Tesla weicht abstürzendem Flugzeug aus, hat aber nichts mit FSD zu tun
Ein Militärflugzeug führt quer über einer Straße eine gefährliche Notlandung aus, ein Tesla weicht aus - doch wer war am Steuer? Tesla-Fans feiern das Full Self-Driving (FSD)-System als Lebensretter, aber der Fahrer selbst widerspricht dieser Darstellung.
Tesla-Enthusiasten griffen das ursprünglich auf TikTok veröffentlichte Video auf und verbreiteten es mit der Behauptung, das Full Self-Driving (FSD) System sei für das lebensrettende Manöver verantwortlich gewesen. Selbst Elon Musks Mutter teilte das Video mit entsprechenden Lobeshymnen. Die Wahrheit sieht jedoch anders aus: Matthew Topchian, der Fahrer des Tesla, stellte laut Electrek auf TikTok klar, dass er manuell gefahren sei: "Ich fuhr manuell, das FSD ist wirklich gut, aber es hätte das Flugzeug absolut erwischt."
Die Probleme hinsichtlich Wahrnehmung und Realität beginnen bereits beim Namen: "Full Self Driving" ist bereits irreführend, da es sich um ein Level-2-System handelt, das erfordert, dass der Fahrer jederzeit vollständig aufmerksam ist und in Szenarien eingreifen kann, in denen das System nicht funktioniert oder einen Fehler begeht. Von "vollständig selbstständig" kann also keine Rede sein.
Die Verbreitung falscher Informationen über die FSD-Fähigkeiten ist alles andere als ungewöhnlich. Tesla-Fans teilen regelmäßig Videos, in denen sie fälschlicherweise den Assistenzsystemen Verdienste für Unfallvermeidungen zuschreiben. Das kann dazu führen, dass andere Fahrer übermäßiges Vertrauen in die Technologie entwickeln und ihre Aufmerksamkeit vernachlässigen.
Was haltet ihr von der Verbreitung solcher Falschinformationen über Fahrassistenzsysteme? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Siehe auch:
Tesla-Fans übertreiben Fähigkeiten der FSD-Technologie
Ein spektakuläres Dashcam-Video aus Oklahoma sorgt derzeit für Aufsehen: Am 23. Oktober musste ein Militärflugzeug des Typs OA-1K Skyraider II nach einem Triebwerksausfall notlanden. Dabei flog das Propellerflugzeug extrem niedrig über eine Landstraße und verfehlte mehrere Fahrzeuge nur knapp. Ein Tesla-Fahrer konnte durch ein geschicktes Ausweichmanöver einen Zusammenstoß vermeiden - das Fahrzeug schwenkte nach links aus und kehrte dann auf seine Fahrspur zurück.Tesla-Enthusiasten griffen das ursprünglich auf TikTok veröffentlichte Video auf und verbreiteten es mit der Behauptung, das Full Self-Driving (FSD) System sei für das lebensrettende Manöver verantwortlich gewesen. Selbst Elon Musks Mutter teilte das Video mit entsprechenden Lobeshymnen. Die Wahrheit sieht jedoch anders aus: Matthew Topchian, der Fahrer des Tesla, stellte laut Electrek auf TikTok klar, dass er manuell gefahren sei: "Ich fuhr manuell, das FSD ist wirklich gut, aber es hätte das Flugzeug absolut erwischt."
@mtopchian1 That plane looks a bit low to me #plane #crash #planecrash #nationalguard #okc ♬ Sybau - KCK Mixes
Die Verbreitung falscher Informationen über die FSD-Fähigkeiten ist alles andere als ungewöhnlich. Tesla-Fans teilen regelmäßig Videos, in denen sie fälschlicherweise den Assistenzsystemen Verdienste für Unfallvermeidungen zuschreiben. Das kann dazu führen, dass andere Fahrer übermäßiges Vertrauen in die Technologie entwickeln und ihre Aufmerksamkeit vernachlässigen.
Beteiligtes Flugzeug
Die OA-1K Skyraider II ist eine zweisitzige Turboprop-Maschine, die hauptsächlich für Aufklärungs- und leichte Angriffsmissionen entwickelt wurde. Das Flugzeug erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 520 Kilometern pro Stunde und wird von verschiedenen Luftstreitkräften weltweit eingesetzt. Der Triebwerksausfall, der zu dem Absturz in Oklahoma führte, ist ein seltenes, aber bekanntes Risiko bei einmotorigen Flugzeugen.Was haltet ihr von der Verbreitung solcher Falschinformationen über Fahrassistenzsysteme? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Tesla-Fahrzeug wich in Oklahoma einem notlandenden Militärflugzeug aus
- Tesla-Fans behaupteten fälschlicherweise, das FSD-System habe reagiert
- Der tatsächliche Fahrer Matthew Topchian stellte klar, dass er manuell fuhr
- Full Self-Driving ist irreführenderweise benannt und nur ein Level-2-System
- Falschinformationen über FSD-Fähigkeiten werden regelmäßig verbreitet
- Der Vorfall mit der OA-1K Skyraider II ereignete sich am 23. Oktober
- Solche Fehldarstellungen können zu übermäßigem Vertrauen in die Technik führen
Siehe auch:
- Tesla startet 'Rückruf': Beim Cybertruck leuchten die Lampen zu hell
- Tesla trollt US-Behörden, startet den rücksichtslosen Mad Max-Modus
- Kuriose Strategie: Tesla versteckt Model-Y-Glasdach hinter Stoffbezug
- Tesla überfordert: Optimus ist zu komplex - Produktion mehr als halbiert
- Tesla FSD-Unfälle: Millionen Autos könnten zurückgerufen werden
Themen:
Teslas Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Tesla
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
- Tesla Crash Lab: So verbessert Tesla die Sicherheit seiner Fahrzeuge
- Einblicke in die neue Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg
- Tesla zeigt, wie man aus Model 3-Teilen Beatmungsgeräte herstellt
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Nur für 3 Stunden: Riesiger 85" Mini-LED-TV bei Media Markt im Angebot
- Zero Trust: Windows Server startet verschlüsselte Namensauflösung
- Nvidia GPU RTX Pro 6000: Preis steigt um krasse 55 Prozent
- Google Earth: Flugsimulator jetzt kostenlos im Browser nutzbar
- iPhone Fold Ultra im Hands-on-Video: Alle Details im Überblick
- Tesla-Autopilot: Fahrer hebeln Sicherheitssystem mit 8-€-Gadget aus
- Spiele bis zu 95 % schneller laden: Riesiger Boost für AMD-GPUs ist da
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen