Industrie feiert Sieg über Piraterie-Giganten, hat aber falschen getroffen
Nach einer Razzia gegen Streameast-Klone ist die Verwirrung groß: Während über 80 Domains stillgelegt wurden, läuft die originale Streameast-Seite problemlos weiter. Die Betreiber versichern, nicht mit den in Ägypten verhafteten Personen in Verbindung zu stehen.
Denn die die ursprüngliche Streameast-Operation war und ist online, die Macher behaupten, keine Verbindung zu den zerschlagenen Kopien zu haben. Die Razzia fand am 24. August in El-Sheikh Zaid, etwa 32 Kilometer außerhalb von Kairo, statt und führte zur Festnahme von zwei Männern.
Über die Aktion gegen die Streameast-Klone haben wir bereits berichtet, doch mittlerweile zeigt sich ein regelrecht paradoxes Bild: Die ursprüngliche Seite ist nach wie vor problemlos erreichbar und verfügt nach wie vor über zahlreiche Mirror-Domains.
Wie TorrentFreak berichtet, gehörten zu den beschlagnahmten Seiten vor allem spezialisierte Sport-Domains wie boxingbite.app, nbastreams.app und mlbbite.net.
Als die Nachricht bekannt wurde, war der Kommunikationskanal der ursprünglichen Streameast-Seite mit besorgten Nutzern überlastet. Betreiber "Quick" informierte sie jedoch, dass der Service wie gewohnt funktioniere: "Wir stehen in keiner Verbindung zu ihnen (wir sind nicht einmal Ägypter). Wir wurden nicht durchsucht und unsere Streams und Arbeit laufen wie gewohnt weiter. Wie wir immer gesagt haben: Nutzt keine gefälschten Seiten!"
Was haltet ihr von dieser verwirrenden Situation? Teilt eure Gedanken zu den Herausforderungen im Kampf gegen Online-Piraterie mit uns in den Kommentaren!
Siehe auch:
Original-Streameast läuft trotz Razzia weiter
Während die Alliance for Creativity and Entertainment (ACE) gemeinsam mit den ägyptischen Behörden ein Netzwerk von über 80 Domain-Namen mit 1,6 Milliarden Besuchen im vergangenen Jahr stilllegte und sich dafür auch über renommierte Medien wie die New York Times feierte, wunderten sich Nutzer schnell, warum sich das bei den Streameast-Seiten bislang nicht "herumgesprochen" hat.Denn die die ursprüngliche Streameast-Operation war und ist online, die Macher behaupten, keine Verbindung zu den zerschlagenen Kopien zu haben. Die Razzia fand am 24. August in El-Sheikh Zaid, etwa 32 Kilometer außerhalb von Kairo, statt und führte zur Festnahme von zwei Männern.
Über die Aktion gegen die Streameast-Klone haben wir bereits berichtet, doch mittlerweile zeigt sich ein regelrecht paradoxes Bild: Die ursprüngliche Seite ist nach wie vor problemlos erreichbar und verfügt nach wie vor über zahlreiche Mirror-Domains.
Wie TorrentFreak berichtet, gehörten zu den beschlagnahmten Seiten vor allem spezialisierte Sport-Domains wie boxingbite.app, nbastreams.app und mlbbite.net.
Verwirrung um Seiten
Der Betreiber der ursprünglichen Streameast-Operation, bekannt unter dem Namen "Quick", hatte bereits früher darauf hingewiesen, dass viele Streameast-Klon-Seiten trotz höherer Besucherzahlen nicht von den Behörden ins Visier genommen wurden. "Trotz der Existenz unzähliger gefälschter, betrügerischer, infizierter und irreführender Streaming-Seiten richtete sich dieser Angriff ausschließlich gegen die echten Adressen von Streameast", schrieb Quick damals. Nun hat Quick Grund zur Freude, da die Behörden die "Mitbewerber" ausgeschaltet haben.Als die Nachricht bekannt wurde, war der Kommunikationskanal der ursprünglichen Streameast-Seite mit besorgten Nutzern überlastet. Betreiber "Quick" informierte sie jedoch, dass der Service wie gewohnt funktioniere: "Wir stehen in keiner Verbindung zu ihnen (wir sind nicht einmal Ägypter). Wir wurden nicht durchsucht und unsere Streams und Arbeit laufen wie gewohnt weiter. Wie wir immer gesagt haben: Nutzt keine gefälschten Seiten!"
Was haltet ihr von dieser verwirrenden Situation? Teilt eure Gedanken zu den Herausforderungen im Kampf gegen Online-Piraterie mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- ACE und ägyptische Behörden legten über 80 Streameast-Klone still
- Originale Streameast-Plattform läuft weiter und hat 1,6 Milliarden Besuche
- Betreiber des Originals dementieren Verbindung zu verhafteten Personen
- Razzia am 24. August nahe Kairo führte zur Festnahme von zwei Männern
- Unter den beschlagnahmten Seiten waren spezialisierte Sport-Domains
- Streameast-Betreiber 'Quick' hatte früher vor gefälschten Klonen gewarnt
- Behörden haben ironischerweise nur die Konkurrenz des Originals erwischt
Siehe auch:
- Minecraft-Erfinder: Ohne echten Besitz ist Piraterie auch kein Diebstahl
- Erfolg für Nintendo: FBI beschlagnahmt große Switch-Piraterie-Seite
- Piraterie-Angebote im Netz müssen Tiefstand des Interesses hinnehmen
- Amazon, Google und Co: Tech-Giganten fördern Piraterie im großen Stil
- Likes in sozialen Medien gelten als Piraterie-Beweis, so Richterin
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