Kuriose Strategie: Tesla versteckt Model-Y-Glasdach hinter Stoffbezug
Tesla hat beim neuen Model Y Standard eine kuriose Entscheidung getroffen: Das Glasdach bleibt, Insassen können aufgrund eines Stoffhimmels aber nicht mehr hinausblicken. Das soll Kosten sparen. Doch es steckt wohl auch noch etwas anderes dahinter.
Die Entscheidung wirkt auf den ersten Blick paradox. Das Panorama-Glasdach bleibt bestehen, wird im Standard-Modell aber von innen durch einen durchgehenden Dachhimmel aus Stoff verdeckt. Laut Tesla war diese etwas seltsame Lösung jedoch am günstigsten. Der Grund sei die Produktionseffizienz. Die Entwicklung und Installation eines völlig neuen Metalldachs wären aufwendiger und teurer gewesen. Doch warum hat man dann nicht einfach alles so gelassen, wie beim teureren Modell?
Eine derartige Konstruktion ist nichts völlig Neues in der Automobilbranche. Bereits in den 1990er Jahren verwendeten einige Hersteller ähnliche Ansätze, um Produktionskosten zu senken. Damals ging es jedoch meist um die Vereinheitlichung von Karosserieteilen zwischen verschiedenen Ausstattungslinien. Tesla wendet dieses Prinzip nun auf moderne Elektrofahrzeuge an.
Das Glasdach wird von innen von einem Stoffhimmel verdeckt
Besonders der Verzicht auf das Radio überrascht, da dies zur absoluten Grundausstattung in Autos zählt. Tesla setzt offenbar jedoch darauf, dass Nutzer ihre Smartphones für die Musikwiedergabe verwenden. Die fehlende elektrische Lenksäulenverstellung könnte für größere Fahrer problematisch werden, da die manuelle Einstellung weniger präzise ist.
Die reduzierte Batteriekapazität von 69 kWh lädt zudem langsamer, was trotz kleinerem Akku zu längeren Ladezeiten führt. Während die Premium-Version mit ihrem größeren Akku seltener laden muss, werden Standard-Käufer häufiger Ladestopps einlegen müssen. Das könnte besonders bei Langstreckenfahrten spürbar werden. Während man wartet kann man dann nicht einmal durch das Panoramadach die Wolken am Himmel zählen.
Was haltet ihr von Teslas kurioser Dach-Lösung beim Model Y Standard? Ist das clevere Kostenoptimierung, Marketingstrategie oder beides? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Verstecktes Glasdach als Sparmaßnahme
Tesla hat diese Woche sein neues Model Y Standard vorgestellt. Der recht hohe Preis der Budget-Variante sorgte jedoch für Verwunderung, denn der Hersteller spart bei Ausstattung und Akku drastisch. Bei einer Komponente des Model Y Standard hat Tesla sogar eine besonders überraschende Strategie gewählt, um das Auto günstiger zu machen. So erhält das Modell zwar ein Panorama-Glasdach, aber die Käufer können nicht hinausschauen.Die Entscheidung wirkt auf den ersten Blick paradox. Das Panorama-Glasdach bleibt bestehen, wird im Standard-Modell aber von innen durch einen durchgehenden Dachhimmel aus Stoff verdeckt. Laut Tesla war diese etwas seltsame Lösung jedoch am günstigsten. Der Grund sei die Produktionseffizienz. Die Entwicklung und Installation eines völlig neuen Metalldachs wären aufwendiger und teurer gewesen. Doch warum hat man dann nicht einfach alles so gelassen, wie beim teureren Modell?
Glasqualität und Dämmung reduziert
Zum einen bietet das Dach eine Möglichkeit, mit der sich das teurere Model Y Premium vom Standard-Modell abheben kann. Zum anderen spart Tesla in der Budget-Variante auch beim Material. Wie unter anderem Carscoops berichtet, verwendete der Autobauer beim Model Y Standard nämlich ein Glas ohne reflektierende Beschichtung, das weniger effektiv gegen Infrarotstrahlen schützt.Eine derartige Konstruktion ist nichts völlig Neues in der Automobilbranche. Bereits in den 1990er Jahren verwendeten einige Hersteller ähnliche Ansätze, um Produktionskosten zu senken. Damals ging es jedoch meist um die Vereinheitlichung von Karosserieteilen zwischen verschiedenen Ausstattungslinien. Tesla wendet dieses Prinzip nun auf moderne Elektrofahrzeuge an.
Das Glasdach wird von innen von einem Stoffhimmel verdeckt
Umfangreiche Ausstattungskürzungen
Die Einsparungen beim Tesla Model Y Standard gehen jedoch weit über das Dach hinaus. Gestrichen wurden das Radio, die elektrisch verstellbare Lenksäule, die Autosteer-Funktion, die Sitzheizung für die Fondpassagiere, die adaptiven Scheinwerfer sowie die Anklappfunktion für die Außenspiegel. Hinzu kommen Textil- statt Ledersitzbezüge, eine reduzierte Ambientebeleuchtung, nur noch mechanisch umlegbare Rücksitze, eine einfacher gestaltete Mittelkonsole sowie Standard-Stoßdämpfer für das Fahrwerk.Besonders der Verzicht auf das Radio überrascht, da dies zur absoluten Grundausstattung in Autos zählt. Tesla setzt offenbar jedoch darauf, dass Nutzer ihre Smartphones für die Musikwiedergabe verwenden. Die fehlende elektrische Lenksäulenverstellung könnte für größere Fahrer problematisch werden, da die manuelle Einstellung weniger präzise ist.
Kompromisse bei Leistung
Das neue Tesla Model Y Standard beschleunigt zudem nur noch in 7,2 Sekunden von null auf 100 km/h und schafft eine Reichweite von 534 Kilometern nach WLTP-Standard. Das sind deutliche Einbußen im Vergleich zu der Premium-Variante mit 622 Kilometern Reichweite und 5,6 Sekunden Beschleunigung.Die reduzierte Batteriekapazität von 69 kWh lädt zudem langsamer, was trotz kleinerem Akku zu längeren Ladezeiten führt. Während die Premium-Version mit ihrem größeren Akku seltener laden muss, werden Standard-Käufer häufiger Ladestopps einlegen müssen. Das könnte besonders bei Langstreckenfahrten spürbar werden. Während man wartet kann man dann nicht einmal durch das Panoramadach die Wolken am Himmel zählen.
Was haltet ihr von Teslas kurioser Dach-Lösung beim Model Y Standard? Ist das clevere Kostenoptimierung, Marketingstrategie oder beides? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Tesla Model Y Standard behält Glasdach trotz Verdeckung mit Stoffhimmel
- Entscheidung für verdecktes Glasdach soll Produktionskosten optimieren
- Zusätzlicher Verzicht auf Infrarot-Beschichtung beim Glas
- Glasdach als Unterscheidungsmerkmal zwischen Standard- und Premium-Modell
- Einsparungen bei Akku und Komfortfunktionen reduzieren den Preis weiter
- Standard-Variante bietet nur 534 km Reichweite statt 622 km bei Premium
- Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in 7,2 statt 5,6 Sekunden
- Weitere Ausstattungsmerkmale wie Radio und Sitzheizung hinten entfallen
Siehe auch:
- Tesla überfordert: Optimus ist zu komplex - Produktion mehr als halbiert
- Tesla FSD-Unfälle: Millionen Autos könnten zurückgerufen werden
- Model 3 & Y Standard: Tesla spart Ausstattung & Akku, nicht beim Preis
- Schock für Tesla: Kalifornien droht mit Entzug von Versicherungslizenz
- 1-Billion-$-Gehalt für Musk: Tesla-Investoren gehen auf die Barrikaden
Thema:
Teslas Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Tesla
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
- Tesla Crash Lab: So verbessert Tesla die Sicherheit seiner Fahrzeuge
- Einblicke in die neue Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg
- Tesla zeigt, wie man aus Model 3-Teilen Beatmungsgeräte herstellt
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Samsung Health: Nutzer müssen Daten für KI freigeben, sonst Löschung
- GDID: Microsoft bestätigt nicht deaktivierbare Windows-Gerätekennung
- FritzSmart und Repeater: Firmware-Updates für 4 Geräte stehen bereit
- Schweizer Armee verbannt Microsoft für deutsche OpenDesk-Lösung
- Long March 10B: China landet erstmals Raketenstufe auf dem Meer
- Nur heute: 13 Weekend-Deals bei Media Markt & Saturn, die sich lohnen
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!




Alle Kommentare zu dieser News anzeigen