Waymo DDoS: Prankster bestellen 50 Robotaxis in eine Sackgasse
San Francisco macht seit einiger Zeit so seine Erfahrungen mit den ersten Flotten autonomer Fahrzeuge. Jetzt kam ein weiteres Kapitel hinzu: Ein bekannter "Tech-Prankster" organisierte die weltweit erste "Waymo DDoS".
Walz bezeichnete die Aktion als eine Art reale Version eines DDoS-Angriffs. In diesem Fall war es jedoch kein Computer, sondern eine Flotte autonomer Autos, die an ihre logistische Grenze gebracht wurde. Allerdings scheinen die Betreiber im Hinblick auf Sicherheit dazugelernt zu haben.
Nach rund zehn Minuten erkannten die Fahrzeuge die Situation, stornierten die Fahrten automatisch und stellten den Bestellservice im betroffenen Gebiet vorübergehend ein. Den vermeintlichen Passagieren wurde eine Gebühr von fünf Dollar wegen Nichterscheinens berechnet.
Ein Sprecher von Waymo erklärte gegenüber dem Magazin Road & Track, das System sei darauf ausgelegt, ungewöhnliche Häufungen von Fahranfragen zu erkennen und selbstständig zu regulieren. Ähnliche Situationen entstünden auch nach Großveranstaltungen oder an touristischen Hotspots, der Vorfall sei daher "nicht völlig außerhalb des Gewohnten". Insgesamt betreibe das Unternehmen wöchentlich hunderttausende vollautonome Fahrten in fünf US-Städten mit über 2000 Fahrzeugen.
Der Programmierer war bereits zuvor durch umstrittene Projekte aufgefallen, etwa mit einer App, die die Standorte von Parkraumkontrolleuren in Echtzeit anzeigte - und von den Behörden umgehend verboten wurde.
Siehe auch:
System reagierte zügig
Initiator der Aktion war der 23-jährige Softwareentwickler Riley Walz. Gemeinsam mit rund 50 Mitstreitern bestellte er gleichzeitig Waymo-Robotaxis zur längsten Sackgasse der Stadt in der Nähe des bekannten Aussichtspunkts Coit Tower. Dutzende selbstfahrende Jaguar I-Pace standen daraufhin ratlos auf engstem Raum und verursachten ein kleines Verkehrschaos.Walz bezeichnete die Aktion als eine Art reale Version eines DDoS-Angriffs. In diesem Fall war es jedoch kein Computer, sondern eine Flotte autonomer Autos, die an ihre logistische Grenze gebracht wurde. Allerdings scheinen die Betreiber im Hinblick auf Sicherheit dazugelernt zu haben.
Nach rund zehn Minuten erkannten die Fahrzeuge die Situation, stornierten die Fahrten automatisch und stellten den Bestellservice im betroffenen Gebiet vorübergehend ein. Den vermeintlichen Passagieren wurde eine Gebühr von fünf Dollar wegen Nichterscheinens berechnet.
Ein Sprecher von Waymo erklärte gegenüber dem Magazin Road & Track, das System sei darauf ausgelegt, ungewöhnliche Häufungen von Fahranfragen zu erkennen und selbstständig zu regulieren. Ähnliche Situationen entstünden auch nach Großveranstaltungen oder an touristischen Hotspots, der Vorfall sei daher "nicht völlig außerhalb des Gewohnten". Insgesamt betreibe das Unternehmen wöchentlich hunderttausende vollautonome Fahrten in fünf US-Städten mit über 2000 Fahrzeugen.
Nicht böswillig
Walz betonte, der Streich sei nicht böswillig gemeint gewesen: "Wir wollten einfach sehen, wie das System reagiert - und es war faszinierend, so viele Autos gleichzeitig zu erleben." Zudem hoffe er, dass Waymo die Erkenntnisse nutzen könne, um sich besser gegen echte Angriffe zu wappnen.Der Programmierer war bereits zuvor durch umstrittene Projekte aufgefallen, etwa mit einer App, die die Standorte von Parkraumkontrolleuren in Echtzeit anzeigte - und von den Behörden umgehend verboten wurde.
Zusammenfassung
- 23-jähriger Tech-Prankster organisierte erste 'Waymo DDoS' in San Francisco
- Etwa 50 Personen bestellten gleichzeitig Robotaxis in eine Sackgasse
- Dutzende selbstfahrende Jaguar I-Pace verursachten ein kleines Verkehrschaos
- Nach zehn Minuten erkannten die Fahrzeuge die Situation und stornierten
- Waymos System ist programmiert, ungewöhnliche Anfragehäufungen zu erkennen
- Initiator Riley Walz wollte testen, wie das autonome Fahrzeugsystem reagiert
- Waymo betreibt wöchentlich hunderttausende autonome Fahrten in fünf Städten
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