Chinesische Robotaxis sollen Europa erobern:
Bolt kooperiert mit Pony.ai
Der "Fahrdienstvermittler" Bolt will ab dem nächsten Jahr mit der Erprobung von autonom fahrenden "Taxis" beginnen und hat dazu eine Kooperation mit dem chinesischen Anbieter Pony.ai begründet. Gemeinsam wollen die Firmen dafür sorgen, dass chinesische "Robotaxis" in Europa fahren.
Man wolle mit Bolt einer der ersten Anbieter sein, die vollkommen fahrerlose Autos in Europa ermöglichen, erklärte Bolt-Chef Markus Villig gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Das Ganze soll innerhalb eines Jahres nach dem Beginn erster Tests erfolgen, die ab dem Jahr 2026 stattfinden. Durch die Partnerschaft mit Bolt erhält Pony.ai verstärkten Zugang zu europäischen Märkten, während man aufgrund von Verboten der US-Regierung keine Möglichkeit mehr hat, in die USA zu expandieren.
Pony.ai hatte erst im Oktober eine Partnerschaft mit dem Autokonzern Stellantis öffentlich gemacht, in deren Rahmen man gemeinsam autonom fahrende Autos für den europäischen Markt entwickeln und erproben will. Aktuell verhindern in den meisten Ländern Europas die gesetzlichen Vorgaben noch die Einführung von vollständig autonom fahrenden Autos, weil meist nur Systeme des sogenannten "Level 2" zugelassen sind, bei denen der Fahrer stets die volle Kontrolle über das Verhalten des jeweiligen Fahrzeugs behalten muss.
Bolt-Chef Villig beklagte daher auch die engen regulatorischen Grenzen für autonome Fahrzeuge in Europa. Die Hälfte der Länder Europas seien im Grunde weiter für Fahrdienstleister nicht zugänglich, weil sie seit Langem keine neuen Lizenzen für professionelle Fahrer mehr vergeben, obwohl es große Engpässe und eine hohe Nachfrage gebe. Man dürfe in Europa daher diese Fehler nicht bei autonomen Fahrzeugen erneut machen. Uber hatte vor einigen Monaten bereits Tests mit fahrerlosen "Robotaxis" angekündigt, die ab 2026 unter anderem in München stattfinden sollen.
Siehe auch:
- Bolt kooperiert mit chinesischem Anbieter Pony.ai für autonome Taxis
- Ab 2026 Tests und Sicherheitsprüfungen für fahrerlose Taxis in Europa
- Vollständig autonome Fahrzeuge sollen bereits ab 2027 zum Einsatz kommen
- Pony.ai erschließt durch die Partnerschaft den europäischen Markt
- Pony.ai kooperiert zusätzlich mit Autokonzern Stellantis
- Regulatorische Hürden in Europa erschweren Einführung autonomer Fahrzeuge
- Bolt-Chef Villig kritisiert strenge Lizenzierungsregeln für Fahrdienstleister
Bolt will ab 2026 testen, 2027 dann Regelbetrieb
Der aus Estland stammende Uber-Konkurrent Bolt will in Zusammenarbeit mit Pony.ai dafür bereits ab dem Jahr 2027 auf breiter Front selbstfahrende Robotaxis auf Europas Straßen bringen. Bereits ab dem nächsten Jahr sollen Tests und Sicherheitsprüfungen für vollkommen autonom agierende fahrerlose "Taxis" beginnen, die dann in mehreren Ländern Europas zum Einsatz kommen sollen.Man wolle mit Bolt einer der ersten Anbieter sein, die vollkommen fahrerlose Autos in Europa ermöglichen, erklärte Bolt-Chef Markus Villig gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Das Ganze soll innerhalb eines Jahres nach dem Beginn erster Tests erfolgen, die ab dem Jahr 2026 stattfinden. Durch die Partnerschaft mit Bolt erhält Pony.ai verstärkten Zugang zu europäischen Märkten, während man aufgrund von Verboten der US-Regierung keine Möglichkeit mehr hat, in die USA zu expandieren.
Pony.ai hatte erst im Oktober eine Partnerschaft mit dem Autokonzern Stellantis öffentlich gemacht, in deren Rahmen man gemeinsam autonom fahrende Autos für den europäischen Markt entwickeln und erproben will. Aktuell verhindern in den meisten Ländern Europas die gesetzlichen Vorgaben noch die Einführung von vollständig autonom fahrenden Autos, weil meist nur Systeme des sogenannten "Level 2" zugelassen sind, bei denen der Fahrer stets die volle Kontrolle über das Verhalten des jeweiligen Fahrzeugs behalten muss.
Bolt-Chef Villig beklagte daher auch die engen regulatorischen Grenzen für autonome Fahrzeuge in Europa. Die Hälfte der Länder Europas seien im Grunde weiter für Fahrdienstleister nicht zugänglich, weil sie seit Langem keine neuen Lizenzen für professionelle Fahrer mehr vergeben, obwohl es große Engpässe und eine hohe Nachfrage gebe. Man dürfe in Europa daher diese Fehler nicht bei autonomen Fahrzeugen erneut machen. Uber hatte vor einigen Monaten bereits Tests mit fahrerlosen "Robotaxis" angekündigt, die ab 2026 unter anderem in München stattfinden sollen.
Siehe auch:
- Waymo DDoS: Prankster bestellen 50 Robotaxis in eine Sackgasse
- Teslas Robotaxis: Deutlich höhere Unfallquote als die Konkurrenz
- Uber: Fahrerlose 'Robotaxis' aus China sollen ab 2026 in München fahren
- Ex-Waymo-CEO ätzt über Teslas Robotaxis, bezeichnet sie als Fake
- China-Robotaxi ignoriert Absperrung - stürzt samt Insassen in Baugrube
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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- Forvia auf der IAA 2023: Mehr Sicherheit und Nachhaltigkeit im Auto
- Nuro: Kleinwagen-großer Liefer-Roboter hat einen Außen-Airbag
- Audi AI:ME - Testfahrt mit dem autonomen Elektroauto auf der CES
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