Ubisoft macht sich lächerlich, drohte Black Flag-Schauspieler mit Klage

Matt Ryan, der Edward Kenway in Assassin's Creed Black Flag verkörperte, sorgte mit einem Remake-Hinweis für (positive) Aufregung. Doch Ubisoft drohte dem Schauspieler mit rechtlichen Konsequenzen, nachdem er unwissentlich gefilmt wurde.
Assassin's Creed, Assassin's Creed 4, Black Flag
Ubisoft

Schauspieler bekommt Ärger mit Ubisoft

Matt Ryan, der walisische Schauspieler, der Edward Kenway in Assassin's Creed IV: Black Flag verkörperte, bekam kürzlich Probleme mit Ubisoft. Der Grund: Ein scheinbar harmloses Video, in dem er Fans gegenüber Andeutungen zu einem möglichen Remake von Black Flag machte. Der vierte Teil der Assassin's Creed-Reihe gilt bei vielen Fans bis heute als der beste.

Im Juni dieses Jahres wurde Ryan bei einer Convention gefilmt, wie er einem Fan gegenüber kryptische Hinweise fallen ließ. "Hast du Black Flag durchgespielt?", fragte der Schauspieler. Als der Fan bejahte, aber erwähnte, dass es schon lange her sei, antwortete Ryan: "Nun, du musst es vielleicht noch einmal durchspielen ..." Mit einem vielsagenden Blick fügte er hinzu: "Es gibt einen Grund, warum ich das sage, aber ich kann nichts verraten."


Heimliche Aufnahme

Bei einer späteren Convention-Veranstaltung wurde Ryan erneut zu einem möglichen Black Flag Remake befragt, diesmal jedoch deutlich zurückhaltender. Wie Insider Gaming berichtet, erklärte der Schauspieler die Gründe für seine neue Vorsicht: "Als das passierte, hat jemand das hier gemacht", sagte Ryan und deutete auf das Handy, das ihn filmte. "Ich war sehr offen und frei, aber ich wusste nicht, dass sie mich tatsächlich mit ihrem Telefon aufgenommen haben. Dann hat die Firma gedroht, mich zu verklagen."

Die ursprüngliche Aufnahme verbreitete sich schnell in den sozialen Medien und heizte die bereits kursierenden Gerüchte um ein Black Flag Remake weiter an. Für Ryan hatte das jedoch unerwartete Konsequenzen: Ubisoft sah seine Äußerungen offenbar als Verstoß gegen Vertraulichkeitsvereinbarungen und drohte mit rechtlichen Schritten.

Remake-Gerüchte seit Jahren

Die Spekulationen um eine Neuauflage des beliebten Piraten-Ablegers der Assassin's Creed-Serie sind allerdings alles andere als neu. Bereits 2023 kamen erste Berichte auf, dass Ubisoft Singapore, das Studio hinter dem wenig erfolgreichen Skull and Bones, an einem Black Flag Remake arbeiten könnte.

Black Flag war ein Wendepunkt für die Assassin's Creed-Reihe, da es den Fokus stark auf die Seefahrt und Piraterie legte. Das Spiel führte Edward Kenway ein, einen walisischen Piraten, der sich den Assassinen anschließt. Die Mischung aus Landkämpfen und spektakulären Seeschlachten machte das Spiel zu einem der beliebtesten Teile der Serie.

Was denkt ihr über Ubisofts harte Reaktion? Sollten Schauspieler freier über vergangene Projekte sprechen dürfen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Matt Ryan bekam Ärger mit Ubisoft wegen Andeutungen zu Black Flag Remake
  • Der Darsteller von Edward Kenway wurde unwissentlich bei einer Convention gefilmt
  • Ubisoft drohte dem Schauspieler mit einer Klage wegen seiner Äußerungen
  • Gerüchte über eine Neuauflage des beliebten Piratenspiels kursieren seit 2023
  • Ubisoft Singapore könnte nach dem schwachen Skull and Bones am Remake arbeiten
  • Black Flag gilt bei vielen Fans als einer der besten Teile der Assassin's Creed-Reihe
  • Das Spiel setzte mit seinem Fokus auf Seefahrt und Piraterie neue Maßstäbe

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!