Apples großer Flop: Weitere Arbeit an der Vision Pro wurde gestoppt
Apple zieht sich offenbar weitgehend aus der Weiterentwicklung seiner Mixed-Reality-Brille Vision Pro zurück. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen konnte auch die überarbeitete Version mit M5-Chip das Interesse der Verbraucher nicht neu entfachen.
Trotz Verbesserungen wie einer Bildwiederholrate von 120 Hertz, einer leicht gesteigerten Grafikleistung und einer um rund 30 Minuten verlängerten Akkulaufzeit blieb die Nachfrage verhalten. Der hohe Verkaufspreis von 3.499 Dollar (etwa 3200 Euro) gilt weiterhin als zentrale Hürde.
Kritik an der Vision Pro gab es bereits seit ihrer Markteinführung. Neben den Kosten bemängelten viele Nutzer vor allem das Gewicht des Geräts von über 600 Gramm, das auch mit optimierter Gewichtsverteilung längere Nutzung erschwert. Brancheninsider berichten zudem von ungewöhnlich hohen Rückgabequoten, die deutlich über denen anderer Apple-Produkte liegen sollen.
Infolge der schwachen Verkaufszahlen hat Apple nun offenbar die Arbeit an der Vision-Pro-Reihe gestoppt. Teile des Entwicklerteams wurden intern neu zugeteilt. Einige Mitarbeiter arbeiten inzwischen an der Weiterentwicklung des Sprachassistenten Siri. Die Leitung dieses Bereichs hatte bereits im März 2025 der frühere Vision-Pro-Chef Mike Rockwell übernommen.
Stattdessen richtet das Unternehmen seinen Fokus verstärkt auf intelligente Brillen. Diese sollen perspektivisch auch Augmented-Reality-Funktionen bieten, zunächst jedoch eher einfachen Smart Glasses ähneln, die ohne integriertes Display auskommen und auf Künstliche Intelligenz setzen. Die für die Vision Pro entwickelte Technologie gilt derzeit als zu energieintensiv, um in kompakteren Geräten eingesetzt zu werden.
Siehe auch:
Verkauf geht weiter
Das Gerät bleibt zwar weiterhin im Verkauf, konkrete Pläne für ein Nachfolgemodell gibt es derzeit jedoch nicht, berichtet das US-Magazin MacRumors unter Berufung auf informierte Kreise. Im Oktober 2025 hatte Apple die Vision Pro technisch aktualisiert. Neben dem leistungsstärkeren M5-Prozessor erhielt das Headset ein verbessertes Kopfband, das den Tragekomfort erhöhen sollte. Weitere Hardware-Neuerungen blieben allerdings aus.Trotz Verbesserungen wie einer Bildwiederholrate von 120 Hertz, einer leicht gesteigerten Grafikleistung und einer um rund 30 Minuten verlängerten Akkulaufzeit blieb die Nachfrage verhalten. Der hohe Verkaufspreis von 3.499 Dollar (etwa 3200 Euro) gilt weiterhin als zentrale Hürde.
Kritik an der Vision Pro gab es bereits seit ihrer Markteinführung. Neben den Kosten bemängelten viele Nutzer vor allem das Gewicht des Geräts von über 600 Gramm, das auch mit optimierter Gewichtsverteilung längere Nutzung erschwert. Brancheninsider berichten zudem von ungewöhnlich hohen Rückgabequoten, die deutlich über denen anderer Apple-Produkte liegen sollen.
Infolge der schwachen Verkaufszahlen hat Apple nun offenbar die Arbeit an der Vision-Pro-Reihe gestoppt. Teile des Entwicklerteams wurden intern neu zugeteilt. Einige Mitarbeiter arbeiten inzwischen an der Weiterentwicklung des Sprachassistenten Siri. Die Leitung dieses Bereichs hatte bereits im März 2025 der frühere Vision-Pro-Chef Mike Rockwell übernommen.
Jetzt lieber Brillen
Gerüchte über eine günstigere und leichtere Variante unter dem Namen "Vision Air" hatten für Spekulationen über einen Ausbau des Produktbereichs gesorgt. Dieses Projekt wurde jedoch wohl bereits 2025 eingestellt. Eine Rückkehr zur Vision-Pro-Produktlinie erscheint nur dann denkbar, wenn Apple zukünftig eine deutlich preiswertere und komfortablere Lösung realisieren kann.Stattdessen richtet das Unternehmen seinen Fokus verstärkt auf intelligente Brillen. Diese sollen perspektivisch auch Augmented-Reality-Funktionen bieten, zunächst jedoch eher einfachen Smart Glasses ähneln, die ohne integriertes Display auskommen und auf Künstliche Intelligenz setzen. Die für die Vision Pro entwickelte Technologie gilt derzeit als zu energieintensiv, um in kompakteren Geräten eingesetzt zu werden.
Zusammenfassung
- Apple stoppt Entwicklung der Vision Pro nach mangelndem Verbraucherinteresse
- M5-Chip-Auffrischung im Oktober 2025 konnte Nachfrage nicht steigern
- Verkaufspreis von 3499 Dollar bleibt zentrale Hürde für potenzielle Käufer
- Hoher Preis und hohes Gewicht sorgten für anhaltende Kritik seit Markteinführung
- Apple verteilt Vision-Pro-Team neu - Mitarbeiter arbeiten nun an Siri weiter
- Mike Rockwell leitet seit März 2025 die Siri-Entwicklung bei Apple
- Projekt Vision Air wurde laut Berichten bereits 2025 eingestellt
- Apple fokussiert sich nun auf intelligente Brillen mit KI und ohne Display
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