Ironie: Ausgerechnet teure RTX-GPUs stürzen bei fordernder Grafik ab
Ausgerechnet die teuersten Grafikkarten von Nvidia haben Probleme mit dem neuen Unreal Engine 5-Spiel "Hell Is Us". RTX 40- und 50-Besitzer müssen für die Demo die Grafikqualität reduzieren und DLSS deaktivieren, um überhaupt spielen zu können.
Die temporäre Lösung klingt geradezu paradox: Besitzer der High-End-GPUs sollen für den Start des Spiels alle Grafikeinstellungen herunterdrehen und sämtliche Upscaling-Technologien wie DLSS, FSR und XeSS deaktivieren. Erst wenn die Intro-Sequenz überstanden und die Spielfigur steuerbar ist, dürfen die Einstellungen wieder hochgeschraubt werden. Eine kuriose Situation, wenn man bedenkt, dass diese Grafikkarten eigentlich für genau solche anspruchsvollen Titel konzipiert wurden.
Die hohen Systemanforderungen zeigen sich auch bei den offiziellen Empfehlungen. So ist mindestens eine Nvidia RTX 2080 Ti mit elf Gigabyte VRAM oder eine AMD RX 6750 XT mit zwölf Gigabyte VRAM vonnöten, um das Spiel genießen zu können. Dazu kommen 32 GB Systemarbeitsspeicher als empfohlene Anforderung. Damit reiht sich "Hell Is Us" in die wachsende Liste von Spielen ein, die mit acht GB VRAM-Grafikkarten nicht mehr optimal laufen.
Das Spiel stammt vom kanadischen Studio Rogue Factor, das bereits durch Titel wie "Mordheim: City of the Damned" und "Necromunda: Underhive Wars" bekannt wurde. "Hell Is Us" soll eine düstere, postapokalyptische Welt präsentieren, in der Spieler als Charakter Rémi durch eine von mysteriösen Kreaturen bevölkerte Landschaft navigieren. Die Unreal Engine 5 ermöglicht dabei beeindruckende visuelle Effekte, fordert aber auch entsprechende Hardware-Ressourcen.
Für Spieler bleibt zu hoffen, dass Entwickler Rogue Factor das Problem bis zum offiziellen Release von Hell Is Us am 4. September 2025 in den Griff bekommt. Das Spiel verspricht ein spannendes Action-Adventure in einer halb-offenen Welt zu werden, das sowohl auf PC als auch auf PlayStation 5 und Xbox Series X/S erscheinen wird. Bis dahin müssen sich Besitzer der neuesten Nvidia-GPUs notgedrungen mit reduzierten Grafikeinstellungen begnügen - zumindest für die Intro-Sequenz.
Was haltet ihr von dieser kuriosen Situation? Habt ihr ähnliche Probleme mit euren RTX-Karten bei aktuellen Spielen erlebt? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!
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Wenn teure Grafikkarten versagen
Wer viel Geld für eine High-End-Grafikkarte ausgibt, erwartet zu Recht, dass aktuelle Spiele in höchster Qualität flüssig laufen. Doch ausgerechnet bei Nvidias neuesten und teuersten GeForce-Modellen der RTX 40- und 50-Serien kommt es nun zu einem ungewöhnlichen Problem: Sie stürzen bei der gerade veröffentlichten Demo des kommenden Action-Adventures "Hell Is Us" regelmäßig ab. Der Entwickler Rogue Factor musste bereits einen Workaround veröffentlichen, der viele Spieler ratlos zurücklässt.Die temporäre Lösung klingt geradezu paradox: Besitzer der High-End-GPUs sollen für den Start des Spiels alle Grafikeinstellungen herunterdrehen und sämtliche Upscaling-Technologien wie DLSS, FSR und XeSS deaktivieren. Erst wenn die Intro-Sequenz überstanden und die Spielfigur steuerbar ist, dürfen die Einstellungen wieder hochgeschraubt werden. Eine kuriose Situation, wenn man bedenkt, dass diese Grafikkarten eigentlich für genau solche anspruchsvollen Titel konzipiert wurden.
Extreme Systemanforderungen
Wie auf der Steam-Seite von "Hell Is Us" zu lesen ist, arbeitet das Entwicklerteam bereits intensiv an einer dauerhaften Lösung für das Problem. Das auf der Unreal Engine 5 basierende Spiel hat ohnehin den Ruf eines Hardware-Monsters. Für 4K-Auflösung bei bescheidenen 30 FPS empfiehlt der Entwickler nichts Geringeres als eine GeForce RTX 4090 mit aktiviertem Upscaling.Die hohen Systemanforderungen zeigen sich auch bei den offiziellen Empfehlungen. So ist mindestens eine Nvidia RTX 2080 Ti mit elf Gigabyte VRAM oder eine AMD RX 6750 XT mit zwölf Gigabyte VRAM vonnöten, um das Spiel genießen zu können. Dazu kommen 32 GB Systemarbeitsspeicher als empfohlene Anforderung. Damit reiht sich "Hell Is Us" in die wachsende Liste von Spielen ein, die mit acht GB VRAM-Grafikkarten nicht mehr optimal laufen.
Das Spiel stammt vom kanadischen Studio Rogue Factor, das bereits durch Titel wie "Mordheim: City of the Damned" und "Necromunda: Underhive Wars" bekannt wurde. "Hell Is Us" soll eine düstere, postapokalyptische Welt präsentieren, in der Spieler als Charakter Rémi durch eine von mysteriösen Kreaturen bevölkerte Landschaft navigieren. Die Unreal Engine 5 ermöglicht dabei beeindruckende visuelle Effekte, fordert aber auch entsprechende Hardware-Ressourcen.
Nvidia kämpft mit Treiber-Problemen
Die Probleme erinnern an ähnliche Schwierigkeiten, die Nvidia-Nutzer in den letzten Monaten mit Treiber-Updates und Spielkompatibilität hatten. Erst kürzlich empfahlen die Entwickler von "InZoi" und "The First Berserker: Khazan" Nvidia-Nutzern, ältere Treiber zu installieren, um Leistungsprobleme zu beheben.Für Spieler bleibt zu hoffen, dass Entwickler Rogue Factor das Problem bis zum offiziellen Release von Hell Is Us am 4. September 2025 in den Griff bekommt. Das Spiel verspricht ein spannendes Action-Adventure in einer halb-offenen Welt zu werden, das sowohl auf PC als auch auf PlayStation 5 und Xbox Series X/S erscheinen wird. Bis dahin müssen sich Besitzer der neuesten Nvidia-GPUs notgedrungen mit reduzierten Grafikeinstellungen begnügen - zumindest für die Intro-Sequenz.
Was haltet ihr von dieser kuriosen Situation? Habt ihr ähnliche Probleme mit euren RTX-Karten bei aktuellen Spielen erlebt? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Nvidias teure RTX 40- und 50-Grafikkarten stürzen bei Hell Is Us ab
- Der Entwickler empfiehlt temporär reduzierte Grafikeinstellungen und DLSS aus
- Grafikkarten benötigen mindestens 11 GB VRAM plus 32 GB Systemspeicher
- Das auf Unreal Engine 5 basierende Spiel gilt als extremer Hardware-Fresser
- Action-Adventure spielt in düsterer, von Kreaturen bevölkerter Welt
- Ähnliche Probleme traten kürzlich auch bei anderen Spielen mit Nvidia-GPUs auf
- Offizieller Release für PC und Konsolen ist am 4. September 2025 geplant
Siehe auch:
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