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Nvidia killt PhysX-Support:
GTX 980 Ti plötzlich 'besser' als RTX 5080
Nvidia beendet den PhysX-Support für die RTX 5000-Serie. Das führt zu kuriosen Situationen. Plötzlich laufen Spiele-Klassiker auf veralteten Grafikkarten deutlich flüssiger als auf den neuesten High-End-GPUs. Was steckt dahinter und welche Spiele sind betroffen?
PhysX, eine von Nvidia entwickelte Echtzeit-Physik-Engine, war lange Zeit ein wichtiges Werkzeug für realistische Physik-Simulationen in Spielen. Die Idee dahinter war, dass die entsprechenden Berechnungen von der GPU anstatt der CPU übernommen werden. Das führte zu einer deutlich höheren Render-Leistung für physikbezogene Grafikeffekte, was höhere Bildraten ermöglichte und auch die Qualität der Physikeffekte verbesserte. Mit dem Ende der 32-Bit-CUDA-Unterstützung in den neuen GPUs fällt nun auch die Möglichkeit weg, diese älteren PhysX-Implementierungen zu nutzen.
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Es ist wichtig zu betonen, dass diese Spiele nicht unspielbar werden. Sie laufen weiterhin auf den neuen GPUs, allerdings ohne die speziellen PhysX-Effekte oder mit deutlich reduzierter Leistung, wenn diese aktiviert sind.
Noch deutlicher wird es in Borderlands 2: Hier liefert die betagte GTX 980 Ti fast doppelt so viele Bilder pro Sekunde wie das aktuelle Flaggschiff von Nvidia. Diese Tests wurden mit einem Core i5-4690K für die GTX 980 Ti und einem Ryzen 7 9800X3D für die RTX 5080 durchgeführt, was die Ergebnisse noch bemerkenswerter macht.
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Nutzer jerubedo teilt auf Reddit jedoch eine kreative, wenn auch etwas unpraktikable Lösung: Er nutzt eine zusätzliche RTX 3050 als dedizierten PhysX-Beschleuniger neben seiner RTX 5090. In Mafia II Classic und Batman: Arkham Asylum führte dies zu einer Vervielfachung der Bildrate. In Mirror's Edge stieg die Leistung sogar von zwölf auf 171 FPS.
Wer das nötige Kleingeld besitzt, um sich eine GeForce RTX 5090, 5080 oder 5070 Ti zu kaufen, die momentan alle über 1.000 bzw. 2.000 Euro kosten, wird demnach zumindest in einigen alten Spielen nicht die beste Leistung bekommen. Der einzige Weg, das zu verhindern, ist das Zuschalten einer älteren GeForce-Karte. Die Kosten und der Aufwand dürften sich für die meisten Gamer allerdings wohl kaum lohnen.
Was denkt ihr über Nvidias Entscheidung, den 32-Bit-PhysX-Support einzustellen? Habt ihr noch Lieblingstitel, die davon betroffen sind? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
PhysX-Support endet
Die neuen Blackwell-Karten von Nvidia bringen etliche Neuerungen mit sich. Auch wenn einige Exemplare der GeForce RTX 5090 und RTX 5070 Ti mit teils defekten Chips ausgeliefert wurden, durch die die Performance der GPUs geschmälert wird, erzielen sie immer noch beeindruckende Leistungen. In einem bestimmten Bereich kommt es jetzt aber zu einer deutlichen Verschlechterung. Denn Nvidia hat laut einer Mitteilung im eigenen Forum die Unterstützung für 32-Bit-PhysX-Anwendungen bei den neuen Grafikkarten der RTX 5000-Serie eingestellt. Diese Entscheidung wirkt sich vor allem auf ältere Spiele aus, die auf diese proprietäre Technologie setzen.PhysX, eine von Nvidia entwickelte Echtzeit-Physik-Engine, war lange Zeit ein wichtiges Werkzeug für realistische Physik-Simulationen in Spielen. Die Idee dahinter war, dass die entsprechenden Berechnungen von der GPU anstatt der CPU übernommen werden. Das führte zu einer deutlich höheren Render-Leistung für physikbezogene Grafikeffekte, was höhere Bildraten ermöglichte und auch die Qualität der Physikeffekte verbesserte. Mit dem Ende der 32-Bit-CUDA-Unterstützung in den neuen GPUs fällt nun auch die Möglichkeit weg, diese älteren PhysX-Implementierungen zu nutzen.
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Eingeschränkte Auswirkungen auf moderne Spiele
Doch wie stark wirkt sich das Ende von PhysX tatsächlich aus? Nutzer RandomlyRandom67 hat im Resetera-Forum eine Liste von 43 Spielen zusammengestellt, die von dieser Änderung betroffen sind. Darunter finden sich sowohl bekannte Klassiker als auch weniger populäre Titel:- Bekannte Titel: Batman: Arkham-Reihe, Borderlands 2, Mirror's Edge, Metro 2033 & Last Light, Mafia II, Assassin's Creed IV: Black Flag
- Weniger bekannte Spiele: 7554, Armageddon Riders, Cryostasis, Darkest of Days, Depth Hunter, Hot Dance Party
Es ist wichtig zu betonen, dass diese Spiele nicht unspielbar werden. Sie laufen weiterhin auf den neuen GPUs, allerdings ohne die speziellen PhysX-Effekte oder mit deutlich reduzierter Leistung, wenn diese aktiviert sind.
Kuriose Szenarien
Die wirklich interessanten Erkenntnisse kommen aus Vergleichstests. Der YouTuber VerbalSilence hat eindrucksvoll demonstriert, wie gravierend die Leistungsunterschiede ausfallen können. In Mirror's Edge beispielsweise erreicht eine alte GTX 980 Ti über 100 FPS, während die brandneue RTX 5080 in denselben Szenen auf einstellige Frameraten abstürzt.Noch deutlicher wird es in Borderlands 2: Hier liefert die betagte GTX 980 Ti fast doppelt so viele Bilder pro Sekunde wie das aktuelle Flaggschiff von Nvidia. Diese Tests wurden mit einem Core i5-4690K für die GTX 980 Ti und einem Ryzen 7 9800X3D für die RTX 5080 durchgeführt, was die Ergebnisse noch bemerkenswerter macht.
Auf YouTube ansehenNutzer jerubedo teilt auf Reddit jedoch eine kreative, wenn auch etwas unpraktikable Lösung: Er nutzt eine zusätzliche RTX 3050 als dedizierten PhysX-Beschleuniger neben seiner RTX 5090. In Mafia II Classic und Batman: Arkham Asylum führte dies zu einer Vervielfachung der Bildrate. In Mirror's Edge stieg die Leistung sogar von zwölf auf 171 FPS.
Wer das nötige Kleingeld besitzt, um sich eine GeForce RTX 5090, 5080 oder 5070 Ti zu kaufen, die momentan alle über 1.000 bzw. 2.000 Euro kosten, wird demnach zumindest in einigen alten Spielen nicht die beste Leistung bekommen. Der einzige Weg, das zu verhindern, ist das Zuschalten einer älteren GeForce-Karte. Die Kosten und der Aufwand dürften sich für die meisten Gamer allerdings wohl kaum lohnen.
Was denkt ihr über Nvidias Entscheidung, den 32-Bit-PhysX-Support einzustellen? Habt ihr noch Lieblingstitel, die davon betroffen sind? Teilt eure Erfahrungen und Meinungen in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Nvidia beendet 32-Bit-PhysX-Support für RTX 5000-Grafikkarten
- PhysX ist eine Echtzeit-Physik-Engine für realistische Physik-Simulationen
- 43 Spiele betroffen, darunter Batman: Arkham-Reihe und Borderlands 2
- Spiele laufen weiterhin, aber mit reduzierten PhysX-Effekten
- Ältere GPUs wie GTX 980 Ti übertreffen in manchen Spielen neue RTX 5080
- Leistungsunterschiede teils enorm: Von einstelligen bis 171 FPS
- Kreative Lösung: Zusätzliche ältere GPU als PhysX-Beschleuniger
Siehe auch:
- RTX 5090: Absurde Adapter sollen Schmelzen der Anschlüsse verhindern
- RTX 5090-Ärger: Einige GPUs entsprechen wohl nicht offiziellen Angaben
- Gegen Wucher: Nvidia startet Lossystem für den Verkauf der RTX 5080/5090
- "Scalper werden weinen": Nvidia baut RTX 5090 Produktion aus
- RTX 5080: Händler geht im Kampf gegen Scalper radikalen Schritt
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