Technologie DLSS 4 verspricht der Hersteller bei den Shootern signifikante Leistungsgewinne und eine stabilere Frametime-Verteilung.Zusätzlich wurden diverse Fehler behoben, darunter spezifische Grafikartefakte in The Witcher 3 und Stabilitätsprobleme bei der Videobearbeitung in Adobe Premiere Pro. Der Treiber kann ab sofort über die offizielle Nvidia-Website oder die Nvidia-App bezogen werden.
Spielt ihr noch regelmäßig ältere Titel mit PhysX-Effekten oder ist das Feature für euch mittlerweile irrelevant? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
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Zusammenfassung
- Nvidia führt mit Treiber 591.44 PhysX-Unterstützung für RTX-50-Karten wieder ein
- Neun populäre Spiele-Klassiker profitieren von der reaktivierten GPU-Beschleunigung
- Hardware-Beschleunigung wird durch individuelle Anpassungsprofile emuliert
- PhysX-Technologie stammt ursprünglich vom Unternehmen Ageia
- Treiber enthält zusätzlich Optimierungen für aktuelle Blockbuster wie Battlefield 6
- Update behebt diverse Fehler, darunter Grafikartefakte in The Witcher 3
Siehe auch:
- Support-Ende: Nvidia schickt etliche GTX-Grafikkarten in den Ruhestand
- Speicherkrise: Nvidia lässt Grafikkartenhersteller um VRAM kämpfen
- Nvidia Hotfix: Neuer Grafik-Treiber sorgt für FPS-Boost von fast 50 %
- Windows-Update killt Gaming-Leistung: Nvidia bringt Hotfix-Treiber
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