Die Optimus-Roboter auf Tesla-Event waren nur ein großer Fake
Teslas Optimus-Roboter sorgten bei der Cybercab-Vorstellung für Aufsehen. Sie mischten sich unter die Gäste, servierten Getränke und führten Gespräche. Doch es steckte offenbar vor allem eines dahinter: menschliche Kontrolle. Was Tesla hinter den Kulissen auch zugab.
Die Optimus-Roboter zeigten sich jedenfalls erstaunlich vielseitig. Sie balancierten Getränke, spielten Schere-Stein-Papier und führten flüssige Konversationen in verschiedenen Sprachen. Besonders auffällig war ihre schnelle Reaktionsfähigkeit auf verbale und visuelle Reize in der belebten Umgebung. Für so manchen Beobachter wirkte es, als wären die Roboter vollständig autonom - andere vermuteten aber schnell, dass Tesla hier trickst und das auch gar nicht besonders gut versteckt bzw. verstecken will.
Ein aufschlussreiches Gespräch führte der Technologie-Evangelist Robert Scoble mit einem der Roboter. Auf die direkte Frage, wie viel KI im Spiel sei, antwortete die Maschine ausweichend: "Es könnte etwas sein." In einem anderen Video gab ein Optimus sogar zu: "Heute werde ich von einem Menschen unterstützt."
Tesla scheint die menschliche Beteiligung nicht komplett verschwiegen zu haben bzw. erwähnte CEO Elon Musk das sogar in seiner Präsentation. Er verwies auf die ursprüngliche Ankündigung der Roboter, als man "mit jemandem in einem Roboteranzug begonnen" habe.
Trotz der derzeitigen Grenzen hält Musk an seiner Vision und zum Teil auch PR fest. Er bezeichnet Optimus als potenziell "bedeutender als das Fahrzeuggeschäft" von Tesla. Der CEO prognostiziert in seiner mittlerweile bekannt überschwänglichen Art, dass die Roboter für 20.000 bis 30.000 Dollar erhältlich sein werden und ein "Zeitalter des Überflusses" einläuten könnten.
Siehe auch:
Roboter-Show mit menschlicher Regie
Bei der Präsentation des Tesla Cybercabs sowie des Cybervans sorgten die beiden futuristischen Fahrzeuge für Aufsehen, aber auch Kopfschütteln. Mehr noch: Auch die humanoiden Optimus-Roboter des Unternehmens zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Sie bewegten sich scheinbar autonom durch die Menge, servierten Getränke und unterhielten sich mit den Gästen. Doch war das in erster Linie eines: geschickte Inszenierung.Die Optimus-Roboter zeigten sich jedenfalls erstaunlich vielseitig. Sie balancierten Getränke, spielten Schere-Stein-Papier und führten flüssige Konversationen in verschiedenen Sprachen. Besonders auffällig war ihre schnelle Reaktionsfähigkeit auf verbale und visuelle Reize in der belebten Umgebung. Für so manchen Beobachter wirkte es, als wären die Roboter vollständig autonom - andere vermuteten aber schnell, dass Tesla hier trickst und das auch gar nicht besonders gut versteckt bzw. verstecken will.
Hinweise auf Fernsteuerung
Wie Electrek und The Verge berichten, deuteten aber gleich mehrere Hinweise darauf hin, dass die Roboter zumindest teilweise ferngesteuert wurden. Jeder Optimus hatte eine eigene Stimme und einen anderen Akzent - meist aus Regionen, in denen Tesla präsent ist. Die sofortigen, natürlich wirkenden Antworten der Roboter ließen vermuten, dass Menschen im Hintergrund die Kontrolle hatten.Ein aufschlussreiches Gespräch führte der Technologie-Evangelist Robert Scoble mit einem der Roboter. Auf die direkte Frage, wie viel KI im Spiel sei, antwortete die Maschine ausweichend: "Es könnte etwas sein." In einem anderen Video gab ein Optimus sogar zu: "Heute werde ich von einem Menschen unterstützt."
Tesla scheint die menschliche Beteiligung nicht komplett verschwiegen zu haben bzw. erwähnte CEO Elon Musk das sogar in seiner Präsentation. Er verwies auf die ursprüngliche Ankündigung der Roboter, als man "mit jemandem in einem Roboteranzug begonnen" habe.
Trotz der derzeitigen Grenzen hält Musk an seiner Vision und zum Teil auch PR fest. Er bezeichnet Optimus als potenziell "bedeutender als das Fahrzeuggeschäft" von Tesla. Der CEO prognostiziert in seiner mittlerweile bekannt überschwänglichen Art, dass die Roboter für 20.000 bis 30.000 Dollar erhältlich sein werden und ein "Zeitalter des Überflusses" einläuten könnten.
Zusammenfassung
- Optimus-Roboter bei Tesla-Event waren ferngesteuert
- Tesla gab menschliche Kontrolle der Roboter zu
- Roboter führten flüssige Konversationen in mehreren Sprachen
- Einige Roboter hatten individuelle Stimmen und Akzente
- Technologie-Evangelist entlockte ausweichende Antworten
- Elon Musk sprach von menschlicher Unterstützung bei der Präsentation
- Musk sieht Optimus als zukünftig bedeutender als Autos
Siehe auch:
- Kalifornische Polizei unzufrieden: Tesla-Streifenwagen enttäuschen
- Teslas autonome Zukunft: Elon Musk stellt Cybercab und Robovan vor
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- Tesla Cybertruck: Schon wieder Rückruf, nun wegen Rückfahrkameras
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