Streameast: Polizei schaltet größtes illegales Sport-Streaming-Portal ab
Eine Lobbyorganisation der Unterhaltungsindustrie hat mithilfe der ägyptischen Polizei das ihren Angaben zufolge weltweit größte illegale Streaming-Angebot für Sportinhalte abschalten lassen. Die Ermittlungen gegen das Portal Streameast liefen etwa ein Jahr.
Über Streameast wurden diverse Sportveranstaltungen in Streaming-Form angeboten, wobei die Betreiber nie die nötigen Rechte an der Übertragung erworben hatten. Das Portal konnte über seine insgesamt 80 verschiedenen Domains rund 1,6 Milliarden Besuche pro Jahr verzeichnen und übertrug unter anderem Fußballspiele aus den größten Ligen Europas und Wettbewerbern wie der Champions League. Hinzu kamen diverse weitere Spiele der NFL, NBA und MLB aus den USA.
Die Beschuldigten sollen innerhalb der letzten 15 Jahre Geld aus Werbeeinnahmen in Höhe von umgerechnet etwa fünf Millionen Euro über eine Scheinfirma in den Vereinigten Arabischen Emiraten gewaschen haben. Außerdem wurden mit den Einnahmen aus dem Betrieb von Streameast angeblich Immobilien in Ägypten erworben.
Das große Interesse an illegalen Portalen wie Streameast, wo neben Fußball und den USA-Sportligen auch die Formel 1 und andere Motorsport-Ereignisse und MMA-Events zu sehen waren, geht unter anderem auf die wachsende Verlagerung der Übertragung von Sportereignissen zu Streaming-Plattformen mit hohen monatlichen Kosten zurück.
Mitte August gab es bereits eine Aktion der Behörden gegen Streameast, bei der diverse Domains des Portals abgeschaltet wurden. Die Betreiber reagierten damals noch mit der Ankündigung, dass man einfach auf andere Domains ausweichen könne. Man wolle das Portal so lange weiter betreiben, bis "Sport für alle erschwinglich" sei, hieß es weiter.
Siehe auch:
Streameast wurde jährlich rund 1,6 Mrd. Mal besucht
Den ägyptischen Behörden ist es in Zusammenarbeit mit der Alliance for Creativity and Entertainment (ACE), einer Lobbyorganisation, der diverse große Streaming-Anbieter wie Amazon, Apple TV+, Netflix und Paramount angehören, gelungen, das Portal Streameast vom Netz zu nehmen. Im Rahmen einer konzertierten Aktion sei das Portal am 24. August 2025 abgeschaltet worden, heißt es.Über Streameast wurden diverse Sportveranstaltungen in Streaming-Form angeboten, wobei die Betreiber nie die nötigen Rechte an der Übertragung erworben hatten. Das Portal konnte über seine insgesamt 80 verschiedenen Domains rund 1,6 Milliarden Besuche pro Jahr verzeichnen und übertrug unter anderem Fußballspiele aus den größten Ligen Europas und Wettbewerbern wie der Champions League. Hinzu kamen diverse weitere Spiele der NFL, NBA und MLB aus den USA.
Nutzer auch aus Deutschland
Streameast verzeichnete zuletzt durchschnittlich 136 Millionen Nutzer pro Monat, wobei der Großteil von Ihnen aus den USA, Kanada, Großbritannien, den Philippinen und aus Deutschland stammte. Die ACE meldete die Festnahme von zwei Männern aus einer Stadt nahe der ägyptischen Hauptstadt Kairo, denen der Betrieb von Streameast angelastet wird.Die Beschuldigten sollen innerhalb der letzten 15 Jahre Geld aus Werbeeinnahmen in Höhe von umgerechnet etwa fünf Millionen Euro über eine Scheinfirma in den Vereinigten Arabischen Emiraten gewaschen haben. Außerdem wurden mit den Einnahmen aus dem Betrieb von Streameast angeblich Immobilien in Ägypten erworben.
Das große Interesse an illegalen Portalen wie Streameast, wo neben Fußball und den USA-Sportligen auch die Formel 1 und andere Motorsport-Ereignisse und MMA-Events zu sehen waren, geht unter anderem auf die wachsende Verlagerung der Übertragung von Sportereignissen zu Streaming-Plattformen mit hohen monatlichen Kosten zurück.
Mitte August gab es bereits eine Aktion der Behörden gegen Streameast, bei der diverse Domains des Portals abgeschaltet wurden. Die Betreiber reagierten damals noch mit der Ankündigung, dass man einfach auf andere Domains ausweichen könne. Man wolle das Portal so lange weiter betreiben, bis "Sport für alle erschwinglich" sei, hieß es weiter.
Zusammenfassung
- Illegales Sport-Streaming-Portal Streameast durch Polizei abgeschaltet
- Ägyptische Behörden und Lobbyorganisation ACE nahmen die Webseite offline
- Portal übertrug Sportveranstaltungen wie Fußball ohne nötige Rechte
- Mit 136 Millionen Nutzern monatlich war es ein führendes Piraterie-Angebot
- Zwei Männer aus Ägypten wurden für den Betrieb der Webseite verhaftet
- Verdächtige sollen ca. fünf Millionen Euro an Werbeeinnahmen gewaschen haben
- Hohe Streaming-Kosten für Sportereignisse treiben Nutzer zu illegalen Angeboten
Siehe auch:
- Disney, Fox, Warner: Gemeinsamer Sport-Streaming-Gigant ist geplatzt
- Netflix kann also doch Live-Sport: Streaming-Rekord für Football
- Behörden beschlagnahmen Domains beliebter Sport-Streaming-Seite
- Streit zwischen Bundesliga und Sportstreamer Dazn um Rechte eskaliert
- Disney, Fox, Warner starten im Herbst neuen Sport-Streaming-Riesen
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen