Doppelt so teuer wie PS6:
Nächste Xbox könnte 1000-€-Marke knacken

Auf Grundlage verfügbarer Informationen schätzt ein Insider den Preis der nächsten Xbox auf das Doppelte der PlayStation 6. Dieser Unterschied soll vor allem durch die verbaute Hardware und die geplante Integration von Drittanbieter-Stores zustande kommen.
Microsoft, Gaming, Spiele, Konsole, Spielkonsole, Games, Xbox, Spiel, Xbox One, Konsolen, Spielekonsole, Spielekonsolen, Xbox Series X, Controller, Microsoft Xbox One, Xbox Live, Xbox Series S, Xbox Game Pass, Xbox One X, Microsoft Xbox Series X, Xbox Game Pass Ultimate, Xbox Controller, Microsoft Xbox, Microsoft Xbox One X

Preisschock bei nächster Xbox droht

Während der Ex-PlayStation-Chef den Xbox Game Pass als "Lohnsklaverei" bezeichnet, eilt die PS5 zu neuen Rekorden und lässt die Xbox im Staub zurück. Trotzdem arbeitet Microsoft unbeirrt an seiner neuen Hardware-Generation für Gamer. Doch auch hier zeichnen sich zumindest zum Teil bereits jetzt schlechte Nachrichten für Spieler ab.

Denn die kommende Xbox-Generation könnte deutlich teurer werden als erwartet. Laut aktuellen Experten-Einschätzungen könnte die kommende Microsoft-Konsole etwa doppelt so viel kosten wie Sonys PlayStation 6. Das soll gleich mehreren Umständen geschuldet sein. Sollten die Schätzungen zutreffen, könnte eine neue Xbox über 1.000 Euro kosten. Das wäre ein Preis, der noch einmal deutlich über dem liegt, was Konsumenten bisher für Konsolen gezahlt haben.


Magnus-APU treibt Hardware-Kosten in die Höhe

Der Grund für die möglichen hohen Kosten liegt in Microsofts ambitionierten Plänen für die nächste Konsolen-Generation. Das Unternehmen setzt aktuellen Informationen zufolge auf die neue Magnus-APU, einen besonders großen und leistungsstarken Chip, der sowohl in traditionellen Konsolen als auch in Xbox-PC-Hybriden zum Einsatz kommen soll. Dieser Ansatz ermöglicht zwar mehr Flexibilität, macht die Hardware in der Produktion aber deutlich teurer.

Der Insider KeplerL2 im NeoGAF-Forum warnt daher vor den finanziellen Folgen von Microsofts Strategie. Denn zusätzlich plant man in Redmond wohl die Integration von Drittanbieter-Stores wie Steam und GOG auf der neuen Xbox. Dadurch würde das Unternehmen die üblichen 30 Prozent Provision pro verkauftem Spiel verlieren und müsste die Konsole daher mit Gewinn verkaufen. Denn Verluste über Software-Verkäufe zu kompensieren, wie es bisher gemacht wurde, wäre dann nicht mehr so leicht möglich.

Xbox kämpft bereits mit schwachen Verkaufszahlen

Die aktuelle Xbox Series X|S liegt bereits deutlich hinter der PlayStation 5 zurück. Die Konsolen haben einen Rückstand von knapp 40 Millionen verkauften Einheiten. Die PlayStation 5 verkaufte sich 71,03 Millionen Mal, während die Xbox Series X|S nur 32,17 Millionen Mal über die Ladentheke ging. Auch im Vergleich zur Xbox One liegen die aktuellen Modelle zum gleichen Zeitpunkt in ihrem Lebenszyklus 38,57 Millionen verkaufte Exemplare zurück.

Diese Zahlen verdeutlichen Microsofts schwierige Position im Konsolenmarkt. Während Sony kontinuierlich Marktanteile gewinnt, verliert Microsoft selbst gegenüber der eigenen Vorgänger-Generation an Boden. Ein drastisch höherer Preis für die nächste Xbox könnte diese Entwicklung weiter verschärfen.

Rückwärtskompatibilität nur für traditionelle Konsole

Laut KeplerL2 soll zudem nur die traditionelle Xbox-Konsole vollständige Rückwärtskompatibilität zu älteren Xbox-Spielen bieten. Die geplanten Xbox-PC-Geräte sollen diese Funktion nicht unterstützen, da Publisher wohl nicht bereit sind, Xbox-Spiellizenzen automatisch in PC-Lizenzen umzuwandeln. Diese rechtlichen Hürden begrenzen Microsofts Flexibilität erheblich und könnten die Attraktivität der Hybrid-Geräte mindern.

Die extremen Preisunterschiede zur Sony-Konsole könnten Microsoft in eine schwierige Position bringen. Sollten die Schätzungen stimmen und die nächste Xbox tatsächlich etwa das Doppelte einer PlayStation 6 kosten, könnte dies das Ende von Microsofts Ambitionen im traditionellen Konsolen-Markt bedeuten. Die Gaming-Branche hat bereits mehrfach gezeigt, dass der Preis ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer Konsole ist.

Was haltet ihr von Microsofts riskanter Strategie? Würdet ihr deutlich mehr für Xbox-Hardware bezahlen, oder seht ihr die Zukunft eher bei günstigeren Alternativen?
Zusammenfassung
  • Insider schätzt den Preis der nächsten Xbox auf das Doppelte der PS6
  • Microsoft setzt auf Magnus-APU für mehr Leistung und Flexibilität
  • Integration von Drittanbieter-Stores wie Steam könnte Preise hochtreiben
  • Xbox Series X|S liegt mit 32,17 Millionen Verkäufen weit hinter der PS5
  • Nur die traditionelle Xbox soll vollständige Rückwärtskompatibilität bieten
  • Höherer Preis könnte Microsofts Position im Konsolenmarkt gefährden
  • Der Preis wird als entscheidender Faktor für den Erfolg einer Konsole gesehen

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!