RTX 5050: Noch weniger Leistung - Nvidia nutzt alten GDDR6-Speicher

Nvidias kommende Budget-Grafikkarte wird als einziges Modell der RTX 50-Serie auf langsameren GDDR6-Speicher setzen. Mit nur acht Gigabyte VRAM und einem deutlichen Leistungsabfall gegenüber der RTX 5060 dürfte vor allem der Preis über einen Erfolg entscheiden.
Nvidia, Gpu, Grafikkarte, Geforce, Blackwell, RTX 5090, RTX 5080, RTX 5070, RTX 5060

Budget-RTX kommt mit GDDR6-Speicher

Seit der Vorstellung der ersten Blackwell-Grafikkarten im Januar auf der CES 2025 sind etliche verschiedene Varianten für jeden Geldbeutel und Anspruch auf den Markt gekommen. Zuletzt veröffentlichte Nvidia die RTX 5060 und handelte sich sowohl mit der Verhinderung objektiver Reviews als auch mit den acht Gigabyte VRAM der Karte Kritik ein.

Bei der kommenden Nvidia GeForce RTX 5050 wird die Ausstattung in einem entscheidenden Punkt jetzt noch einmal weiter heruntergeschraubt. Denn als einzige Karte der Blackwell-Serie wird sie nicht mit GDDR7-Speicher ausgestattet, sondern muss sich mit langsamerem GDDR6-Speicher begnügen. Das geht aus zahlreichen Berichten hervor, die auf einen baldigen Launch der Budget-Grafikkarte hindeuten.


Konkret soll die RTX 5050 mit acht Gigabyte VRAM ausgestattet sein, der mit einer Geschwindigkeit von 20 Gbps und einem Speicherbus von 128 bit arbeitet. Diese Kombination resultiert in einer Speicherbandbreite von 320 GB/s - was nur etwa 70 Prozent der Bandbreite der RTX 5060 entspricht. Auch bei der Rechenleistung muss die RTX 5050 Abstriche machen. Denn mit voraussichtlich 2.560 CUDA-Kernen bietet sie deutlich weniger Shader-Einheiten als die RTX 5060 mit 3.840 Kernen.

Gleiche Speichertechnik wie AMDs RX 9000-Serie

Laut dem als recht zuverlässig geltenden Leaker MEGAsizeGPU auf X setzt die RTX 5050 auf dieselbe GDDR6-Speichergeschwindigkeit wie AMDs RDNA 4-Grafikkarten der RX 9000-Serie. Bei den 20-Gbps-Modulen handelt es sich um die schnellste GDDR6-Variante, die derzeit in Massenproduktion ist. Diese Speichermodule kommen bereits in der RX 9070 und der GDDR6-Variante der RTX 4070 zum Einsatz.

Der GB207-Chip wird zudem mit einer maximalen Boost-Taktrate von 2.520 MHz und einer Leistungsaufnahme von 135 bis 145 Watt spezifiziert. Je nach Hersteller der Speichermodule könnte es bei der Leistung zu geringfügigen Unterschieden kommen. Modelle mit SK-Hynix-Speicher könnten etwa ein bis zwei Prozent schneller sein als Varianten mit Samsung-Modulen, da letztere möglicherweise auf Energieeffizienz optimiert wurden.

Preisgestaltung entscheidet über Markterfolg

Die technischen Einschränkungen der RTX 5050 werfen Fragen zur Preisgestaltung auf. Nachdem die RTX 5060 mit acht Gigabyte zum Preis von 299 US-Dollar in den USA und 310 Euro in Deutschland keine besonders positive Aufnahme fand, dürfte die RTX 5050 bei etwa 199 bis 249 US-Dollar bzw. 210 bis 265 Euro positioniert werden. Zu diesem Preis müsste sie sich gegen Intels Arc B580 mit zwölf Gigabyte und Arc B570 mit zehn Gigabyte VRAM behaupten.

Launch für Juli geplant

Der Launch der RTX 5050 wird für Juli erwartet, wobei neben der Desktop-Variante auch eine Version für Budget-Gaming-Laptops erscheinen soll. Bei den Laptop-Modellen gibt es allerdings noch Unklarheiten bezüglich des Speichertyps, da in Leaks sowohl GDDR6- als auch GDDR7-Konfigurationen aufgetaucht sind.

Die Entscheidung für GDDR6-Speicher bei der RTX 5050 spiegelt Nvidias Strategie wider, klare Leistungsabstufungen zwischen den Modellen zu schaffen. Während die höherwertigen RTX 50-Karten von der deutlich höheren Bandbreite des GDDR7-Speichers profitieren, muss sich die Budget-Variante mit der langsameren Technologie zufriedengeben. Dies könnte sich besonders bei speicherintensiven Anwendungen und höheren Auflösungen bemerkbar machen.

Was haltet ihr von Nvidias Entscheidung, bei der RTX 5050 auf GDDR6-Speicher zu setzen? Glaubt ihr, dass die Karte bei einem attraktiven Preis trotz der technischen Einschränkungen ein Erfolg werden kann? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Nvidia RTX 5050 erhält als einziges Modell der Serie langsameren GDDR6
  • Budget-Grafikkarte mit 8 GB VRAM und nur 70 Prozent Bandbreite der 5060
  • Leistungseinbußen durch nur 2.560 CUDA-Kerne statt 3.840 wie bei 5060
  • Erwarteter Preis zwischen 210 und 265 Euro bei Launch im Juli 2025
  • Die Karte muss gegen Intels Arc-Modelle mit mehr Speicher antreten
  • Nvidia schafft klare Leistungsabstufung zwischen Budget- und Premium-Karten
  • Technische Einschränkungen könnten bei speicherintensiven Anwendungen auffallen

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Nvidia Aktienkurs in Euro
GeForce RTX 4070 Ti im Preisvergleich
Derzeit keine Angebote im Preisvergleich
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!