RTX 5090: Nächster Käufer erlebt beim Auspacken böse Überraschung
Betrug mit Nvidia-Grafikkarten scheint zuzunehmen. Erneut erhielt ein Käufer statt einer bestellten RTX 5090 nur wertloses Füllmaterial in der Verpackung. Mittlerweile raten Experten standardmäßig zu bestimmten Vorsichtsmaßnahmen beim Kauf teurer Hardware.
Wie Nutzer Ok-Atmosphere7655 auf Reddit berichtet, fand er in seinem beschädigten Amazon-Paket statt der für 2.950 Euro bestellten Aorus Master RTX 5090 lediglich zwei Plastiksäcke mit Reis und Nudeln sowie eine alte Grafikkarte vor.
Die RTX 5090 ist Nvidias neueste Flaggschiff-Grafikkarte und kostet je nach Modell zwischen 2000 und 3500 Euro. Die hohen Preise und die begrenzte Verfügbarkeit machen sie zu einem attraktiven Ziel für Betrüger. Die Karte bietet 32 GB GDDR7-Speicher und ist für 8K-Gaming sowie professionelle Anwendungen konzipiert.
Statt der GPU waren im Paket nur Reis und Nudeln
Bei Amazon Deutschland gab es in der Vergangenheit bereits ähnliche Fälle mit anderen teuren Produkten wie Smartphones oder Laptops. Das Unternehmen hatte daraufhin seine Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Dennoch gelingt es Betrügern immer wieder, die Sicherheitssysteme zu umgehen.
Im jetzigen Fall des Reddit-Nutzers verlangte Amazon zunächst Fotos als Beweise und forderte anschließend die Rücksendung des kompletten Pakets zur Überprüfung. Der Kunde wartet nun auf eine Antwort des Unternehmens. Amazon gewährt in der Regel eine vollständige Rückerstattung bei nachgewiesenen Betrugsfällen. Der Prozess kann jedoch mehrere Wochen dauern. Solange muss Ok-Atmosphere7655 wohl auf seine alte Grafikkarte, eine RTX 4080 Ti, zurückgreifen.
Habt ihr schon einmal ähnliche Erfahrungen beim Online-Kauf teurer Hardware gemacht? Welche Vorsichtsmaßnahmen nutzt ihr beim Bestellen? Teilt eure Erfahrungen gerne in den Kommentaren!
Siehe auch:
Reis und Nudeln statt GPU
Kürzlich wurden bei der US-Handelskette Micro Center manipulierte RTX 5090-Warensendungen entdeckt. In den versiegelten Kartons befanden sich statt der Flaggschiff-Grafikkarten nur wertlose Rucksäcke. Eine Untersuchung ergab, dass mindestens 32 Boxen bereits im Zotac-Werk in China manipuliert wurden. Ein weiterer Kunde erlebte beim Kauf einer hochpreisigen RTX 5090 Grafikkarte jetzt eine ähnliche böse Überraschung.Wie Nutzer Ok-Atmosphere7655 auf Reddit berichtet, fand er in seinem beschädigten Amazon-Paket statt der für 2.950 Euro bestellten Aorus Master RTX 5090 lediglich zwei Plastiksäcke mit Reis und Nudeln sowie eine alte Grafikkarte vor.
Betrug mit teurer Hardware
Die Bestellung erfolgte direkt bei Amazon in den Niederlanden, nicht über einen Drittanbieter. Der Versand wurde ebenfalls von Amazon selbst durchgeführt und die Karte war als "neu" gekennzeichnet. Ungewöhnlich war aber bereits der Lieferweg. Denn die Grafikkarte wurde aus Spanien verschickt und benötigte für den Transport innerhalb der EU mehr als zwei Wochen.Die RTX 5090 ist Nvidias neueste Flaggschiff-Grafikkarte und kostet je nach Modell zwischen 2000 und 3500 Euro. Die hohen Preise und die begrenzte Verfügbarkeit machen sie zu einem attraktiven Ziel für Betrüger. Die Karte bietet 32 GB GDDR7-Speicher und ist für 8K-Gaming sowie professionelle Anwendungen konzipiert.
Statt der GPU waren im Paket nur Reis und Nudeln
Manipulation entlang der Lieferkette
Experten vermuten, dass die Manipulationen an verschiedenen Punkten der Lieferkette stattfinden können. Neben Werksmitarbeitern kommen auch Lagerarbeiter, Versanddienstleister oder sogar Einzelhändler als Täter in Frage. Die Betrüger nutzen dabei oft die Tatsache aus, dass hochwertige Elektronik in relativ kleinen, leichten Paketen verschickt wird.Bei Amazon Deutschland gab es in der Vergangenheit bereits ähnliche Fälle mit anderen teuren Produkten wie Smartphones oder Laptops. Das Unternehmen hatte daraufhin seine Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Dennoch gelingt es Betrügern immer wieder, die Sicherheitssysteme zu umgehen.
Schutzmaßnahmen für Käufer
Sicherheitsexperten empfehlen mittlerweile dringend, die Annahme und das Auspacken besonders teurer Hardware per Video zu dokumentieren. Die Aufnahme sollte dabei kontinuierlich von der Annahme an der Tür bis zum vollständigen Auspacken erfolgen. Zusätzlich sollten Käufer auf verdächtige Anzeichen wie beschädigte Verpackungen, ungewöhnlich lange Lieferzeiten oder Versand aus unerwarteten Ländern achten.Im jetzigen Fall des Reddit-Nutzers verlangte Amazon zunächst Fotos als Beweise und forderte anschließend die Rücksendung des kompletten Pakets zur Überprüfung. Der Kunde wartet nun auf eine Antwort des Unternehmens. Amazon gewährt in der Regel eine vollständige Rückerstattung bei nachgewiesenen Betrugsfällen. Der Prozess kann jedoch mehrere Wochen dauern. Solange muss Ok-Atmosphere7655 wohl auf seine alte Grafikkarte, eine RTX 4080 Ti, zurückgreifen.
Habt ihr schon einmal ähnliche Erfahrungen beim Online-Kauf teurer Hardware gemacht? Welche Vorsichtsmaßnahmen nutzt ihr beim Bestellen? Teilt eure Erfahrungen gerne in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Erneut Betrug mit hochpreisigen RTX 5090-Grafikkarten aufgedeckt
- Amazon-Kunde erhielt statt Grafikkarte für 2950 Euro nur Reis und Nudeln
- Die manipulierte Lieferung kam ungewöhnlicherweise aus Spanien
- Experten vermuten Manipulationen an verschiedenen Stellen der Lieferkette
- Amazon verlangt Fotos und Rücksendung des kompletten Pakets zur Überprüfung
- Empfehlung: Das Auspacken teure Hardware per Video dokumentieren
Siehe auch:
- Nvidia-Shop trollt Kunden: RTX 4040 "Brick Edition" ist ein Backstein
- Ironie: Ausgerechnet teure RTX-GPUs stürzen bei fordernder Grafik ab
- Nvidia lässt Gamer sitzen: RTX-Produktion fällt wohl KI-Chips zum Opfer
- Betrug bei RTX 5090: Käufer erhalten reihenweise (fast) leere Kartons
- RTX 5090: Prototyp geleakt - Leistungsaufnahme von bis zu 2.400 Watt!
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