Lyft will chinesische Robotaxis 2026 auf deutsche Straßen bringen
Robotaxis von Lyft könnten schon bald auf deutschen Straßen zu sehen sein. Um dies hinzubekommen, plant das US-Unternehmen, mit dem chinesischen Konzern Baidu zusammenzuarbeiten, das entsprechende Technologien entwickelt.
Lyft-Chef David Risher erklärte, die Zusammenarbeit sei ein Beispiel für Lyfts Ansatz, den Kunden eine möglichst große Auswahl zu bieten. Mit der Kombination aus menschlichen Fahrern und selbstfahrenden Autos wolle man die Flexibilität und Verfügbarkeit für Fahrgäste weiter erhöhen.
Die Expansion markiert für Lyft einen bedeutenden Schritt, da das Unternehmen bislang ausschließlich in den USA und Kanada tätig war. Erst Anfang des Jahres ebnete der Kauf der Mobilitätsplattform FreeNow von BMW und Mercedes-Benz Mobility für rund 197 Millionen Dollar den Weg nach Europa. Mit der Übernahme sicherte sich Lyft Zugang zu einem der weltweit wichtigsten Mobilitätsmärkte.
Neben der aktuellen Vereinbarung mit Baidu hat Lyft jedoch auch weitere Projekte angekündigt. So sollen autonome Shuttlebusse des österreichischen Herstellers Benteler ab Ende 2026 ins Netz aufgenommen werden. Bereits in diesem Jahr ist zudem der Start eines Pilotprojekts mit Fahrzeugen von May Mobility in Atlanta geplant.
Siehe auch:
Fahrzeuge von Baidu
Lyft kündigte hierfür eine strategische Partnerschaft mit Baidu an. Ziel sei es, Baidus autonome Fahrzeuge vom Typ RT6 ab 2026 auf den Straßen in Deutschland und Großbritannien einzusetzen - vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen. Die Fahrzeuge sollen in Lyfts bestehende Ride-Hailing-App integriert werden und Teil eines "hybriden Netzwerks" sein, in dem autonome und menschliche Fahrer gemeinsam operieren.Lyft-Chef David Risher erklärte, die Zusammenarbeit sei ein Beispiel für Lyfts Ansatz, den Kunden eine möglichst große Auswahl zu bieten. Mit der Kombination aus menschlichen Fahrern und selbstfahrenden Autos wolle man die Flexibilität und Verfügbarkeit für Fahrgäste weiter erhöhen.
Die Expansion markiert für Lyft einen bedeutenden Schritt, da das Unternehmen bislang ausschließlich in den USA und Kanada tätig war. Erst Anfang des Jahres ebnete der Kauf der Mobilitätsplattform FreeNow von BMW und Mercedes-Benz Mobility für rund 197 Millionen Dollar den Weg nach Europa. Mit der Übernahme sicherte sich Lyft Zugang zu einem der weltweit wichtigsten Mobilitätsmärkte.
Auch Shuttlebusse
Der Schritt hin zu autonomen Fahrzeugen ist Teil eines größeren Trends in der Branche. Sowohl Lyft als auch Konkurrent Uber hatten in den vergangenen Jahren ihre eigenen Entwicklungsprogramme für selbstfahrende Autos eingestellt. Stattdessen setzen sie nun auf Partnerschaften mit spezialisierten Technologieunternehmen. Während Uber bereits mit mehr als 18 Firmen im Bereich autonomer Mobilität kooperiert - darunter Baidu, WeRide, Nuro und Volkswagen - agiert Lyft bislang zurückhaltender.Neben der aktuellen Vereinbarung mit Baidu hat Lyft jedoch auch weitere Projekte angekündigt. So sollen autonome Shuttlebusse des österreichischen Herstellers Benteler ab Ende 2026 ins Netz aufgenommen werden. Bereits in diesem Jahr ist zudem der Start eines Pilotprojekts mit Fahrzeugen von May Mobility in Atlanta geplant.
Zusammenfassung
- Lyft kündigt Partnerschaft mit Baidu an, um RT6-Robotaxis ab 2026 einzuführen
- Autonome Fahrzeuge sollen in Deutschland und Großbritannien zum Einsatz kommen
- Selbstfahrende Autos werden in die bestehende Ride-Hailing-App integriert
- Lyft expandiert erstmals nach Europa durch den Kauf von FreeNow
- Weitere Projekte mit Benteler und May Mobility für autonome Fahrzeuge geplant
Siehe auch:
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