RTX 5050: Nvidia verrät den Euro-Preis - der sorgt für Kopfschütteln

Nvidia bringt mit der GeForce RTX 5050 seine günstigste Desktop-Grafikkarte der aktuellen Generation auf den Markt. Die jetzt mitgeteilte offizielle UVP wirft jedoch Fragen auf, denn die deutlich leistungsfähigere RTX 5060 kostet nur unwesentlich mehr.
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Blackwell für preisbewusste Gamer

Nvidia erweitert seine RTX-50-Serie um die GeForce RTX 5050, eine Einsteiger-Grafikkarte mit GB207-Chip und acht Gigabyte Speicher. Doch schon vor der Veröffentlichung sorgte die Tatsache für Unverständnis, dass Nvidia in den Desktop-Varianten langsamen GDDR6-VRAM verbaut. Jetzt hat das Unternehmen zudem noch eine UVP in Euro verkündet, die die RTX 5050 noch unattraktiver erscheinen lässt.

So soll die kleinste Karte der 5000-Serie ab 259 Euro in den Handel starten. Diese Informationen hatte ComputerBase auf Nachfrage direkt von Nvidia erhalten. Der Verkaufsstart ist vermutlich für die zweite Julihälfte 2025 geplant.

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Die neue Grafikkarte basiert auf der Blackwell-Architektur und verfügt über 2560 CUDA-Kerne. Das entspricht zwei Dritteln der RTX 5060. Wie alle Karten der 50er-Serie ist sie mit Tensor-Cores der fünften Generation und RT-Cores der vierten Generation ausgestattet, was Features wie DLSS 4 mit Multi-Frame-Generation und Reflex 2 ermöglicht.

Technische Kompromisse bei der Ausstattung

Die technischen Daten zeigen insgesamt allerdings deutliche Einschränkungen gegenüber der RTX 5060. Denn die größere Schwester der RTX 5050 bietet 50 Prozent mehr CUDA-Kerne (3840 versus 2560) und etwa 40 Prozent mehr Speicherbandbreite dank GDDR7-Speichermodulen. Die RTX 5050 ist die einzige Desktop-Blackwell-GPU, die auf GDDR6-Speicher setzt - selbst die mobile Variante kommt mit GDDR7-Speicher. Diese Entscheidung begründet sich wohl mit Kosteneinsparungen, führt aber zu einer Speicherbandbreite von nur 320 GB/s gegenüber 448 GB/s bei der RTX 5060.

Fragwürdiges Preis-Leistungs-Verhältnis

Mit einem Preis von 259 Euro trifft die RTX 5050 auf starke Konkurrenz und wirft Fragen zur Preisgestaltung auf. Die RTX 5060 ist auf dem Markt aktuell bereits für unter 300 Euro erhältlich. Käufer bekommen hier also für etwa 40 Euro mehr deutlich bessere Leistung. Grafikkartenmodelle der Konkurrenz wie AMDs RX 9060 XT kosten momentan ebenfalls unter 300 Euro, während Intels Arc B580 schon für 260 Euro angeboten wird und sogar zwölf Gigabyte Speicher bietet.

Die RTX 5050 positioniert sich damit in einem schwierigen Marktsegment. Während sie als einzige Blackwell-Karte unter 300 Euro bleibt, ist der Preisunterschied zur nächsthöheren Klasse so gering, dass Nutzer vermutlich die 40 Euro Aufpreis für die RTX 5060 investieren sollten. Nvidia schließt mit seiner Einsteigerkarte zwar bewusst eine Lücke im Portfolio, bietet allerdings kein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Was haltet ihr von Nvidias Preisgestaltung? Möchte das Unternehmen sein Einsteiger-Modell überhaupt verkaufen? Oder dient die RTX 5050 nur dazu, die RTX 5060 attraktiver erscheinen zu lassen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
  • Nvidia kündigt RTX 5050 mit GB207-Chip und 8 GB GDDR6-Speicher an
  • Als einzige Desktop-Blackwell-GPU mit langsamem GDDR6-Speicher ausgestattet
  • Verkaufsstart der Einsteiger-Grafikkarte für 259 Euro im Juli 2025
  • Blackwell-Architektur mit 2.560 CUDA-Kernen und neuesten Tensor-Cores
  • Deutlich schlechtere Ausstattung gegenüber RTX 5060 bei geringem Preisabstand
  • Konkurrenzprodukte wie AMD RX 9060 XT und Intel Arc B580 bieten bessere Werte
  • Fragwürdiges Preis-Leistungs-Verhältnis der RTX 5050 im umkämpften Marktsegment

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