Samsung Galaxy XR: Antwort auf Apple Vision Pro startet - für die Hälfte
Nach jahrelangen Gerüchten haben Samsung und Google das Galaxy XR "Extended Reality Headset" auf Basis eines starken Qualcomm-SoCs vorgestellt, mit dem praktisch alle Android-Apps in einer Mixed-Reality-Umgebung genutzt werden können.
Äußerlich erinnert das Design des Samsung Galaxy XR durchaus stark an das Apple Vision Pro, doch steckt hier unter der Haube ein Snapdragon XR2+ Gen 2 Chip, das vom Zulieferer Qualcomm stammt, der über Jahre zusammen mit Google und Samsung an der Entwicklung des Headsets beteiligt war.
Im Grunde ähnelt das Galaxy XR stark dem Vision Pro
Konkret bietet das Micro-OLED-Display des Galaxy XR eine Auflösung von 3840 x 3552 Pixeln und deckt 96 Prozent des DCI-P3-Farbspektrums ab. Die maximale Bildwiederholrate fällt mit 90 Hertz geringer aus als beim Apple-Headset, wo bis zu 120 Hertz möglich sind. Allerdings ist die Auflösung bei dem Modell von Samsung deutlich höher.
Kameras innen und außen für das Tracking
Mit den außenliegenden Kameras wird außerdem die Erstellung von 3D-Fotos und -Videos ermöglicht, während sie auch für das Hand-Tracking und die Gestensteuerung verwendet werden können. Weiterhin kann das Galaxy XR Headset mit separaten Controllern gesteuert werden und es gibt die Option, das Headset mit dem PC zu verbinden und per Maus und Tastatur zu steuern, während man den Desktop nutzt. Damit könnte das Headset auch für Gaming-Fans und Anwendungen auf dem PC interessant werden.
Externes Akkupack erlaubt bis zu 2 Stunden reguläre Nutzung
Samsung bietet optional angepasste Linsen für Brillenträger an. Das Galaxy XR unterstützt WiFi 7, Bluetooth 5.4 und ist im Vergleich zum Apple Vision Pro selbst mit einer Stirnpolsterung deutlich leichter - es wiegt nur 545 Gramm, während das Apple-Headset auf mindestens 750 Gramm kommt.
Wer will, kann auf dem Galaxy XR Headset auch mehrere Apps in separaten Fenstern auf einer virtuellen Oberfläche anzeigen lassen. Für den Medienkonsum werden einige Apps in angepasster Form angeboten, darunter jene von HBO Max, Amazons Anime-Streamingdienst Crunchyroll und Peacock. Hinzu kommen Apps von Sport-Streamingdiensten wie der US-Baseballliga und Fox Sports, die mit Multi-View-Support aufwarten.
Was Samsung bei der Vermarktung des Galaxy XR Headsets nicht an die große Glocke hängt, sind die Zubehörpreise. Sowohl die drahtlosen externen Controller als auch das nicht im Lieferumfang enthaltene Transport-Case für das Headset kosten jeweils sportliche 250 Dollar, wodurch man letztlich nach den 1799 US-Dollar für das Headset selbst insgesamt fast 2300 Dollar für das Gesamtpaket zahlen müsste. Wann und zu welchen Preisen das Samsung Galaxy XR auch in Deutschland starten könnte, ist derzeit noch unklar. Internen Quellen zufolge will Samsung zunächst die Resonanz der Märkte in den USA und Südkorea abwarten.
Siehe auch:
Deutlich höhere Auflösung
Das Samsung Galaxy XR Headset war in der letzten Woche vollumfänglich geleakt, wodurch bereits bekannt war, dass das Gerät mit Micro-OLED-Displays mit 4K-Auflösung und insgesamt 29 Millionen Pixeln ausgerüstet sein würde. Zunächst wird das Gerät allerdings nur in den USA und Südkorea angeboten, wo dafür mit 1800 US-Dollar nur etwas mehr als die Hälfte dessen zu zahlen ist, was man für das Apple Vision Pro auf den Tisch legen muss.Äußerlich erinnert das Design des Samsung Galaxy XR durchaus stark an das Apple Vision Pro, doch steckt hier unter der Haube ein Snapdragon XR2+ Gen 2 Chip, das vom Zulieferer Qualcomm stammt, der über Jahre zusammen mit Google und Samsung an der Entwicklung des Headsets beteiligt war.
Im Grunde ähnelt das Galaxy XR stark dem Vision Pro
Konkret bietet das Micro-OLED-Display des Galaxy XR eine Auflösung von 3840 x 3552 Pixeln und deckt 96 Prozent des DCI-P3-Farbspektrums ab. Die maximale Bildwiederholrate fällt mit 90 Hertz geringer aus als beim Apple-Headset, wo bis zu 120 Hertz möglich sind. Allerdings ist die Auflösung bei dem Modell von Samsung deutlich höher.
Viele Kameras für Umgebungs-, Hand- & Augen-Tracking
Samsung rüstet sein Headset außerdem mit zwei hochauflösenden Pass-Through-Kameras aus, die Aufnahmen der Umgebung bei Bedarf auf das Display im Inneren bringen. Hinzu kommen sechs weitere externe Kameras, mit denen Objekte vor dem Gerät getrackt werden. Obendrein gibt es zwei Sensoren für das Augen-Tracking. Interessant ist auch, dass die internen Kameras verwendet werden können, um sich sicher bei Apps per Iris-Erkennung anzumelden.
Kameras innen und außen für das Tracking
Mit den außenliegenden Kameras wird außerdem die Erstellung von 3D-Fotos und -Videos ermöglicht, während sie auch für das Hand-Tracking und die Gestensteuerung verwendet werden können. Weiterhin kann das Galaxy XR Headset mit separaten Controllern gesteuert werden und es gibt die Option, das Headset mit dem PC zu verbinden und per Maus und Tastatur zu steuern, während man den Desktop nutzt. Damit könnte das Headset auch für Gaming-Fans und Anwendungen auf dem PC interessant werden.
Zwei Stunden Laufzeit bei normaler Nutzung
Zur weiteren Ausstattung gehören zwei Dolby-Atmos-fähige Lautsprecher und sechs eingebaute Mikrofone. Eine sonderlich lange Akkulaufzeit bietet das Galaxy XR unterdessen nicht. Jede Ladung des in einem externen Gehäuse untergebrachten Akkus soll für rund zwei Stunden "allgemeiner Nutzung" ausreichen, während bis zu 2,5 Stunden Videowiedergabe möglich sein sollen.
Externes Akkupack erlaubt bis zu 2 Stunden reguläre Nutzung
Samsung bietet optional angepasste Linsen für Brillenträger an. Das Galaxy XR unterstützt WiFi 7, Bluetooth 5.4 und ist im Vergleich zum Apple Vision Pro selbst mit einer Stirnpolsterung deutlich leichter - es wiegt nur 545 Gramm, während das Apple-Headset auf mindestens 750 Gramm kommt.
Alle Android-Apps auch auf dem XR-Headset nutzbar
In Sachen App-Unterstützung ist das Galaxy XR deutlich offener als Apples Konkurrenzprodukt. Google stellt das hier verwendete Android-Betriebssystem zur Verfügung, bei dem man erneut stark auf den KI-Assistenten Gemini setzt. Allerdings sollen praktisch alle Apps aus dem Google Play Store auch auf dem Galaxy XR Headset genutzt werden können, wobei Google einige Apps für die Verwendung auf dem MR-Headset angepasst hat.Wer will, kann auf dem Galaxy XR Headset auch mehrere Apps in separaten Fenstern auf einer virtuellen Oberfläche anzeigen lassen. Für den Medienkonsum werden einige Apps in angepasster Form angeboten, darunter jene von HBO Max, Amazons Anime-Streamingdienst Crunchyroll und Peacock. Hinzu kommen Apps von Sport-Streamingdiensten wie der US-Baseballliga und Fox Sports, die mit Multi-View-Support aufwarten.
Was Samsung bei der Vermarktung des Galaxy XR Headsets nicht an die große Glocke hängt, sind die Zubehörpreise. Sowohl die drahtlosen externen Controller als auch das nicht im Lieferumfang enthaltene Transport-Case für das Headset kosten jeweils sportliche 250 Dollar, wodurch man letztlich nach den 1799 US-Dollar für das Headset selbst insgesamt fast 2300 Dollar für das Gesamtpaket zahlen müsste. Wann und zu welchen Preisen das Samsung Galaxy XR auch in Deutschland starten könnte, ist derzeit noch unklar. Internen Quellen zufolge will Samsung zunächst die Resonanz der Märkte in den USA und Südkorea abwarten.
Zusammenfassung
- Samsung Galaxy XR kommt für 1800 US-Dollar und kostet nur halb so viel wie Apple Vision Pro
- Micro-OLED-Display mit 4K-Auflösung und insgesamt 29 Millionen Pixeln verbaut
- Starker Qualcomm Snapdragon XR2+ Gen 2 Chip bildet das technische Herzstück
- Headset wiegt nur 545 Gramm und ist deutlich leichter als Apples Konkurrenz
- Akkulaufzeit von etwa zwei Stunden für allgemeine Nutzung reicht nicht lange
- Praktisch alle Android-Apps aus dem Google Play Store sind mit dem Headset nutzbar
- Zunächst nur in USA und Südkorea erhältlich, Deutschland-Start noch unklar
Siehe auch:
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