Russland verbietet Roblox wegen "extremistischer" "LGBT-Propaganda"
Die russische Regierung hat nach WhatsApp, Signal und diversen anderen westlichen Diensten ein neues Ziel ausgemacht: Roblox. Die bekannte Gaming-Plattform wurde jetzt in Russland verboten - wegen "LGBT Propaganda" und "exremististischen Materialien".
Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Angaben der staatlichen russischen Regulierungsbehörde für Kommunikation, die seit geraumer Zeit gegen diverse Dienste und Produkte aus westlicher Entwicklung vorgeht. Wie genau die bei Roblox angeblich verbreitete mutmaßliche "LGBT Propaganda" aussehen soll, ließ die russische Behörde bisher offen.
Das Unternehmen selbst ließ lediglich verlauten, dass man sich an die in verschiedenen Ländern geltenden rechtlichen Vorgaben halte und sich einem bestmöglichen Schutz der Nutzer durch ein umfangreiches System aus proaktiven vorbeugenden Sicherheitsmaßnahmen verpflichtet fühle. Roblox hatte erst kürzlich begonnen, verstärkt gegen von Nutzern erstellte Inhalte vorzugehen und neue Altersbegrenzungen einzuführen, weil immer wieder Probleme mit Übergriffen durch Sexualstraftäter und jugendgefährdenden Inhalten gemeldet wurden.
Die russische Regierung hatte bereits 2023 die "internationale LGBT Bewegung" als "extremistisch" eingestuft, wobei die Unterstützer dieser angeblichen Bewegung als Terroristen gelten. Das Land geht seitdem noch härter gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Personen vor, was immer wieder zu harten Strafen führt.
Tatsächlich dürfte hinter der Sperrung von Roblox in Russland vor allem ein weiterer Versuch stecken, gegen westliche Online-Dienste vorzugehen. Erst in der letzten Woche wurde eine vollständige Sperrung von WhatsApp angedroht, obwohl der Dienst ohnehin kaum mehr in Russland zugänglich ist. Zuvor hatte man bereits die Telefoniefunktionen von WhatsApp, Telegram und anderen Diensten eingeschränkt.
Siehe auch:
Roblox hat diverse Probleme, aber ...
Dass Roblox so seine Probleme hat, dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein. In Russland wurde das Spiel jetzt von der Kommunikationsaufsicht Roskomnadsor verboten, weil dort angeblich extremistische Materialien verbreitet werden und "LGBT Propaganda" weitverbreitet ist. Außerdem sei die Plattform "voll von unpassenden Inhalten, die negative Auswirkungen auf die spirituelle und moralische Entwicklung von Kindern haben können".Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Angaben der staatlichen russischen Regulierungsbehörde für Kommunikation, die seit geraumer Zeit gegen diverse Dienste und Produkte aus westlicher Entwicklung vorgeht. Wie genau die bei Roblox angeblich verbreitete mutmaßliche "LGBT Propaganda" aussehen soll, ließ die russische Behörde bisher offen.
Das Unternehmen selbst ließ lediglich verlauten, dass man sich an die in verschiedenen Ländern geltenden rechtlichen Vorgaben halte und sich einem bestmöglichen Schutz der Nutzer durch ein umfangreiches System aus proaktiven vorbeugenden Sicherheitsmaßnahmen verpflichtet fühle. Roblox hatte erst kürzlich begonnen, verstärkt gegen von Nutzern erstellte Inhalte vorzugehen und neue Altersbegrenzungen einzuführen, weil immer wieder Probleme mit Übergriffen durch Sexualstraftäter und jugendgefährdenden Inhalten gemeldet wurden.
Die russische Regierung hatte bereits 2023 die "internationale LGBT Bewegung" als "extremistisch" eingestuft, wobei die Unterstützer dieser angeblichen Bewegung als Terroristen gelten. Das Land geht seitdem noch härter gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Personen vor, was immer wieder zu harten Strafen führt.
Tatsächlich dürfte hinter der Sperrung von Roblox in Russland vor allem ein weiterer Versuch stecken, gegen westliche Online-Dienste vorzugehen. Erst in der letzten Woche wurde eine vollständige Sperrung von WhatsApp angedroht, obwohl der Dienst ohnehin kaum mehr in Russland zugänglich ist. Zuvor hatte man bereits die Telefoniefunktionen von WhatsApp, Telegram und anderen Diensten eingeschränkt.
Zusammenfassung
- Russlands Regierung verbietet Roblox wegen angeblicher LGBT-Propaganda
- Roskomnadsor wirft der Gaming-Plattform Verbreitung extremistischer Inhalte vor
- Behörde kritisiert negative Auswirkungen auf spirituelle Entwicklung von Kindern
- Roblox betont Einhaltung lokaler Gesetze und eigene Sicherheitsmaßnahmen
- Russland stufte 2023 die LGBT-Bewegung offiziell als extremistisch ein
- Das Verbot folgt dem Trend verschärfter Maßnahmen gegen westliche Online-Dienste
- Erst kürzlich drohte Russland auch mit vollständiger Sperrung von WhatsApp
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