Xperia-Smartphones: Sony stoppt Direktvertrieb in vielen Ländern
Der japanische Elektronikriese Sony hat offenbar begonnen, den direkten Vertrieb seiner Smartphones der bekannten Xperia-Reihe in Europa einzustellen. In einigen wichtigen Märkten, darunter auch Deutschland, erfolgt seit Kurzem keine direkte Vermarktung mehr.
Wer in Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien versucht, ein Sony Xperia-Smartphone über die jeweiligen Landes-Websites des Herstellers zu ordern, kann dies auch in diesen Ländern aktuell nicht mehr tun. Laut dem WinFuture-Preisvergleich sind die Geräte aber auch in Deutschland noch immer breit im Einzelhandel verfügbar.
Das Sony Xperia 1 VII wurde von dem Hersteller zuletzt ohnehin weltweit aus dem Handel genommen, weil es offenbar massive Probleme mit dem stabilen Betrieb des Geräts gibt. So meldeten Nutzer, dass das Telefon willkürlich neu startet oder sich abschaltet. Sony arbeitet derzeit nach eigenen Angaben an der Beseitigung der Probleme und entschuldigt sich seinen Kunden gegenüber.
Die Xperia-Serie von Sony richtet sich mit ihren Topmodellen an einen Nischenmarkt von Kunden, die das Gerät für Filmaufnahmen und für die Wiedergabe von hochqualitativen Audioinhalten nutzen wollen. Mit dem Verzicht auf eine unter dem Display verbaute Frontkamera hebt sich Sony zudem grundlegend von dem bei allen anderen Herstellern umgesetzten Trend ab.
Dass es um Sonys Smartphone-Sparte nicht unbedingt gut bestellt ist, äußert sich auch darin, dass das Unternehmen vor einiger Zeit begonnen hat, die Fertigung vollständig auszulagern. Waren anfangs nur die günstigeren Modelle betroffen, so werden mittlerweile auch die hochpreisigen Flaggschiff-Smartphones der Xperia-Serie nicht mehr von Sony selbst, sondern von entsprechenden Fertigungspartnern produziert. Damit kann die Marke selbst ihre Kosten und Risiken minimieren, ohne das Smartphone-Geschäft vollständig aufzugeben.
Siehe auch:
Update 22.07.2025: Sony hat sich heute mit einer Stellungnahme zu dem Thema geäußert und versichert, dass man weiter in Europa aktiv bleiben wird, was die Xperia-Smartphones angeht: "Sony bleibt dem Xperia-Geschäft in Europa verpflichtet und verkauft weiterhin Xperia-Smartphones an unsere geschätzten Kund*innen über unseren Sony Online-Shop und andere Online-Kanäle in ausgewählten Märkten."
Sony verzichtet auf Direktvertrieb
Laut einem Bericht des finnischen Mobilfunkportals SuomiMobiili hat Sony den direkten Vertrieb seiner Smartphones in Finnland seit Kurzem eingestellt. Das Unternehmen bestätigte gegenüber den Kollegen, dass man die Geräte der Xperia-Serie nicht mehr über die eigene Online-Plattform verkauft. Stattdessen sind sie zumindest vorerst nur noch über Partner aus dem Einzelhandel zu bekommen.Wer in Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien versucht, ein Sony Xperia-Smartphone über die jeweiligen Landes-Websites des Herstellers zu ordern, kann dies auch in diesen Ländern aktuell nicht mehr tun. Laut dem WinFuture-Preisvergleich sind die Geräte aber auch in Deutschland noch immer breit im Einzelhandel verfügbar.
Einzelhandel wird weiter bedient, sagt Sony
In einer Stellungnahme gegenüber SuomiMobiili erklärte Sonys finnische Niederlassung, dass man den Verkauf des aktuellen Flaggschiff-Modells Sony Xperia 1 VII über seine direkten Kanäle in Finnland gestoppt habe. Im Zuge einer ständigen Analyse des Marktes und der Nachfrage konzentriert man sich derzeit auf den Vertrieb aus dem Bereich des Online-Shoppings, um den Kunden ein flüssigeres Erlebnis zu bieten, hieß es weiter.Das Sony Xperia 1 VII wurde von dem Hersteller zuletzt ohnehin weltweit aus dem Handel genommen, weil es offenbar massive Probleme mit dem stabilen Betrieb des Geräts gibt. So meldeten Nutzer, dass das Telefon willkürlich neu startet oder sich abschaltet. Sony arbeitet derzeit nach eigenen Angaben an der Beseitigung der Probleme und entschuldigt sich seinen Kunden gegenüber.
Die Xperia-Serie von Sony richtet sich mit ihren Topmodellen an einen Nischenmarkt von Kunden, die das Gerät für Filmaufnahmen und für die Wiedergabe von hochqualitativen Audioinhalten nutzen wollen. Mit dem Verzicht auf eine unter dem Display verbaute Frontkamera hebt sich Sony zudem grundlegend von dem bei allen anderen Herstellern umgesetzten Trend ab.
Dass es um Sonys Smartphone-Sparte nicht unbedingt gut bestellt ist, äußert sich auch darin, dass das Unternehmen vor einiger Zeit begonnen hat, die Fertigung vollständig auszulagern. Waren anfangs nur die günstigeren Modelle betroffen, so werden mittlerweile auch die hochpreisigen Flaggschiff-Smartphones der Xperia-Serie nicht mehr von Sony selbst, sondern von entsprechenden Fertigungspartnern produziert. Damit kann die Marke selbst ihre Kosten und Risiken minimieren, ohne das Smartphone-Geschäft vollständig aufzugeben.
Zusammenfassung
- Sony stellt direkten Vertrieb seiner Xperia-Smartphones in Europa ein
- Verkauf über eigene Online-Plattform in Deutschland und anderen Ländern gestoppt
- Xperia 1 VII wegen technischer Probleme aus dem Handel genommen
- Xperia-Serie richtet sich an Nischenmarkt für Filmaufnahmen und Audioinhalte
- Sony hat die Fertigung seiner Smartphones vollständig an Partner ausgelagert
- Geräte sind weiterhin über den Einzelhandel und Online-Shopping verfügbar
Siehe auch:
- Sony Xperia 1 VII: neues Flaggschiff-Smartphone mit Zeiss-Kamera
- Xperia 1 VI & Xperia 10 VI Leak: Sony macht Schluss mit 21:9-Displays
- Sony Xperia 1 V: Neues Flaggschiff-Smartphone mit zweilagigem CMOS
- Sony Xperia 5 IV: Kleines, feines Flaggschiff-Smartphone mit Android
- Sony legt nach: neue Xperia-Hardware noch im Oktober - nur welche?
Thema:
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