Trotz Absatz-Krise: Tesla baut seine Präsenz in Deutschland weiter aus
Der US-Autokonzern Tesla will trotz seiner Absatzkrise die Präsenz in Deutschland weiter ausbauen. In Berlin-Köpenick soll ein neues Entwicklungszentrum entstehen. Das kündigte Lars Moravy, Vizepräsident und leitender Entwicklungschef des Unternehmens, gestern an.
Für das Projekt will Tesla nach eigenen Angaben einen höheren zweistelligen Millionenbetrag investieren. Als Standort wurde eine derzeit ungenutzte Fabrik ins Auge gefasst, in der erste Vorbereitungen bereits laufen. Neben der großzügigen Fläche und einer gesicherten Energieversorgung spielte auch die Nähe zur Gigafactory in Grünheide eine Rolle. Hinzukommt die gute Anbindung an Berliner Hochschulen, hieß es. Den exakten Standort möchte Tesla jedoch bislang nicht öffentlich bekannt geben.
Positiv bewertet wurde die Entscheidung unter anderem vom Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, Oliver Igel (SPD). Der Hauptstadt-Bezirk habe seit Herbst 2024 mit Tesla verhandelt und sich im Wettbewerb mit mehreren europäischen Standorten durchgesetzt. Auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berlin Partner begrüßte den Schritt. Geschäftsführer Stefan Franzke betonte im RBB24 Inforadio, das Zentrum sei ein bedeutender Impuls, um alternative Antriebe und Batterietechnik von Berlin aus voranzutreiben. Dies stärke letztlich auch die Ambition, Deutschland zu einem führenden Innovationsstandort in Europa zu entwickeln.
Die geplante Einrichtung liegt nur wenige Kilometer von der Gigafactory in Grünheide entfernt, wo Tesla mit rund 11.500 Beschäftigten jede Woche etwa 5000 Fahrzeuge produziert. Trotz rückläufiger Verkaufszahlen auf dem deutschen und europäischen Markt setzt der Konzern damit ein Signal für seine langfristige Standortstrategie. Von Grünheide aus beliefert Tesla über 30 Länder, darunter auch Kanada, wo derzeit wegen Handelsstreitigkeiten keine US-Importe möglich sind.
Siehe auch:
Arbeitsbeginn schon nächstes Jahr
Bereits im kommenden Jahr soll die Einrichtung den Betrieb aufnehmen, erklärte er. Geplant ist, bis zu 250 Ingenieure und Techniker zu beschäftigen, die an neuen Fahrzeugkonzepten, Batterietechnologien und Ladeinfrastruktur arbeiten werden.Für das Projekt will Tesla nach eigenen Angaben einen höheren zweistelligen Millionenbetrag investieren. Als Standort wurde eine derzeit ungenutzte Fabrik ins Auge gefasst, in der erste Vorbereitungen bereits laufen. Neben der großzügigen Fläche und einer gesicherten Energieversorgung spielte auch die Nähe zur Gigafactory in Grünheide eine Rolle. Hinzukommt die gute Anbindung an Berliner Hochschulen, hieß es. Den exakten Standort möchte Tesla jedoch bislang nicht öffentlich bekannt geben.
Positiv bewertet wurde die Entscheidung unter anderem vom Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, Oliver Igel (SPD). Der Hauptstadt-Bezirk habe seit Herbst 2024 mit Tesla verhandelt und sich im Wettbewerb mit mehreren europäischen Standorten durchgesetzt. Auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berlin Partner begrüßte den Schritt. Geschäftsführer Stefan Franzke betonte im RBB24 Inforadio, das Zentrum sei ein bedeutender Impuls, um alternative Antriebe und Batterietechnik von Berlin aus voranzutreiben. Dies stärke letztlich auch die Ambition, Deutschland zu einem führenden Innovationsstandort in Europa zu entwickeln.
Nähe zu Grünheide
Bereits bei der Ankündigung der Gigafactory im Jahr 2019 war von einem zusätzlichen Entwicklungszentrum die Rede gewesen. Mit den aktuellen Plänen setzt Tesla dieses Vorhaben nun um und unterstreicht, dass Berlin und Brandenburg eine zentrale Rolle in der europäischen Wachstumsstrategie des Unternehmens spielen sollen.Die geplante Einrichtung liegt nur wenige Kilometer von der Gigafactory in Grünheide entfernt, wo Tesla mit rund 11.500 Beschäftigten jede Woche etwa 5000 Fahrzeuge produziert. Trotz rückläufiger Verkaufszahlen auf dem deutschen und europäischen Markt setzt der Konzern damit ein Signal für seine langfristige Standortstrategie. Von Grünheide aus beliefert Tesla über 30 Länder, darunter auch Kanada, wo derzeit wegen Handelsstreitigkeiten keine US-Importe möglich sind.
Zusammenfassung
- Tesla plant ein neues Entwicklungszentrum in Berlin-Köpenick mit 250 Mitarbeitern
- Zweistelliger Millionenbetrag soll in das Projekt investiert werden
- Nähe zur Gigafactory Grünheide und zu Berliner Hochschulen war standortrelevant
- Treptow-Köpenick setzte sich gegen andere europäische Standorte durch
- Trotz der Absatzkrise unterstreicht Tesla sein langfristiges Engagement in Deutschland
- Die Gigafactory produziert derzeit wöchentlich etwa 5000 Fahrzeuge
- Berlin und Brandenburg spielen zentrale Rolle in Teslas europäischer Strategie
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