Musk greift US-Regierung an:
"Minister will die NASA zerstören"
Der Unternehmer Elon Musk liefert sich erneut einen öffentlichen Schlagabtausch mit der Trump-Regierung. Diesmal griff er den US-Verkehrsminister und kommissarischen NASA-Administrator Sean Duffy scharf an.
Bereits am Montag hatte Duffy gegenüber CNBC erklärt, SpaceX liege mit seinem Projekt zur Rückkehr der USA zum Mond "hinter dem Zeitplan". Zugleich deutete er an, dass er auch Verträge mit Wettbewerbern wie Jeff Bezos' Blue Origin prüfen werde. "Wir werden nicht auf ein einzelnes Unternehmen warten", sagte Duffy. "Wir werden dieses Projekt vorantreiben und das zweite Wettrennen ins All gegen die Chinesen gewinnen. Zurück zum Mond, Basislager aufbauen."
Musk konterte scharf: "Die Person, die für das US-Weltraumprogramm verantwortlich ist, kann keine zweistellige IQ-Zahl haben", schrieb er in Reaktion auf einen Nutzer, der Duffy kritisierte. Anschließend startete Musk eine Umfrage: "Soll jemand, dessen größte Leistung das Klettern auf Bäume ist, das US-Weltraumprogramm leiten?" - eine offensichtliche Anspielung auf Duffys frühere Karriere als Wettkampfkletterer.
SpaceX hatte 2021 den NASA-Vertrag gegenüber Blue Origin gewonnen, während Bezos' Unternehmen ebenfalls Technologien für das Artemis-Programm entwickelt. Die Missionen haben bereits mehrere Verzögerungen erfahren: Der erste bemannte Artemis-Start ist nun für 2026 angesetzt, die nächste Mission für 2027.
Siehe auch:
"Baumkletterer" leitet Raumfahrt
Anlass sind Duffys jüngste Äußerungen, nach denen SpaceX angeblich im Rückstand mit seinen Verpflichtungen steht, US-Astronauten zum Mond zu bringen. So reagierte Musk auf einen Bericht des Wall Street Journal, wonach Duffy für eine Eingliederung der NASA in das Verkehrsministerium plädiere. Auf der Plattform X, die Musk selbst besitzt, ging er scharf auf Duffy los: Er bezeichnete ihn mehrfach als "Sean Dummy" und warf ihm vor, die NASA "zerstören" zu wollen.Bereits am Montag hatte Duffy gegenüber CNBC erklärt, SpaceX liege mit seinem Projekt zur Rückkehr der USA zum Mond "hinter dem Zeitplan". Zugleich deutete er an, dass er auch Verträge mit Wettbewerbern wie Jeff Bezos' Blue Origin prüfen werde. "Wir werden nicht auf ein einzelnes Unternehmen warten", sagte Duffy. "Wir werden dieses Projekt vorantreiben und das zweite Wettrennen ins All gegen die Chinesen gewinnen. Zurück zum Mond, Basislager aufbauen."
Musk konterte scharf: "Die Person, die für das US-Weltraumprogramm verantwortlich ist, kann keine zweistellige IQ-Zahl haben", schrieb er in Reaktion auf einen Nutzer, der Duffy kritisierte. Anschließend startete Musk eine Umfrage: "Soll jemand, dessen größte Leistung das Klettern auf Bäume ist, das US-Weltraumprogramm leiten?" - eine offensichtliche Anspielung auf Duffys frühere Karriere als Wettkampfkletterer.
Streit um Artemis
Weiterhin teilte Musk einen Beitrag, der Jared Isaacman verteidigte, dessen Nominierung zum NASA-Chef im Mai zurückgezogen wurde. Isaacman, ein Fintech-Milliardär und enger Vertrauter Musks, gilt als besonders qualifiziert für die Leitung der Raumfahrtbehörde. Kritiker der damaligen Entscheidung werteten den Rückzug als politischen Schachzug Trumps, um Distanz zu Musk und dessen DOGE-Aktivitäten zu schaffen.SpaceX hatte 2021 den NASA-Vertrag gegenüber Blue Origin gewonnen, während Bezos' Unternehmen ebenfalls Technologien für das Artemis-Programm entwickelt. Die Missionen haben bereits mehrere Verzögerungen erfahren: Der erste bemannte Artemis-Start ist nun für 2026 angesetzt, die nächste Mission für 2027.
Zusammenfassung
- Elon Musk attackiert US-Verkehrsminister Sean Duffy auf X heftig
- Duffy kritisierte SpaceX wegen angeblicher Verzögerungen beim Mondprogramm
- Musk bezeichnet Duffy als 'Sean Dummy' und wirft ihm Zerstörung der NASA vor
- Verkehrsminister erwägt alternative Verträge mit Wettbewerbern wie Blue Origin
- Musks Umfrage stellt Duffys Qualifikation für das Weltraumprogramm infrage
- Milliardär Isaacmans Nominierung zum NASA-Chef wurde im Mai zurückgezogen
- Artemis-Missionen verzögern sich: erste bemannte Mondmission für 2026 geplant
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