Gemini zieht ein: Bei Google Home ist alles neu, ohne Abo eingeschränkt
Hey Google, alles neu: Google baut seine Home-Welt grundlegend um - und rückt Gemini ins Zentrum. Smarte Lautsprecher, Displays und Kameras erhalten damit ein KI-Upgrade, das weit über bisherige Sprachbefehle hinausgehen soll. Alle Funktionen gibts nur mit Abo.
Ein zentrales Element heißt Ask Home. Diese neue Funktion integriert Sprach- und Texteingaben direkt in die Google-Home-App. Damit lassen sich Geräte nicht nur steuern, sondern auch Abläufe per natürlicher Sprache erstellen. Statt komplizierter Szenarien im Menü genügt ein Satz wie: "Schalte alle Lichter aus, außer in der Küche." Die App übersetzt diese Anweisung automatisch in eine passende Automation - ein Schritt, der vor allem die Einstiegshürde für komplexere Routinen senken soll - und sicher auch den bisherigen Frust mit oft starren Befehlen.
Google Home endlich schlauer? Gemini zieht ein
Mit Gemini Live kommt ein weiteres Feature, das den Umgang natürlicher machen soll. Nutzer können damit Gespräche ohne ständiges Hotword führen, die Interaktion pausieren oder auch unterbrechen. Das Ziel: Der Assistent wirkt weniger wie eine Maschine, die einzelne Befehle abarbeitet, und mehr wie ein Dialogpartner, der sich flexibel in den Gesprächsfluss einfügt. Gerade für Beratung, Recherche oder längerfristige Abfragen eröffnet das neue Möglichkeiten, so die Entwickler.
Beispiele für die neuen "smarten" Sprachfähigkeiten in Google Home
Ein weiteres wichtiges Detail, dass die natürliche Interaktion abrunden soll: Google führt zehn neue Stimm-Varianten ein, die natürlicher klingen und mehr Variation bieten. Damit soll die tägliche Interaktion angenehmer werden, gerade in Haushalten, in denen der Assistent viel genutzt wird.
Und auch an den Profileinstellungen hat sich - nach langem Bitten der Community - endlich etwas getan. Jeder Nutzer kann künftig eine eigene Startseite bekommen - Kinder etwa mit Lampen und Medien, Eltern mit Sicherheit und Kameras. Google positioniert die App damit stärker als gemeinsames Familienwerkzeug, das nicht nur Geräte bündelt, sondern auch Rollen im Haushalt berücksichtigt.
Wer bereits ein Google-One-Abo hat, profitiert ebenfalls: AI Pro-Mitglieder erhalten Standard ohne Aufpreis und können für 10 Dollar auf Advanced upgraden, während AI Ultra-Mitglieder automatisch die Advanced-Variante nutzen.
Preise und Features von Google Home Premium
Gleichzeitig steckt darin auch ein anderes Signal. Für Google ist es sehr attraktiv, das Smart Home enger mit einem weiteren Abo zu verknüpfen, oder als "Zusatzleistung" in die bestehenden KI-Abomodelle zu integrieren. Das heißt für Home-Nutzer: Basisfunktionen bleiben erhalten, doch wer alles nutzen will, landet mit dem Update unweigerlich im nächsten Bezahlmodell.
Siehe auch:
Schluss mit dumm: Google Home wird wirklich smart
Google Home funktioniert meistens, besonders intelligent ist das System aus Smart-Home-Schaltung und beschränktem Assistent aber nie geworden. Man muss Google - das ja gerne mal Projekte liegenlässt - zugestehen: Mit den Jahren kamen bessere Automatisierungen und eine modernisierte Home-App hinzu. Nun hat das Unternehmen aber wohl den wichtigsten Schritt angekündigt, den es in Sachen "schlaues Zuhause" gehen kann: Gemini zieht als neues Herzstück in die gesamte Produktfamilie ein und soll die Interaktion grundlegend verändern.Ein zentrales Element heißt Ask Home. Diese neue Funktion integriert Sprach- und Texteingaben direkt in die Google-Home-App. Damit lassen sich Geräte nicht nur steuern, sondern auch Abläufe per natürlicher Sprache erstellen. Statt komplizierter Szenarien im Menü genügt ein Satz wie: "Schalte alle Lichter aus, außer in der Küche." Die App übersetzt diese Anweisung automatisch in eine passende Automation - ein Schritt, der vor allem die Einstiegshürde für komplexere Routinen senken soll - und sicher auch den bisherigen Frust mit oft starren Befehlen.
Google Home endlich schlauer? Gemini zieht ein
Mit Gemini Live kommt ein weiteres Feature, das den Umgang natürlicher machen soll. Nutzer können damit Gespräche ohne ständiges Hotword führen, die Interaktion pausieren oder auch unterbrechen. Das Ziel: Der Assistent wirkt weniger wie eine Maschine, die einzelne Befehle abarbeitet, und mehr wie ein Dialogpartner, der sich flexibel in den Gesprächsfluss einfügt. Gerade für Beratung, Recherche oder längerfristige Abfragen eröffnet das neue Möglichkeiten, so die Entwickler.
Beispiele für die neuen "smarten" Sprachfähigkeiten in Google Home
- "Hey Google, mein Geschirrspüler pumpt das Wasser nicht ab. Was soll ich zuerst überprüfen?" - Folge: "Hey Google, der Filter sieht gut aus. Was soll ich als Nächstes überprüfen?"
- "Hey Google, spiel den Song aus dem Film, in dem Ölarbeiter ins All fliegen, um einen Asteroiden zu sprengen."
- "Hey Google, schalte alle Lichter aus, außer die im Büro."
- "Hey Google, setz die Zutaten für Pad Thai auf meine Einkaufsliste."
- "Ich habe Spinat, Eier, Feta und etwas Brot - was kann ich daraus machen?"
Smarte Kameras und Klingeln
Auch die Kameras und Klingeln werden neu gedacht. Bisherige Systeme meldeten schlicht "Person erkannt" oder "Bewegung erfasst". Mit Gemini sollen die Geräte Ereignisse interpretieren und kontextreich beschreiben - etwa, dass "der Hund im Garten gegraben hat". Die Video-Historie lässt sich zudem nachträglich durchsuchen - wer also wissen möchte, wann ein bestimmtes Paket abgelegt wurde oder ob das Gartentor offenstand, kann gezielt nach diesen Szenen suchen. Das klingt schon alles sehr spannend - wirft aber wie immer auch Datenschutzfragen auf, die für einen Launch in der EU anders gedacht werden müssen als etwa in den USA.Ein weiteres wichtiges Detail, dass die natürliche Interaktion abrunden soll: Google führt zehn neue Stimm-Varianten ein, die natürlicher klingen und mehr Variation bieten. Damit soll die tägliche Interaktion angenehmer werden, gerade in Haushalten, in denen der Assistent viel genutzt wird.
Findet zusammen in neuer Google Home App
Parallel dazu hat Google natürlich auch die Home-App neu gestaltet. Statt verschachtelter Menüs setzt man nun auf ein Drei-Tab-Layout: "Home", "Automations" und "Activity". Damit will Google die App zur besseren Steuerzentrale machen, die klarer strukturiert ist und weniger Klicks verlangt.Und auch an den Profileinstellungen hat sich - nach langem Bitten der Community - endlich etwas getan. Jeder Nutzer kann künftig eine eigene Startseite bekommen - Kinder etwa mit Lampen und Medien, Eltern mit Sicherheit und Kameras. Google positioniert die App damit stärker als gemeinsames Familienwerkzeug, das nicht nur Geräte bündelt, sondern auch Rollen im Haushalt berücksichtigt.
Extras kosten extra
Für den Start hat Google ein Early-Access-Programm angekündigt. Ab Oktober 2025 können Nutzer in der Google-Home-App (ab Version 4.0) die neue Umgebung freischalten. Abgedeckt werden sämtliche Speaker, Displays, Kameras und Klingeln, die Google in den letzten zehn Jahren auf den Markt gebracht hat. Wann ist der Start in Deutschland zu erwarten? Wohl erst weit im nächsten Jahr.Deshalb bringen wir Gemini für Zuhause ab Anfang 2026 auf alle Lautsprecher, Smart Displays und Kameras, die wir in den letzten zehn Jahren entwickelt haben, sowie in die neue Google Home App.Die Basisfunktionen des neuen Assistenten bleiben kostenlos. Für erweiterte Möglichkeiten führt Google jedoch Home Premium ein: Das Standard-Paket für 10 Dollar im Monat bietet Gemini Live, Automationen per Sprache oder Text sowie eine 30-tägige Video-Historie. Die Advanced-Stufe für 20 Dollar ergänzt KI-Ereignisbeschreibungen, den täglichen "Home Brief" und eine durchsuchbare Video-Historie.
Wer bereits ein Google-One-Abo hat, profitiert ebenfalls: AI Pro-Mitglieder erhalten Standard ohne Aufpreis und können für 10 Dollar auf Advanced upgraden, während AI Ultra-Mitglieder automatisch die Advanced-Variante nutzen.
Preise und Features von Google Home Premium
- Google Home Premium Standard - 10 $/Monat
- Gemini Live (freie Gespräche ohne Hotword)
- Ask Home Automationen per Sprache/Text
- 30 Tage Video-Historie
- Google Home Premium Advanced - 20 $/Monat
- Enthält alles aus Standard
- KI-Ereignisbeschreibungen für Kameras
- "Home Brief" (tägliche Zusammenfassung)
- Durchsuchbare Video-Historie
- Integration in Google One AI
- AI Pro: Standard ohne Aufpreis, Upgrade auf Advanced für 10 $/Monat
- AI Ultra: Advanced automatisch enthalten
Der Traum wird nur mit Abo wahr
Wer Google Home seit den ersten Jahren kennt, weiß, wie begrenzt die Möglichkeiten bislang oft waren. Schmerzhaft waren manchmal die Begegnungen mit dem Assistenten, der auf Sprachbefehle eine Lampe gerne "ausschaltet", aber das "ausmachen" verweigert. Genau deshalb wirkt das, was Google nun ankündigt, wie ein Hoffnungsschimmer: Nach Jahren beschränkter Funktionen könnte aus der Pseudo-Intelligenz endlich ein wirklich flexibles System werden, das versteht, was der Nutzer will.Gleichzeitig steckt darin auch ein anderes Signal. Für Google ist es sehr attraktiv, das Smart Home enger mit einem weiteren Abo zu verknüpfen, oder als "Zusatzleistung" in die bestehenden KI-Abomodelle zu integrieren. Das heißt für Home-Nutzer: Basisfunktionen bleiben erhalten, doch wer alles nutzen will, landet mit dem Update unweigerlich im nächsten Bezahlmodell.
Zusammenfassung
- Google integriert Gemini als zentrales Element in seine Home-Produktfamilie
- Neue Funktion Ask Home ermöglicht natürlichsprachliche Steuerung und Automation
- Gemini Live bietet flüssigere Dialoge ohne ständige Aktivierungswörter
- Kameras und Klingeln erhalten intelligentere Ereigniserkennung und Suchfunktion
- Google Home App erhält vereinfachtes Drei-Tab-Layout und personalisierte Profile
- Programm startet im Oktober 2025, Verfügbarkeit in Deutschland noch unklar
- Erweiterte KI-Funktionen sind nur mit kostenpflichtigem Premium-Abo verfügbar
Siehe auch:
- Die Hütte brennt: Immer mehr Defekte bei Google-Home-Geräten
- Ex-Chef: Google verliert KI-Wettlauf wegen Freiheit zum Homeoffice
- Google Smart-Home-Abos werden teurer: Neue Preise für Nest Aware
- Spannende neue Funktionen für alle Google Home-Nutzer veröffentlicht
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Thema:
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