Tesla trollt US-Behörden, startet den rücksichtslosen Mad Max-Modus
Tesla führt mit dem FSD-Update 14.1.2 den kontroversen "Mad Max"-Modus wieder ein, der Geschwindigkeitsbegrenzungen ignoriert und aggressiver fährt. Das Timing ist brisant: Die NHTSA untersucht derzeit 58 Verkehrsverstöße von Tesla-Fahrzeugen.
Der Name "Mad Max" stammt natürlich aus der gleichnamigen Filmreihe über eine postapokalyptische Welt, in der rücksichtsloses Fahren an der Tagesordnung steht. Tesla-Chef Elon Musk hatte diese Bezeichnung bereits 2018 für einen ähnlichen Autopilot-Modus verwendet. Laut Electrek kommt der Modus "mit höheren Geschwindigkeiten und häufigeren Spurwechseln als der Hurry-Modus", wie Tesla in den Update-Notizen erklärt.
Tesla-KI-Chef Ashok Elluswamy rechtfertigt den Modus als Option "für den Fall, dass man zu spät zum Flug oder zur Schule des Kindes kommt". Das Update erweitert Teslas FSD-Geschwindigkeitsprofile auf fünf Stufen: vom besonders vorsichtigen "Sloth"-Modus bis zum neuen "Mad Max". Während der Sloth-Modus strikt Geschwindigkeitsbegrenzungen einhält, ignoriert Mad Max diese bewusst.
Das Timing der Einführung ist durchaus erstaunlich, man kann sogar von gewagt sprechen: Die NHTSA hat in den vergangenen zwölf Monaten vier separate Untersuchungen zu Teslas FSD-System eingeleitet. Die aktuelle umfasst 58 Vorfälle von FSD-Fahrzeugen, die Verkehrsregeln verletzt haben, darunter das Überfahren roter Ampeln und unsachgemäße Spurwechsel.
Tesla behauptet trotz der Kontroversen, dass FSD statistisch sicherer als menschliche Fahrer sei. Das Unternehmen gibt an, basierend auf 5,3 Milliarden gesammelten Fahrkilometern. Dabei ist vor allem der Name Full Self-Driving umstritten: Denn der Elektrohersteller verspricht seit Jahren vollautonomes Fahren der Stufe vier, liefert aber weiterhin nur ein System der Stufe zwei, das ständige Aufmerksamkeit erfordert.
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Siehe auch:
Tesla bringt den aggressivsten Fahrmodus zurück
Tesla hat mit dem Update 14.1.2 seines Full Self-Driving-Systems (FSD) den umstrittenen "Mad Max"-Fahrmodus wieder eingeführt. Das Geschwindigkeitsprofil ermöglicht auf Autobahnen Geschwindigkeiten bis zu 85 Meilen pro Stunde bzw. 137 km/h und führt deutlich aggressivere Spurwechsel durch als die bisherigen Modi.Der Name "Mad Max" stammt natürlich aus der gleichnamigen Filmreihe über eine postapokalyptische Welt, in der rücksichtsloses Fahren an der Tagesordnung steht. Tesla-Chef Elon Musk hatte diese Bezeichnung bereits 2018 für einen ähnlichen Autopilot-Modus verwendet. Laut Electrek kommt der Modus "mit höheren Geschwindigkeiten und häufigeren Spurwechseln als der Hurry-Modus", wie Tesla in den Update-Notizen erklärt.
Tesla-KI-Chef Ashok Elluswamy rechtfertigt den Modus als Option "für den Fall, dass man zu spät zum Flug oder zur Schule des Kindes kommt". Das Update erweitert Teslas FSD-Geschwindigkeitsprofile auf fünf Stufen: vom besonders vorsichtigen "Sloth"-Modus bis zum neuen "Mad Max". Während der Sloth-Modus strikt Geschwindigkeitsbegrenzungen einhält, ignoriert Mad Max diese bewusst.
Problematische Fahrweise
Bereits weniger als 24 Stunden nach der Veröffentlichung wurde der Modus dabei beobachtet, wie er Stoppschilder überfährt und mehr als 24 km/h über dem Tempolimit fährt. Videos von Testern zeigen Fahrzeuge, die auf unbeleuchteten Straßen bei Dunkelheit 113 km/h in 89-km/h-Zonen fahren. Das System führt wie "versprochen" außerdem häufige und aggressive Spurwechsel auf mehrspurigen Straßen durch.Das Timing der Einführung ist durchaus erstaunlich, man kann sogar von gewagt sprechen: Die NHTSA hat in den vergangenen zwölf Monaten vier separate Untersuchungen zu Teslas FSD-System eingeleitet. Die aktuelle umfasst 58 Vorfälle von FSD-Fahrzeugen, die Verkehrsregeln verletzt haben, darunter das Überfahren roter Ampeln und unsachgemäße Spurwechsel.
Tesla behauptet trotz der Kontroversen, dass FSD statistisch sicherer als menschliche Fahrer sei. Das Unternehmen gibt an, basierend auf 5,3 Milliarden gesammelten Fahrkilometern. Dabei ist vor allem der Name Full Self-Driving umstritten: Denn der Elektrohersteller verspricht seit Jahren vollautonomes Fahren der Stufe vier, liefert aber weiterhin nur ein System der Stufe zwei, das ständige Aufmerksamkeit erfordert.
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Zusammenfassung
- Tesla führt mit FSD-Update 14.1.2 den umstrittenen Mad Max-Modus wieder ein
- Der Modus erlaubt Geschwindigkeiten bis zu 137 km/h und aggressivere Spurwechsel
- Tesla-KI-Chef rechtfertigt den Modus für verspätete Fahrten zum Flughafen
- Tester beobachteten Überschreitungen der Tempolimits und Missachtung von Stoppschildern
- Das Timing ist brisant, da die NHTSA aktuell 58 FSD-Verstöße untersucht
- Tesla behauptet, FSD sei trotz der Kontroversen sicherer als menschliche Fahrer
- Tesla verspricht seit Jahren vollautonomes Fahren, liefert aber nur Stufe zwei
Siehe auch:
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