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China findet ökologische Anschlussverwendung für alte Rotorblätter
Während die ersten Generationen von Rotorblättern an Windkraftanlagen noch kaum wiederverwertbar waren, ändert sich dies inzwischen. In China hat man aber auch eine ökologische Nachfolgeverwendung für die alten Flügel gefunden.
Die Idee wurde in einer Studie im Fachjournal International Soil and Water Conservation Research vorgestellt. Demnach könnten die Rotorblätter, die durch ihre hohe Festigkeit und Beständigkeit überzeugen, direkt zugeschnitten und als Schutzwände gegen Sandstürme verwendet werden. "Damit lassen sich zwei Probleme gleichzeitig lösen", schreiben die Forscher: Zum einen werde die schwierige Frage der Verwertung alter Windkraftbauteile angegangen, zum anderen entstehe ein neuer, robuster Werkstoff für den Kampf gegen Erosion.
In trockenen Regionen wie der Wüste Gobi können starke Winde immense Schäden anrichten - für Menschen, Infrastruktur und Natur gleichermaßen. Bisher werden dort meist Sandbarrieren aus Schilf oder Ästen eingesetzt. Diese sind zwar günstig und umweltfreundlich, halten extremen Bedingungen jedoch nicht lange stand. Alternative Materialien wie Zement oder Metall erweisen sich zwar als stabiler, sind jedoch teuer, schwer verfügbar oder nicht dauerhaft geeignet.
Damit eignen sich die ausgedienten Rotorblätter gut, um vor allem auch die Projekte zur Wiederaufforstung von Wüstenregionen zu unterstützen. Denn dort ist es ein großes Problem, dass der Wind die dünnen Humus-Schichten schnell abträgt und Neupflanzungen so noch größerem Stress ausgesetzt sind.
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Wüste begrünen
In China stehen zahlreiche Windkraftanlagen kurz vor dem Ende ihrer Lebensdauer - insbesondere die riesigen Rotorblätter. Anstatt die sperrigen Bauteile zu entsorgen, schlugen Wissenschaftler nun einen innovativen Ansatz vor: Sie wollen die ausgedienten Flügel als Sandbarrieren in Wüsten- und Steppengebieten einsetzen, berichtet das US-Magazin Gizmodo.Die Idee wurde in einer Studie im Fachjournal International Soil and Water Conservation Research vorgestellt. Demnach könnten die Rotorblätter, die durch ihre hohe Festigkeit und Beständigkeit überzeugen, direkt zugeschnitten und als Schutzwände gegen Sandstürme verwendet werden. "Damit lassen sich zwei Probleme gleichzeitig lösen", schreiben die Forscher: Zum einen werde die schwierige Frage der Verwertung alter Windkraftbauteile angegangen, zum anderen entstehe ein neuer, robuster Werkstoff für den Kampf gegen Erosion.
In trockenen Regionen wie der Wüste Gobi können starke Winde immense Schäden anrichten - für Menschen, Infrastruktur und Natur gleichermaßen. Bisher werden dort meist Sandbarrieren aus Schilf oder Ästen eingesetzt. Diese sind zwar günstig und umweltfreundlich, halten extremen Bedingungen jedoch nicht lange stand. Alternative Materialien wie Zement oder Metall erweisen sich zwar als stabiler, sind jedoch teuer, schwer verfügbar oder nicht dauerhaft geeignet.
Tests laufen gut
Die Forscher testeten daher die Eigenschaften der Rotorblätter umfassend - unter anderem ihre Beständigkeit gegen UV-Strahlung, Temperaturunterschiede und Abrieb. In Windkanalexperimenten zeigte sich, dass Barrieren aus den Windradflügeln besonders effektiv sind: Ihre Biegefestigkeit lag 14-mal höher als bei Holzverbundstoffen, und die Erosionsrate war um bis zu 56 Prozent niedriger. Zudem erwies sich eine Porosität von rund 20 Prozent als optimal, um den Sandtransport deutlich zu reduzieren.Damit eignen sich die ausgedienten Rotorblätter gut, um vor allem auch die Projekte zur Wiederaufforstung von Wüstenregionen zu unterstützen. Denn dort ist es ein großes Problem, dass der Wind die dünnen Humus-Schichten schnell abträgt und Neupflanzungen so noch größerem Stress ausgesetzt sind.
Zusammenfassung
- Alte Rotorblätter können in China als Sandbarrieren in Wüsten dienen
- Wissenschaftliche Studie zeigt Lösungsansatz für zwei Probleme gleichzeitig
- Windkraftbauteile besitzen 14-mal höhere Biegefestigkeit als Holzverbundstoffe
- Erosionsrate kann durch ausgediente Rotorblätter um bis zu 56 Prozent sinken
- Optimale Porosität von 20 Prozent reduziert den Sandtransport erheblich
- Nachnutzung unterstützt wichtige Wiederaufforstungsprojekte in Wüstenregionen
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Christian Kahle
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