RTX 4090: Käufer erlebt sein blaues Wunder - 3 von 4 Karten gefälscht
Ein chinesischer Computerreparateur machte einen erschreckenden Fund, als er vier defekte Nvidia RTX 4090 zur Reparatur erhielt. Drei der teuren Grafikkarten entpuppten sich als aufwendig manipulierte RTX 3000-Modelle. Selbst die Chips waren per Laser manipuliert.
Denn wie ein chinesischer YouTuber jetzt entdeckte, waren drei von vier RTX 4090 auf seinem Schreibtisch gar keine. Ein Kunde hatte die defekten Nvidia-Grafikkarten zur Reparatur eingeschickt und pro Karte etwa 10.000 Yuan (umgerechnet rund 1.206 Euro) bezahlt. Was als Routinereparatur beginnen sollte, entwickelte sich aber zu einem Lehrstück über die Dreistigkeit von Grafikkarten-Betrügern.
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So waren die drei manipulierten Karten nicht einfach nur defekt, sondern grundlegend gefälscht. In allen Fällen hatten Betrüger ältere Chips der RTX 3000-Serie genommen und diese durch verschiedene Manipulationen als das leistungsstärkere 4090-Modell getarnt. Selbst die Beschriftung wurde mittels Laserätzung so verändert, dass die älteren Modelle auf den ersten Blick wie AD102-Chips der RTX 4090 aussah, obwohl es sich tatsächlich um GA102-Chips handelte.
Auch die Farbe und Form der Platine können Hinweise geben. So hatte eine der gefälschten Karten eine auffällig falsche Grüntönung. Besonders dreist war, dass die Betrüger bei einer der Fälschungen sogar den Arbeitsspeicher manipuliert und mit falschen Beschriftungen versehen hatten. Die Fälschungen waren so raffiniert, dass sie für Laien nur schwer zu erkennen waren.
Der Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, beim Kauf von teurer Hardware vorsichtig zu sein und im Zweifel auf seriöse Händler zu setzen, die Garantie auf die gekauften Produkte gewähren. Auch wenn der Preis verlockend erscheint, kann ein vermeintliches Schnäppchen schnell zu einem teuren Reinfall werden.
Besonders bei Angeboten, die deutlich unter dem Marktpreis liegen, sollten Käufer daher misstrauisch werden. Seriöse Verkäufer können selten drastische Rabatte auf begehrte High-End-Hardware anbieten, ohne dass ein Haken dabei ist.
Habt ihr schon einmal Erfahrungen mit gefälschter Hardware gemacht? Welche Tipps könnt ihr anderen Käufern für den sicheren Erwerb gebrauchter Grafikkarten geben? Teilt eure Meinungen und Erfahrungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Erneut gefälschte Grafikkarten entdeckt
Betrug mit teurer Hardware ist nichts Neues. Immer wieder kommt es vor, dass sich besonders 'clevere' Betrüger mit dreisten Tricks etwa eine brandneue CPU von Amazon erschleichen. Zuletzt erhielten zudem über 30 Käufer einer RTX 5090 anstatt der High-End-Grafikkarte nur (fast) leere Kartons. Jetzt haben Kriminelle erneut zugeschlagen und sich teure Grafikchips gekrallt. Beim jetzigen Vorfall war der Aufwand allerdings etwas höher.Denn wie ein chinesischer YouTuber jetzt entdeckte, waren drei von vier RTX 4090 auf seinem Schreibtisch gar keine. Ein Kunde hatte die defekten Nvidia-Grafikkarten zur Reparatur eingeschickt und pro Karte etwa 10.000 Yuan (umgerechnet rund 1.206 Euro) bezahlt. Was als Routinereparatur beginnen sollte, entwickelte sich aber zu einem Lehrstück über die Dreistigkeit von Grafikkarten-Betrügern.
Auf YouTube ansehenSo waren die drei manipulierten Karten nicht einfach nur defekt, sondern grundlegend gefälscht. In allen Fällen hatten Betrüger ältere Chips der RTX 3000-Serie genommen und diese durch verschiedene Manipulationen als das leistungsstärkere 4090-Modell getarnt. Selbst die Beschriftung wurde mittels Laserätzung so verändert, dass die älteren Modelle auf den ersten Blick wie AD102-Chips der RTX 4090 aussah, obwohl es sich tatsächlich um GA102-Chips handelte.
YouTuber deckt raffinierte Fälschungen auf
Wie der chinesische YouTuber Fydn in seinem Video dokumentierte, gibt es mehrere Anzeichen, an denen Fachleute die Fälschungen erkennen können. Bei echten RTX 4090 befindet sich etwa ein QR-Code in der äußersten linken Ecke des Chips, während er bei den 3000er-Modellen etwas höher platziert ist. Zudem besitzen die älteren Modelle einen leicht hervorstehenden Kondensator in der oberen rechten Ecke, der bei der RTX 4090 fehlt.Auch die Farbe und Form der Platine können Hinweise geben. So hatte eine der gefälschten Karten eine auffällig falsche Grüntönung. Besonders dreist war, dass die Betrüger bei einer der Fälschungen sogar den Arbeitsspeicher manipuliert und mit falschen Beschriftungen versehen hatten. Die Fälschungen waren so raffiniert, dass sie für Laien nur schwer zu erkennen waren.
Lukratives Geschäft für Kriminelle
Wie bereits angesprochen, sind solche Betrugsmaschen leider keine Seltenheit im Grafikkartenmarkt. Die hohe Nachfrage nach leistungsstarken GPUs und der erhebliche Preisunterschied zwischen den Modellen machen solche Betrügereien für Kriminelle lukrativ. Eine echte RTX 4090 kostet im Handel momentan über 2.500 Euro, während eine RTX 3080 oder RTX 3090 deutlich günstiger zu haben sind.Eine echte Karte erfolgreich repariert
Immerhin eine gute Nachricht gab es für den betroffenen Kunden. Denn eine der vier eingesandten Karten war tatsächlich eine echte RTX 4090. Die konnte Fydn erfolgreich instand setzen, indem er zwei defekte GDDR6X-Speicherchips und einige Kondensatoren auf der Rückseite austauschte. Die drei gefälschten Karten hingegen waren irreparabel.Der Fall zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, beim Kauf von teurer Hardware vorsichtig zu sein und im Zweifel auf seriöse Händler zu setzen, die Garantie auf die gekauften Produkte gewähren. Auch wenn der Preis verlockend erscheint, kann ein vermeintliches Schnäppchen schnell zu einem teuren Reinfall werden.
Besonders bei Angeboten, die deutlich unter dem Marktpreis liegen, sollten Käufer daher misstrauisch werden. Seriöse Verkäufer können selten drastische Rabatte auf begehrte High-End-Hardware anbieten, ohne dass ein Haken dabei ist.
Habt ihr schon einmal Erfahrungen mit gefälschter Hardware gemacht? Welche Tipps könnt ihr anderen Käufern für den sicheren Erwerb gebrauchter Grafikkarten geben? Teilt eure Meinungen und Erfahrungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Chinesischer Techniker entdeckte drei gefälschte RTX 4090-Grafikkarten
- Betrüger hatten ältere RTX 3000-Chips aufwendig als 4090-Modelle getarnt
- Grafikchips wurden sogar mittels Laserätzung manipuliert
- Fachmann erkannte Fälschungen an QR-Code-Position und Platinenfärbung
- Nur eine von vier eingesandten Karten war echt und konnte repariert werden
- Preisunterschied zwischen RTX-Generationen macht solche Betrügereien lukrativ
- Besonders bei verdächtig günstigen Angeboten sollten Käufer misstrauisch sein
Siehe auch:
- RTX 5050: Noch weniger Leistung - Nvidia nutzt alten GDDR6-Speicher
- RTX 5090 "Dhahab": Scalper-Preise für GPUs erreichen neue Dimension
- RTX 5090: Nächster Käufer erlebt beim Auspacken böse Überraschung
- Nvidia-Shop trollt Kunden: RTX 4040 "Brick Edition" ist ein Backstein
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