Aufräumaktion: Microsoft entfernt alte Treiber von Windows Update
Microsoft beginnt jetzt damit, Windows Update auszumisten. Im Zuge der vor einigen Wochen angekündigten Umstellung der Methoden zur Auslieferung von Treibern sollen auch diverse sogenannte "Legacy Drivers" entfernt und somit nicht mehr über Windows Update bereitgestellt werden.
Wie Neowin unter Bezug auf einen Informations-Post auf Microsofts Website für IT-Admins berichtet, wollen die Redmonder diverse ältere Treiber nicht mehr über Windows Update ausliefern. Das Ende der Verfügbarkeit soll dabei in mehreren Stufen umgesetzt werden. Zunächst werden nur Treiber betroffen sein, für die es bereits einen "modernen Ersatz" gibt, der über Windows Update weiterhin verfügbar bleibt.
In dieser Zeit haben Hardware-Anbieter die Möglichkeit, sich mit ihren Bedenken gegen die Entfernung bestimmter Treiber für ihre Produkte gegenüber Microsoft zu äußern. Sollten keine Einwände vorliegen, erfolgt dann die dauerhafte Entfernung der jeweiligen Treiber aus dem Katalog von Windows Update. Die Redmonder wollen diese Art von Reinigungsaktionen bei ihrem Update-System für die Auslieferung von Treibern externer Hersteller künftig regelmäßig durchführen, wobei dabei mit größtmöglicher Transparenz vorgegangen werden soll.
Langfristig will Microsoft nach eigenen Angaben mit den angekündigten Schritten eine Steigerung der allgemeinen Sicherheitslage rund um Windows erzielen. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass für die PCs der Windows-User ein optimales und möglichst aktuelles Treiberpaket bereitgestellt werden kann. Redmond bat die Teilnehmer des Hardware-Programms für die Auslieferung von Treibern über Windows Update zuletzt, ihre Software zu prüfen, um unangenehme Überraschungen während des "Aufräumens" zu vermeiden.
Siehe auch:
Mehr Aufwand für Nutzer älterer Hardware?
Wer einen älteren PC einsetzt, muss in Zukunft unter Umständen wohl wieder damit leben, dass die für das System benötigten Treiber nicht mehr leicht über Windows Update geladen werden können, sobald man Windows neu aufgesetzt hat. Hintergrund sind die geplanten grundlegenden Änderungen beim Umgang mit der Auslieferung von Treibern über Windows Update.Wie Neowin unter Bezug auf einen Informations-Post auf Microsofts Website für IT-Admins berichtet, wollen die Redmonder diverse ältere Treiber nicht mehr über Windows Update ausliefern. Das Ende der Verfügbarkeit soll dabei in mehreren Stufen umgesetzt werden. Zunächst werden nur Treiber betroffen sein, für die es bereits einen "modernen Ersatz" gibt, der über Windows Update weiterhin verfügbar bleibt.
Hardware-Hersteller können Entfernung widersprechen
Sogenannte "Legacy Driver" sollen dann schrittweise folgen, wobei die jeweiligen Hardware-Anbieter auch die Möglichkeit haben, ihre Treiber erneut über Windows Update zu veröffentlichen, wenn sie Microsoft eine entsprechende Begründung vorlegen, die die Notwendigkeit der Verfügbarkeit des jeweiligen alten Treibers rechtfertigt. Nachdem die erste "Aufräumphase" abgeschlossen ist, gibt es eine Gnadenfrist von sechs Monaten, heißt es außerdem.In dieser Zeit haben Hardware-Anbieter die Möglichkeit, sich mit ihren Bedenken gegen die Entfernung bestimmter Treiber für ihre Produkte gegenüber Microsoft zu äußern. Sollten keine Einwände vorliegen, erfolgt dann die dauerhafte Entfernung der jeweiligen Treiber aus dem Katalog von Windows Update. Die Redmonder wollen diese Art von Reinigungsaktionen bei ihrem Update-System für die Auslieferung von Treibern externer Hersteller künftig regelmäßig durchführen, wobei dabei mit größtmöglicher Transparenz vorgegangen werden soll.
Langfristig will Microsoft nach eigenen Angaben mit den angekündigten Schritten eine Steigerung der allgemeinen Sicherheitslage rund um Windows erzielen. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass für die PCs der Windows-User ein optimales und möglichst aktuelles Treiberpaket bereitgestellt werden kann. Redmond bat die Teilnehmer des Hardware-Programms für die Auslieferung von Treibern über Windows Update zuletzt, ihre Software zu prüfen, um unangenehme Überraschungen während des "Aufräumens" zu vermeiden.
Zusammenfassung
- Microsoft entfernt ältere 'Legacy Drivers' schrittweise von Windows Update
- Treiber mit modernen Ersatzversionen werden als Erstes aus dem Katalog entfernt
- Hardware-Anbieter haben eine sechsmonatige Frist für Einwände zur Verfügung
- Begründete Anfragen für die Beibehaltung alter Treiber können gestellt werden
- Ziel der regelmäßigen Bereinigungen ist eine Verbesserung der Sicherheit
- Nutzer älterer PCs müssen möglicherweise Treiber anders als über Update beziehen
- Microsoft verspricht Transparenz bei den künftigen Aufräumaktionen
Siehe auch:
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