Model 3 & Y Standard: Tesla spart Ausstattung & Akku, nicht beim Preis
Tesla hat die vor rund einem Jahr von Konzernchef Elon Musk angekündigten "günstigeren Modelle" vorgestellt. Im Grunde handelt es sich aber nur um neue Varianten des Model 3 und Model Y, bei denen man die Ausstattung grob zurechtgestutzt hat.
Weil die US-Regierung die bisher üblichen Steuervergünstigungen erwartungsgemäß auslaufen ließ, muss Tesla dennoch zumindest theoretisch seine Preise drücken, um weiter attraktive Fahrzeuge zu bieten. Mit den neuen "Standard"-Varianten des Model 3 und Model Y versucht man dies nun, auch wenn diese mit 36.990 bzw. 39.990 US-Dollar Grundpreis für die Endkunden in den USA trotz schlechterer Ausstattung noch immer 2000 Dollar mehr kosten - weil die Steuernachlässe weggefallen sind.
Tesla Model 3 Standard: Hersteller ...
... speckt optisch deutlich ab
Seit gestern Abend sind die neuen "Standard"-Versionen des Model 3 und Model Y im Konfigurator in den USA verfügbar. Um die Einstiegspreise zu drücken, verzichtet Tesla bei diesen Versionen auf die größeren Felgen und verbaut nur 18-Zoll-Räder, entfernt die zusätzliche Leuchtleiste am Heck, reduziert die Zahl der Lautsprecher im Inneren, streicht die Ambientebeleuchtung, verbaut eine abgeänderte Innenablage, streicht den Bildschirm für die Rückbank und bietet nur noch Grau als Farbe ohne Zuzahlung an.
Auch im Inneren verzichtet Tesla beim ...
... Model 3 Standard auf einige Details
Die wohl wichtigste Änderung dürfte aber die Verwendung eines kleineren Akkus mit nur noch 69 Kilowattstunden Kapazität sein, was Reichweite und Beschleunigung reduziert. Die Ladegeschwindigkeit beim Supercharging wird aufgrund des kleineren Akkus ebenfalls leicht gesenkt. Bei den Fahrerassistenzsystemen steht zwar das sogenannte "Full Self-Driving (Supervised)" (FSD) zur Verfügung, aber die Unterstützung für die automatische Spurzentrierung fällt weg.
Tesla hat mit den neuen, günstigeren Standardvarianten des Model 3 und Model Y zwar tatsächlich seine bisher günstigsten Modelle eingeführt, wenn man den "Tax Credit" aus dem von der Biden-Regierung in den USA Gesetz zur Reduktion der Inflation außen vor lässt. Letztlich dürfte das Unternehmen aber ohnehin kaum Interesse haben, die Fahrzeuge in diesen Ausstattungsvarianten überhaupt zu verkaufen, schließlich verdient man mit den teureren Modellen deutlich mehr.
Siehe auch:
Rotstift angesetzt
Eigentlich wollte Tesla schon seit Jahren ein neues "Model 2" auf den Markt bringen, das mit einem Einstiegspreis von weniger als 25.000 Dollar zu einem der attraktivsten Elektroautos in westlichen Märkten geworden wäre. Musk wollte das Aus für dieses Vorhaben zwar zunächst nicht bestätigen, doch wurde das "Model 2" überraschend abgesagt - was auch Musk später zugab.Weil die US-Regierung die bisher üblichen Steuervergünstigungen erwartungsgemäß auslaufen ließ, muss Tesla dennoch zumindest theoretisch seine Preise drücken, um weiter attraktive Fahrzeuge zu bieten. Mit den neuen "Standard"-Varianten des Model 3 und Model Y versucht man dies nun, auch wenn diese mit 36.990 bzw. 39.990 US-Dollar Grundpreis für die Endkunden in den USA trotz schlechterer Ausstattung noch immer 2000 Dollar mehr kosten - weil die Steuernachlässe weggefallen sind.
Tesla Model 3 Standard: Hersteller ...
... speckt optisch deutlich ab
Seit gestern Abend sind die neuen "Standard"-Versionen des Model 3 und Model Y im Konfigurator in den USA verfügbar. Um die Einstiegspreise zu drücken, verzichtet Tesla bei diesen Versionen auf die größeren Felgen und verbaut nur 18-Zoll-Räder, entfernt die zusätzliche Leuchtleiste am Heck, reduziert die Zahl der Lautsprecher im Inneren, streicht die Ambientebeleuchtung, verbaut eine abgeänderte Innenablage, streicht den Bildschirm für die Rückbank und bietet nur noch Grau als Farbe ohne Zuzahlung an.
Auch im Inneren verzichtet Tesla beim ...
... Model 3 Standard auf einige Details
Die wohl wichtigste Änderung dürfte aber die Verwendung eines kleineren Akkus mit nur noch 69 Kilowattstunden Kapazität sein, was Reichweite und Beschleunigung reduziert. Die Ladegeschwindigkeit beim Supercharging wird aufgrund des kleineren Akkus ebenfalls leicht gesenkt. Bei den Fahrerassistenzsystemen steht zwar das sogenannte "Full Self-Driving (Supervised)" (FSD) zur Verfügung, aber die Unterstützung für die automatische Spurzentrierung fällt weg.
Tesla hat mit den neuen, günstigeren Standardvarianten des Model 3 und Model Y zwar tatsächlich seine bisher günstigsten Modelle eingeführt, wenn man den "Tax Credit" aus dem von der Biden-Regierung in den USA Gesetz zur Reduktion der Inflation außen vor lässt. Letztlich dürfte das Unternehmen aber ohnehin kaum Interesse haben, die Fahrzeuge in diesen Ausstattungsvarianten überhaupt zu verkaufen, schließlich verdient man mit den teureren Modellen deutlich mehr.
Zusammenfassung
- Tesla stellt abgespeckte Varianten von Model 3 und Y als günstigere Modelle vor
- Das eigentlich geplante 'Model 2' unter 25.000 Dollar wurde überraschend abgesagt
- Neue 'Standard'-Varianten sollen Preise trotz wegfallender Steuervorteile senken
- Einsparungen durch kleinere Räder, weniger Lautsprecher und reduzierte Ausstattung
- Kleinerer Akku mit 69 kWh führt zu geringerer Reichweite und Ladegeschwindigkeit
- Grundpreise liegen mit 36.990 und 39.990 Dollar weiterhin relativ hoch
- Tesla hat vermutlich wenig Interesse, die günstigeren Varianten zu verkaufen
Siehe auch:
- Tesla wird heute wohl eine günstigere Model Y-Version vorstellen
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