Speicher ausverkauft: größter Hersteller für 2026 schon voll gebucht
Der größte Speicherhersteller der Welt SK Hynix hat seine gesamten Produktionskapazitäten für das kommende Jahr verkauft - auch bei Arbeits- und NAND-Speicher. Die koreanische Firma profitiert vom "Speicher-Superzyklus", der aktuell die Preise in die Höhe treibt.
Die vorhandenen Lagerbestände im Bereich des Arbeitsspeichers (DRAM) sind nach Angaben von SK Hynix derzeit kaum noch vorhanden. Für das nächste Jahr habe man bereits sämtliche Kapazitäten bei DRAM, NAND-Flash und High-Bandwidth-Memory (HBM) für KI-Anwendungen komplett verkauft. Selbst bei konventionellem Speicher würden die Kunden also in großem Stil bereits jetzt die Kapazitäten für 2026 ausbuchen.
Aktuell ist SK Hynix mit Marktanteilen jenseits der 50-Prozent-Marke der führende HBM-Lieferant und will auch weiterhin extrem aggressiv in den Ausbau seiner Kapazitäten für den äußerst einträglichen KI-Speicher investieren. Hintergrund sind Verträge mit Firmen wie OpenAI, wobei es vor allem um den Aufbau gigantischer Rechenzentren für die Erledigung von KI-Berechnungen geht. Allein OpenAI will mit "Stargate" ein Netz aus Rechenzentren für rund 500 Milliarden Dollar aufbauen, für die SK Hynix den Speicher liefern soll.
Die Speichertypen für die Verwendung in PCs, Smartphones, Tablets und diversen anderen Geräten aus dem Bereich der klassischen IT und Consumer Electronics geraten im Zuge des KI-Booms komplett unter die Räder. Marktbeobachter meldeten erst Anfang August, dass Samsung und SK Hynix aufgrund der weiterhin hohen Nachfrage rund um DRAM- und NAND-Speicher bei massiv reduzierten Kapazitäten begonnen haben, die Preise um jeweils 30 bis 40 Prozent anzuheben. In den kommenden Monaten und Jahren dürfte es nur noch weiter nach oben gehen.
Siehe auch:
SK Hynix meldet Rekordzahlen
Im Zuge der Bekanntgabe seiner jüngsten Geschäftszahlen hat SK Hynix verlauten lassen, dass man nicht nur neue Rekordgewinne verzeichnet, sondern auch schon sämtliche Fertigungskapazitäten für alle von dem Unternehmen produzierten Speicherkapazitäten komplett ausgebucht sind. Für die Endkunden ist dies ein weiteres Zeichen für einen massiven Anstieg der Preise aufgrund der Nachfrage aus der KI-Branche.Die vorhandenen Lagerbestände im Bereich des Arbeitsspeichers (DRAM) sind nach Angaben von SK Hynix derzeit kaum noch vorhanden. Für das nächste Jahr habe man bereits sämtliche Kapazitäten bei DRAM, NAND-Flash und High-Bandwidth-Memory (HBM) für KI-Anwendungen komplett verkauft. Selbst bei konventionellem Speicher würden die Kunden also in großem Stil bereits jetzt die Kapazitäten für 2026 ausbuchen.
DRAM- & Flash-Produktion stagniert, Nachfrage enorm
SK Hynix hatte die Kapazitäten für die Fertigung von Flash-Chips und DDR5-Speicher zuletzt nicht weiter ausgebaut, weil man alle Investitionen uneingeschränkt auf den HBM-Markt und die mit Milliardensummen agierenden KI-Anbieter ausgerichtet hat. Die Produktion von DDR4-RAM hat SK Hynix schon im letzten Jahr zugunsten von neuen HBM-Kapazitäten vollständig eingestellt. Aktuell treibt die Nachfrage rund um DDR5-RAM für Server die Preise zusätzlich nach oben, hieß es.Aktuell ist SK Hynix mit Marktanteilen jenseits der 50-Prozent-Marke der führende HBM-Lieferant und will auch weiterhin extrem aggressiv in den Ausbau seiner Kapazitäten für den äußerst einträglichen KI-Speicher investieren. Hintergrund sind Verträge mit Firmen wie OpenAI, wobei es vor allem um den Aufbau gigantischer Rechenzentren für die Erledigung von KI-Berechnungen geht. Allein OpenAI will mit "Stargate" ein Netz aus Rechenzentren für rund 500 Milliarden Dollar aufbauen, für die SK Hynix den Speicher liefern soll.
Die Speichertypen für die Verwendung in PCs, Smartphones, Tablets und diversen anderen Geräten aus dem Bereich der klassischen IT und Consumer Electronics geraten im Zuge des KI-Booms komplett unter die Räder. Marktbeobachter meldeten erst Anfang August, dass Samsung und SK Hynix aufgrund der weiterhin hohen Nachfrage rund um DRAM- und NAND-Speicher bei massiv reduzierten Kapazitäten begonnen haben, die Preise um jeweils 30 bis 40 Prozent anzuheben. In den kommenden Monaten und Jahren dürfte es nur noch weiter nach oben gehen.
Zusammenfassung
- SK Hynix hat sämtliche Speicher-Produktionskapazitäten für 2026 verkauft
- Rekordgewinne durch den aktuellen 'Speicher-Superzyklus' und steigende Preise
- Lagerbestände von DRAM sind fast erschöpft und Kapazitäten komplett ausgebucht
- Investitionen fokussieren sich auf HBM-Markt statt auf Flash-Chips und DDR5
- Mit über 50 Prozent Marktanteil ist SK Hynix führender HBM-Lieferant
- Große KI-Projekte wie OpenAIs 'Stargate' treiben die hohe Nachfrage an
- Preise für klassische IT-Speicher steigen um 30 bis 40 Prozent bei reduzierter Fertigung
Siehe auch:
- Shiitake statt Silizium: Pilze als Speicherchips schmecken der Forschung
- iPhone 18 soll angeblich 50 Prozent mehr Arbeitsspeicher bekommen
- Xiaomi schlägt Alarm: Speicherkosten treiben Smartphone-Preise hoch
- Preise gehen hoch: iPhone 18 wegen A20-Chip & Speicher wohl teurer
- KI-Rechenzentren lösen weltweite Speicherchip-Krise aus
Thema:
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